Schwangerschaft & Babyzeit

Ambulante Geburt - was sind die Vorteile?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 25.06.2026

Ambulante Geburt - was sind die Vorteile?

Nach der Geburt am gleichen Tag nach Hause Bist du schwanger und noch unentschlossen, wie du entbinden möchtest? 98% aller Neugeborenen in Deutschland erblicken das Licht der Welt in einem Krankenhaus. Nur ein kleiner Prozentsatz wird Zuhause geboren. Viele werdende Eltern sind mit einer Klinik-Geburt nicht wirklich glücklich, doch der Sicherheitsaspekt, den ein Krankenhaus bieten kann, ist dann häufig ausschlaggebend für die Entscheidung - für eine ambulante Geburt. Wenn deine Schwangerschaft unkompliziert verläuft und ebenso die Geburt, ist die ambulante Entbindung eine gute Alternative. Du hast unter der Geburt, bei Bedarf, medizinische Versorgung, kannst aber nach der Entbindung nach Hause, in deine eigenen 4 Wände. Viele Frauen berichten, dass Sie lieber ambulant entbinden wollten, weil Sie sich danach Zuhause viel besser entspannen und erholen können. Das Baby ist nach kurzer Klinikzeit gleich bei seiner Familie. Wann kann ich ambulant entbinden? Wie schon beschrieben, schließen einige Risiken eine ambulante Geburt aus, wie zum Beispiel: Schwangerschaftsdiabetes, eine Thrombose in der Schwangerschaft, Fieber und andere Faktoren. Sprich mit deiner Hebamme und deinem behandelnden Gynäkologen, ob etwas gegen eine ambulante Entbindung spricht. Dein Baby sollte natürlich gesund sein, vor dem Nachhause gehen selbstständig trinken können und du darfst keine massiven Kreislaufprobleme (auch nicht beim Aufsetzen und Aufstehen) haben. Gleichwohl muss es dir möglich sein, vor der Entlassung, Wasser zu lassen. An was muss ich denken, wenn ich ambulant entbinden möchte? Auch, wenn du nur für einige Stunden im Krankenhaus bleibst, musst du dich, wie bei einer stationären Geburt auch, zur Entbindung bei deiner Wunschklinik vorab anmelden. Deine Kliniktasche für die Geburt packst du wie geplant, aber natürlich in “abgespeckter“ Version. Kläre bitte frühzeitig mit deiner Hebamme, ob Sie in der ersten Woche eine engmaschige Nachsorge bei dir Zuhause durchführen kann. Nach der Entbindung stehen für dein Baby einige Untersuchungen an (Stoffwechsel- und Hörscreening, die U2-Untersuchung). Kümmere dich zeitig um die entsprechenden Termine. Vielleicht macht euer Kinderarzt ja auch Hausbesuche? Bitte denke daran, dass dein Kind innerhalb der ersten Lebenswoche beim Amt angemeldet werden sollte. In den ersten 24 bis 48 Stunden sollte jemand immer um dich sein, der ein Auge auf dich und das Baby hat. Kocht ordentlich vor, damit ihr die erste Woche im Wochenbett stressfrei erleben könnt. Organisiere vorab, dass du alles, was du zum Wickeln und Stillen benötigt, zu Hause habt. Hast du Haustiere, die in der ersten Woche versorgt werden müssen? Ambulante Geburt - was sind die Vorteile? Du hast, wie gesagt, die medizinische Versorgung gleich „vor Ort“. Dies schenkt dir ein Gefühl der Sicherheit und du kannst dich beim Gebären gegebenenfalls besser entspannen. Ein ganz klarer Vorteil ist selbstredend, dass du und dein Baby zügig nach Hause und das Wochenbett genießen könnt. Größere Geschwisterkinder sind sicherlich froh, wenn Mama und das neue Geschwisterkind wieder möglichst schnell da sind. Und: Zuhause kannst du das Bonding, die Ruhe und Intimität ganz anders genießen als auf der Wöchnerinnenstation. Oder doch lieber stationär aufnehmen lassen? Bitte horche vorher ganz tief in dich hinein, ob du eindeutig eine ambulante Entbindung wünschst. Gut denkbar, dass du die Tage im Krankenhaus schätzt und dort einmal richtig relaxen kannst, um dich nur auf dein Baby zu konzentrieren. Vielleicht stellt sich beim Entbinden doch die eine oder andere Sache ein, sodass du danach doch den Wunsch hegst, länger zu bleiben. Das ist völlig okay. Nichts ist in Stein gemeißelt und niemand schickt dich fort. Jede werdende Mutter empfindet ihre Schwangerschaft und die damit verbundenen Empfindungen anders, Gleiches gilt für die Entbindung. Was für die eine richtig und gut ist, muss nicht passend für dich sein. Also denk in Ruhe darüber nach und lass dich von niemandem drängen.

Was ist in der Schwangerschaft nicht erlaubt?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 25.06.2026

Was ist in der Schwangerschaft nicht erlaubt?

Was ist in der Schwangerschaft nicht erlaubt? Während der Schwangerschaft gilt es, einiges zu beachten. Gib darauf acht, was du zu dir nimmst, denn es gibt Lebensmittel, die du meiden solltes t. Damit du und ein Baby gut und gesund durch die Schwangerschaft kommen, gilt es auch im Alltag einige Dinge zu befolgen. Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft Verbotene Lebensmittel – was du in der Schwangerschaft nicht essen, bzw. trinken darfst Sport in der Schwangerschaft – Sport ja, aber nach bestimmten Regeln Medikamente - immer Rücksprache mit Arzt oder Hebamme halten Auf was muss ich in der Schwangerschaft noch achten? Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft Nikotin – Man sollte meinen, dass heutzutage alle werdenden Mütter darüber aufgeklärt sind, dass Nikotin und Alkohol in der Schwangerschaft absolute Tabus sind. Dennoch möchten wir explizit darauf hinweisen, dass der Konsum deinem Baby großen Schaden zufügen kann. Es heißt, dass in einer Zigarette über 250 Giftstoffe enthalten sein sollen. Diese Stoffe gelangen in den Blutkreislauf und in den Mutterkuchen, der dein Baby versorgt. Jede Zigarette steigert die Gefahr, dass dein Baby im Bauch nicht mehr optimal versorgt wird. Die Folgen sind zum Beispiel Minderwuchs, Frühgeburten oder auch eine eingeschränkte Herzaktivität. Auch später, wenn dein Baby auf der Welt ist, solltest du das Rauchen tunlichst unterlassen. Mit dem Rauchen steigerst du die Gefahr des plötzlichen Kindstods, riskierst eine verkürzte Stillzeit und schwächst das Immunsystem deines Kindes. Alkohol – Denke immer daran: Alkohol ist ein Zellgift. Dein ungeborenes Kind ist nicht in der Lage, den Alkohol, den du zu dir nimmst, abzubauen. Alkohol stört die gesunde Entwicklung der Organe und des Gehirns. Jährlich werden in Deutschland über 10000 Kinder mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen geboren – aufgrund des Alkoholkonsums ihrer Mutter. Diese Kinder haben es schwer, sich im Alltag zurecht zu finden. Sie leiden unter Lern- und Konzentrationsschwächen, sind häufig aggressiv und leicht reizbar. Auch im Erwachsenalter sind die Betroffenen später oftmals nicht in der Lage, ein unbeschwertes, normales Leben zu führen. Bitte verinnerliche: Es gibt keine vertretbare Menge Alkohol in der Schwangerschaft. Verzichte komplett darauf! Verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft Roher Fisch, rohes Fleisch Wenn du in deiner Schwangerschaft, Fleisch und Fisch isst, musst du in dieser Zeit darauf achten, dass das Essen gut durchgegart ist. Isst du rohes Fleisch, bzw. nicht ganz durchgegartes Fleisch, läufst du Gefahr, an Salmonellen oder Toxoplasmose zu erkranken. Mit einer Salmonelleninfektion ist nicht zu spaßen. Sie kann zu starkem Durchfall und Erbrechen führen und geht häufig mit hohem Fieber einher. Noch gefährlicher ist die Toxoplasmose. Hierbei handelt es sich um einen Parasiten, der im Fleisch stecken kann (oder über Hauskatzen im Katzenklo). Für uns Erwachsenen stellt die Toxoplasmose keine große Gefahr dar, doch für dein Ungeborenes. Der Parasit gelangt über die Placenta (den Mutterkuchen) in den Organismus des Babys und dies kann zu Komplikationen wie Fehlgeburt, Vergrößerungen der Milz und Leber und unter anderem zu Taubheit oder Epilepsie führen. Roher Fisch ist in der Schwangerschaft ebenfalls Tabu. Im Fisch können sich Salmonellen, aber auch Listerien befinden und diese werden erst ab 70° C abgetötet. Übrigens: Lege ein Augenmerk auf große Raubfische. Diese sollten nicht auf deinem Speiseplan stehen, denn Thunfisch, Hecht und Co. sind häufig quecksilberbelastet. Wenn du ein bis zweimal in der Woche guten Fisch isst, bist du mit vielen gesunden Fetten versorgt. Käse - Rohmilchprodukte Wenn du ein passionierter Käsefan bist, könnten die kommenden Schwangerschaftsmonate ein Gefühl von Verzicht bei dir auslösen, denn Rohmilch-Käsesorten sind für dich erst einmal nicht ratsam. Camembert, Tilsiter oder einen Harzer darfst du erst wieder nach der Schwangerschaft essen. Natürlich gibt es ganz viele andere tolle Käsesorten, die du weiterhin genießen darfst. Nur aus Rohmilch sollten diese nicht sein. Wenn du für ein Gericht Reibekäse benötigst, kaufe keinen fertig geriebenen Käse, sondern Reibe ihn selbst. So kannst du sicher sein, dass alles ganz frisch ist. Kaffee, Cola und Energydrinks Du kannst morgens erst so richtig nach einem Becher Kaffee durchstarten? Das ist völlig in Ordnung. Auf Energiedrinks solltest du allerdings verzichten. Übrigens: Auch bei deinem Tee musst du deine Verzehrmengen im Auge behalten, denn in vielen Tees ist Teein enthalten, das ähnlich wie Koffein wirkt. Ein Glas Cola, wenn es nicht zur Regel wird, ist okay. Rohe Eier Die gute Nachricht zuerst: Durchgegarte Eier darfst du in jeder Form verzehren. Leckereien wie Tiramisu, Mayonnaise oder Softeis sind aber für 9 Monate gestrichen. Beim Verzehr von rohen Eiern kannst du dich mit Salmonellen infizieren. Sport in der Schwangerschaft Es ist immer ein Gewinn, wenn du etwas tun möchtest, um dich fit zu halten. Sport kräftigt deinen Körper, steigert dein Wohlbefinden und baut Stress ab. Warst du bereits vor der Schwangerschaft eine Sportskanone? Dann ist es überhaupt kein Problem, weiterhin deine Workouts zu betreiben. Warst du allerdings eher ein Sportmuffel und möchtest jetzt zu Schwangerschaftsbeginn durchstarten, lass es sachte angehen. Sportarten mit großer Sturzgefahr wie Skifahren, Reiten, Kampfsport, Wettbewerbe, extremer Leistungssport oder Tauchen, sowie das Trainieren über 2000 Höhenmeter sind nicht ratsam. Was wichtig ist, ist deinen Pulsbereich, in dem du trainierst, im Auge zu behalten. Du solltest immer im moderaten Bereich trainieren und dich nicht überanstrengen. Tendiere zu den „sanften“ Sportarten wie Yoga, Schwimmen, Radfahren oder Laufen. Damit bist du immer gut beraten. Auf Sport verzichten solltest du, wenn zum Beispiel eine Risikoschwangerschaft vorliegt, bei Blutungen, vorzeitigen Wehen, starken Kreislaufbeschwerden, eine Mehrlingsschwangerschaft besteht oder nach einer langen Kinderwunschbehandlung. Solltest du unsicher sein, ob eine Sportart für dich geeignet ist, sprich mit deiner Hebamme. Sie wird dich gut beraten können. Medikamente Eiserne Regel: Medikamente nimmst du ausschließlich nach Absprache mit deinem Arzt. Dies gilt auch für rezeptfreie Medikamente. Das bedeutet nicht, dass du dich tapfer und knallhart durch eine Grippe oder einen Magendarminfekt ohne Medikament quälen solltest, sondern, dass du bei der Medikamentengabe nun für Zwei denken musst. Tabletten, Salben oder Säfte aus der Apotheke, die du vor der Schwangerschaft gut vertragen hast, sind für dein ungeborenes Baby vielleicht gesundheitsschädlich. Daher in jedem Fall einmal mit deinem Hausarzt oder Frauenarzt klären, welches Medikament für dich in der Schwangerschaft geeignet ist. Auf was muss ich sonst noch in der Schwangerschaft achten? Tiere Bist du stolze Haustierbesitzerin darfst du selbstverständlich mit deinem felligen Freund noch kuscheln. Wasche dir aber nach jedem Kontakt gründlich die Hände. Wohnt eine Katze bei dir, bitte jemanden darum, das Katzenklo zu reinigen. Im Katzenklo können sich Toxoplasmose-Erreger befinden, die du als Schwangere meiden solltest. Haare färben Wenn möglich, wäre es gut, wenn du in der Schwangerschaft komplett auf Haarfärbungen verzichten könntest. Ist dir dabei unwohl, kannst du deine Haare färben lassen. Bitte färbe deine Haare nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel. Wissenschaftliche Beweise, dass eine Haarfärbung für das Baby schädlich ist, liegen bisher nicht vor. Doch dir sollte klar sein, dass mit einer konventionellen Färbung jede Menge Chemikalien auf deinen Kopf gelangen und damit, über die Kopfhaut, auch in deinen Organismus. Flugreisen Wenn deine Schwangerschaft bislang unauffällig verläuft, kannst du, je nach Airline, bis zur 34. oder 36. Schwangerschaftswoche fliegen. Reist du nach der 28. Schwangerschaftswoche, fordern viele Fluggesellschaften ein ärztliches Attest, in dem bescheinigt wird, dass du „flugtauglich“ bist. Im letzten Schwangerschaftsdrittel könnte der Flug, aufgrund von Platzmangel, beschwerlich für dich werden. Trinke genug während des Fluges und trage bitte Thrombosestrümpfe. Schön, wenn du bis hierhin gelesen hast. Wir hoffen, wir konnten dir einige Fragen beantworten. Gewinne nicht den falschen Eindruck, dass man in der Schwangerschaft „ja quasi gar nichts darf“. Im Grunde genommen, musst du nicht sehr viel beachten, sondern nur deine Schwangerschaft genießen. Wir wünschen dir eine gute Zeit.

Risikoschwangerschaft – was nun?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 24.06.2026

Risikoschwangerschaft – was nun?

Risikoschwangerschaft – was nun? Wird man vom Gynäkologen als Risikoschwangere eingestuft oder die eigene Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft bezeichnet bekommt man als werdende Mama einen Schreck. Doch was genau steckt dahinter? Was bedeutet eine Risikoschwangerschaft konkret für dich? Ab wann spricht man von einer Risikoschwangerschaft und was gilt es zu beachten ? Was ist eine Risikoschwangerschaft? Warum ist man unter 18 und über 35 Jahren automatisch eine Risikoschwangere? Wann wird ein Beschäftigungsverbot bei einer Risikoschwangerschaft ausgesprochen? Was bedeutet eine Risikoschwangerschaft für dich? Was ist eine Risikoschwangerschaft? Die gestellten Fragen beziehen sich also auf Dinge wie zum Beispiel: akutes Untergewicht, Epilepsie, Diabetes. Zudem werden auch Fragen zu vorherig erlebten Schwangerschaft- und Geburtskomplikationen abgefragt, wie nach Kaiserschnitten, Frühgeburten usw. Selbstverständlich können gewisse Komplikationen auch erst während der Schwangerschaft auftreten, die dann in den Mutterpass nachgetragen werden – vorzeitige Wehentätigkeit, erhöhter Blutdruck zählen zum Beispiel dazu. Es gilt für den Frauenarzt immer abzuklären, ob für die Mutter oder das Ungeborene ein gesundheitliches Risiko besteht. Doch keine Sorge, das Feststellen einer Risikoschwangerschaft ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Für dich und dein Baby im Bauch bedeutet es, je nach Risikoeinstufung, dass ihr engmaschiger durchgecheckt werdet und eventuell noch zusätzliche Untersuchungen stattfinden. Gut zu wissen: Die Kosten hierfür werden von deiner Krankenkasse übernommen. Warum ist man unter 18 und über 35 Jahren automatisch eine Risikoschwangere? Bist du jünger als 18 Jahre oder 35 Jahre oder älter wird deine Schwangerschaft automatisch als risikoreich eingestuft. Warum ist das so? Bei sehr jungen Frauen, bzw. Mädchen ist die Gefahr erhöht, dass die Vorsorgetermine nicht regelmäßig wahrgenommen werden. Zudem neigen junge Frauen eher dazu, während der Schwangerschaft einen erhöhten Blutdruck oder einen Eisenmangel zu entwickeln. Frauen, die 35 Jahre oder älter sind, neigen eher dazu eine Früh- oder Fehlgeburt zu erleiden. Eileiterschwangerschaften treten häufiger auf und auch die Wahrscheinlichkeit einer Fehlbildung beim Kind sind erhöht. Sollten dich Eintragungen in deinem Mutterpass verunsichern und /oder du fühlst dich von deinem Gynäkologen nicht gut genug informiert, zögere nicht, all deine Fragen zu stellen. Wann wird ein Beschäftigungsverbot bei einer Risikoschwangerschaft ausgesprochen? Das Feststellen einer Risikoschwangerschaft geht nicht automatisch mit einem Beschäftigungsverbot einher. Ein Beschäftigungsverbot wird von deinem Arzt ausgestellt, wenn deine Arbeit, deine Gesundheit oder die deines Kindes gefährdet. Beispiel: Hast du zum Beispiel vorzeitige Wehen, wird dein Gynäkologe einen ärztlichen Attest für ein Beschäftigungsverbot ausstellen, damit du dich Zuhause wirklich schonen kannst. Wer zahlt dein Gehalt während eines Beschäftigungsverbot? Dein Gehalt wird anhand der letzten drei Monate vor Schwangerschaftsfeststellung berechnet. Dir wird dann monatlich der durchschnittliche Nettolohn ausgezahlt. Dein Arbeitgeber leistet die Zahlungen, erhält diese aber von der Krankenkasse zurück. Was bedeutet eine Risikoschwangerschaft für dich?

Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit: Was dir jetzt helfen kann

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 24.06.2026

Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit: Was dir jetzt helfen kann

Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit: Was dir jetzt helfen kann Schwangerschaftsübelkeit kann eine echte Herausforderung sein. Die anhaltende Übelkeit und das Erbrechen können ziemlich belastend sein und deinen Alltag stark beeinträchtigen. Doch keine Sorge, du bist nicht allein – viele werdende Mütter machen ähnliche Erfahrungen. In diesem Ratgeber erfährst du, warum Schwangerschaftsübelkeit auftritt, wie lange sie normalerweise anhält und vor allem, was du tun kannst, um diese Phase möglichst angenehm zu gestalten . Wir haben praktische Tipps und bewährte Strategien zusammengestellt, die dir helfen können, die Übelkeit zu lindern und deinen Körper zu entlasten. Von Ernährungstipps über natürliche Heilmittel bis hin zu kleinen Alltagsänderungen – wir zeigen dir, wie du trotz Schwangerschaftsübelkeit wieder mehr Wohlbefinden erlangen kannst. Lies weiter und finde heraus, wie du diese Zeit entspannter und gelassener meistern kannst. Warum ist mir während der Schwangerschaft so übel? Wann tritt Schwangerschaftsübelkeit auf und wie viele sind betroffen? Wird mein Baby bei Schwangerschaftsübelkeit ausreichend versorgt? Kann die Übelkeit das Geschlecht meines Babys verraten? Wann sollte ich wegen Schwangerschaftsübelkeit zum Arzt gehen? Was kann ich gegen Übelkeit in der Schwangerschaft tun? Warum ist mir während der Schwangerschaft so übel? Die genauen Ursachen der Schwangerschaftsübelkeit sind noch nicht vollständig geklärt, die Meinungen der Mediziner gehen auseinander. Fakt ist jedoch: In der Frühschwangerschaft passiert in deinem Körper unglaublich viel. Dein Kreislauf wird stärker beansprucht, dein Stoffwechsel läuft auf Hochtouren und deine Hormone spielen verrückt, um sich auf die neue Situation einzustellen. Dieses Durcheinander kann verständlicherweise dafür sorgen, dass dir buchstäblich etwas auf den Magen schlägt. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Veränderungen ein Zeichen dafür sind, dass dein Körper hart daran arbeitet, sich an die Bedürfnisse deines heranwachsenden Babys anzupassen. Auch wenn diese Phase herausfordernd ist, zeigt sie, wie gut dein Körper für die Schwangerschaft vorbereitet ist. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du diese Zeit jedoch leichter überstehen und dich auf die kommenden, schönen Momente freuen. Schwangerschaftsübelkeit: Jede vierte werdende Mama ist betroffen Der Schwangerschaftstest war positiv und nun möchtest du dein Glück über die Schwangerschaft in vollen Zügen genießen. Du träumst von einer unbeschwerten Frühschwangerschaft, in der du dich entspannt auf das heranwachsende Leben in dir konzentrieren kannst. Doch was, wenn dir im ersten Schwangerschaftsdrittel Übelkeit einen Strich durch die Rechnung macht? Rund jede vierte Schwangere ist davon betroffen und kämpft mit diesen unangenehmen Symptomen. Schwangerschaftsübelkeit, auch bekannt als Emesis gravidarum, tritt typischerweise im ersten Trimester auf und macht sich besonders morgens bemerkbar. Doch nicht alle haben das Glück, dass die Übelkeit nur auf den Morgen beschränkt bleibt. Einige werdende Mütter kämpfen den ganzen Tag über damit, während wenige sogar über die 12. Schwangerschaftswoche hinaus darunter leiden. Wird mein Baby bei Schwangerschaftsübelkeit genügend versorgt? Wenn du zu den Frauen gehörst, die nicht nur unter Übelkeit leiden, sondern auch Probleme haben, Nahrung bei sich zu behalten, stellt sich sicherlich die Frage: Wird mein Baby mit allem versorgt, was es braucht? Es ist beruhigend zu wissen, dass nur etwa 2 % aller Schwangeren aufgrund schwerer Übelkeit und Erbrechen stationär behandelt werden müssen (dazu später mehr). In den meisten Fällen lässt die Übelkeit bis zur 12. Schwangerschaftswoche nach. In der Zwischenzeit versorgt dein Körper dein Baby mit den nötigen Nährstoffen aus deinen eigenen Reserven, sodass keine Mangelerscheinungen auftreten sollten. Kann man anhand der Schwangerschaftsübelkeit das Geschlecht des Babys bestimmen? Dieser Mythos hält sich hartnäckig, seit Generationen. Viele glauben, dass die Art und Intensität der Schwangerschaftsübelkeit Rückschlüsse auf das Geschlecht des Babys zulassen. Doch handelt es sich hierbei um ein Ammenmärchen. Es gibt zahlreiche Hypothesen zur Geschlechtsbestimmung basierend auf Übelkeit, jedoch existiert kein wissenschaftlicher Beweis für diese Theorien. Die Wissenschaft hat keine klaren Zusammenhänge zwischen Schwangerschaftsübelkeit und dem Geschlecht des Babys gefunden. Jede Schwangerschaft ist einzigartig und die Symptome können von Frau zu Frau und von Schwangerschaft zu Schwangerschaft unterschiedlich sein. Wann muss ich mit Schwangerschaftsübelkeit zum Arzt? Wenn du dich am Tag bis zu fünfmal übergeben musst und wirklich nichts bei dir behalten kannst, solltest du unbedingt deinen Frauenarzt aufsuchen. Auch wenn die Schwangerschaftsübelkeit und das Erbrechen im zweiten Schwangerschaftsdrittel anhalten oder sich sogar verschlimmern, ist ärztlicher Rat wichtig. Es ist entscheidend, dass du keine Medikamente auf eigene Faust einnimmst, sondern immer zuerst mit deinem Arzt sprichst. Dein Frauenarzt kann dir dabei helfen, geeignete Maßnahmen zur Linderung der Übelkeit zu finden und sicherstellen, dass du und dein Baby bestmöglich versorgt sind. Wenn dich die anhaltende Übelkeit und das Erbrechen stark belasten und schwächen, solltest du ebenfalls Kontakt zu deinem Frauenarzt aufnehmen. Er kann dir zusätzliche Unterstützung bieten, um diese herausfordernde Phase der Schwangerschaft gut zu überstehen. Denk daran, dass du nicht allein bist und dass professionelle Hilfe dir helfen kann, diese Zeit leichter zu bewältigen. Zögere nicht, dich krankschreiben zu lassen, wenn du dich entkräftet fühlst – deine Gesundheit und die deines Babys stehen an erster Stelle. Wie bereits erwähnt, benötigen etwa 2 % der Schwangeren eine stationäre Behandlung aufgrund von Hyperemesis gravidarum. In solchen Fällen liegt eine Dehydrierung und Gewichtsabnahme vor. Meistens werden die betroffenen Schwangeren dann über einen Tropf mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt, bis es ihnen wieder besser geht. Wenn du glaubst, dass du unter dieser schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit leiden könntest, ist es wichtig, dass du ärztliche Hilfe in Anspruch nimmst. Was kann ich gegen Übelkeit in der Schwangerschaft tun? Hier sind einige Tipps, die dir bei Schwangerschaftsübelkeit helfen können: Trinke regelmäßig kleine Schlucke Wasser oder Tee, um deinen Körper gut mit Flüssigkeit zu versorgen. Esse mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, um deinen Magen nicht zu überlasten. Verwende angenehme Düfte wie Zitrone, Orange oder Minze, um dich zu entspannen und Übelkeit zu reduzieren. Vermeide scharfe, fettige oder extrem süße Speisen, da sie deinen Magen zusätzlich reizen könnten. Sprich mit deiner Hebamme über spezifische Tipps und Ratschläge zur Linderung von Schwangerschaftsübelkeit. Gönne dir regelmäßig frische Luft und Ruhephasen, um dich zu entspannen und Erschöpfung vorzubeugen. Versuche sanfte Methoden zur Kreislaufregulierung wie Spaziergänge oder leichte Bewegung. Eine wohltuende Massage oder Akupressur kann ebenfalls helfen, die Übelkeit zu mildern und dein Wohlbefinden zu verbessern. Fazit Wenn du unter Schwangerschaftsübelkeit leidest, brauchst du dir um dein Baby keine Sorgen zu machen. Halte durch, denn in der Regel lässt die Übelkeit bis zur 12. Schwangerschaftswoche nach. Nimm dir Zeit für dich selbst und achte gut auf dich. Wenn du unsicher bist oder zusätzliche Unterstützung benötigst, scheue dich nicht, deinen Arzt zu kontaktieren. Umgebe dich mit lieben Menschen und Dingen, die dir Freude bereiten, und höre auf deinen Körper, um herauszufinden, was dir guttut.

Ab wann kann ich wieder Sport machen nach der Schwangerschaft?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 24.06.2026

Ab wann kann ich wieder Sport machen nach der Schwangerschaft?

Ab wann kann ich wieder Sport machen nach der Schwangerschaft? Du bist frisch gebackene Mama und fragst dich, wann du wieder mit dem Sport anfangen kannst? Wann startet man nach der Geburt mit der Rückbildungsgymnastik ? Und woher weiß man, ob sich die Beckenbodenmuskulatur erholt hat und die Bauchmuskulatur wieder trainiert werden kann? Kann man mit zu frühem Training auch Schaden anrichten? Du siehst, du solltest doch einiges beachten und wir beantworten dir deine Fragen. Wann fange ich mit der Rückbildungsgymnastik an und was bewirkt sie? Ab wann kann ich nach der Schwangerschaft wieder Sport machen?  Welcher Sport eignet sich nach der Geburt? Kann ich mit zu frühem oder dem falschen Sport Schaden anrichten? Sport mit Baby Wann fange ich nach der Geburt mit der Rückbildungsgymnastik an und was bewirkt sie? Dein Körper hat in den vergangenen 9 Monaten Außergewöhnliches geleistet. Es heißt, dass der Körper dann auch gut 9 Monate benötigt, um sich zu regenerieren. Dein Beckenboden hat lange viel Gewicht getragen und wurde während der Geburt extrem gedehnt. Das geht an deinem Körper nicht spurlos vorüber und du solltest ihm Zeit geben und ihn in dieser Phase sanft unterstützen. Deine geraden, vorderen Bauchmuskeln haben sich in der Schwangerschaft verschoben und Platz für den Babybauch gemacht. Auch deine Muskulatur muss erst einmal wieder „an Ort und Stelle“ rücken.  Deine Hebamme oder dein Gynäkologe gibt für Rückbildungsgymnastik nach der 2. Nachsorgeuntersuchung grünes Licht (6 bis 8 Wochen nach der Geburt), wenn alle Befunde unauffällig sind. Vorab kannst du bereits leichte Wochenbettgymnastik durchführen.  Das Ziel der Rückbildungsgymnastik ist es, deinen Körper nach der Geburt wieder in Form zu bringen, etwas zu straffen. Dies soll unter anderem verhindern, dass du später unter einer Gebärmuttersenkung leidest, die eventuell mit einer Inkontinenz einhergeht. Die Gymnastik stärkt deinen Beckenboden, deinen Rücken und Bauch. Spazierengehen, Schwimmen (wenn der Wochenfluss vorüber ist), Walken und Radfahren kannst du ebenfalls. Ab wann kann ich nach der Schwangerschaft wieder Sport machen? Vorab: Sport steigert dein Wohlgefühl und hält dich fit und das ist großartig. Nach einer Geburt sollten starker Muskelaufbau und extreme Leistungssteigerungen erst einmal zweitrangig sein. Beginne langsam, ca. 2 Monate nach der Geburt. Übertreibe nicht und achte gut darauf, dass du dich nicht überforderst. Welcher Sport eignet sich nach einer Geburt? Nach der Schwangerschaft haben sich deine vorderen, geraden Bauchmuskeln zur Seite verschoben, diesen, nach einer Schwangerschaft völlig normalen Zustand, nennt man Rektusdiastase. Wie weiter oben bereits beschrieben, muss sich auch dein Beckenboden von der Schwangerschaft und Geburt regenerieren. Sportarten, bei denen viel Druck, viel Gewicht oder Springen erforderlich ist, solltest du erst einmal vermeiden. Es ist überaus wichtig, dass dein Gynäkologe dir bestätigt, dass der Spalt zwischen deinen Muskeln sich wieder geschlossen hat. Wie lange das dauert, ist ganz unterschiedlich. Bei einigen Frauen schließt sich der entstandene Spalt bereits nach 6 bis 8 Wochen, bei anderen kann der Prozess aber auch 1 Jahr benötigen. Hat sich die Rektusdiastase gelegt, kannst du auch wieder gezielt deine Bauchmuskulatur trainieren. Achte darauf, softe Sportarten auszuwählen. Praktiziere Pilates, mache leichtes Krafttraining oder gehe schwimmen. Kann ich mit zu frühem oder dem falschen Sport Schaden anrichten? Sport mit Baby Als frisch gebackene Mama hast du heutzutage eine breite Auswahl an Sportmöglichkeiten. Viele Fitness-Studios bieten eine Baby- und Kinderbetreuung an, während die Mutter Sport treibt. Möchtest du dein Baby in den Sport einbinden und gemeinsame Zeit mit ihm verbringen? Dann gibt es viele tolle Mutter-Baby-Kurse vom Babyschwimmen, über Walkinggruppen bis hin zu perfekt zugeschnittenen Kursen für Mutter-Kind-Sport im Studio. Gib dir Zeit Sei nicht ungeduldig mit dir. Forciere nichts. Nach der Schwangerschaft geht es darum, deinen Wohlfühlbody und nicht einen gestählten Afterbabybody zu erhalten. Gib deinem Körper unbedingt die Zeit, die er benötigt. Horche beim Workout gut in dich hinein und höre sofort auf, wenn sich etwas für dich nicht gut anfühlt.

Sodbrennen in der Schwangerschaft - Ursachen und Linderung

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

Sodbrennen in der Schwangerschaft - Ursachen und Linderung

Sodbrennen in der Schwangerschaft Viele Schwangere leiden unter Sodbrennen in der Schwangerschaft . Doch warum trifft es ausrechnet Schwangere so häufig? An welchen Symptome n erkennt man Sodbrennen, was sind die Ursachen dafür? Was kann dir helfen bei Sodbrennen in der Schwangerschaft? Das und mehr erfährst du in unserem Ratgeber. Was ist Sodbrennen? Warum haben so viele Schwangere Sodbrennen? Was sollte ich in der Schwangerschaft bei Sodbrennen vermeiden? Was hilft bei Sodbrennen in der Schwangerschaft? Wann hört das Sodbrennen in der Schwangerschaft wieder auf? Was ist Sodbrennen? Warum haben so viele Schwangere Sodbrennen? Mehr als die Hälfte aller Schwangeren leidet unter Sodbrennen. Woran liegt das? Während der Schwangerschaft produziert dein Körper mehr Progesteron und Östrogen. Diese Hormone sorgen unter anderem dafür, dass sich deine Muskulatur lockert. Das kann auch für die Muskulatur deiner Speiseröhre gelten. Leidest du dort unter einer Muskelschwäche, ausgelöst durch deinen Hormonhaushalt, steigt Magensäure die Speiseröhre hoch, da der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhren nicht mehr optimal schließt. Diesen Vorgang nennt man Reflux. Ist die Schwangerschaft bereits fortgeschritten, nimmt dein Baby samt deiner Gebärmutter, aufgrund der Größe, mehr Platz im Bauchraum ein. Dein Magen entleert sich im letzten Schwangerschaftsdrittel dadurch langsamer. Auch dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, unter Sodbrennen zu leiden. Was sollte ich bei Sodbrennen in der Schwangerschaft vermeiden? Verzichte auf stark gewürztes und fettiges Essen. Der Genuss von Kaffee, säurehaltigen Säften und Obst sowie Schokolade kann ebenfalls zu Sodbrennen führen. Kohlsorten, Hülsenfrüchte und Hefeteig solltest du von der Speisekarte streichen. Setze auf 3 bis 5 kleine Mahlzeiten, iss langsam, kaue gut durch und verkneife dir zu große Portionen, die deinem Magen viel Arbeit bereiten. Liege beim Schlafen nicht zu flach, sondern liege leicht aufrecht. Wenn möglich, lege dich auf die linke Seite. Das entlastet deinen Magen. Vermeide Stress. Iss möglichst nichts mehr direkt vor dem Schlafengehen. Was hilft bei Sodbrennen in der Schwangerschaft? Du kannst nicht nur durch Weglassen bestimmter Lebensmittel etwas gegen dein Sodbrennen unternehmen, sondern auch aktiv etwas dagegen tun. Folgende Dinge sollen bei Sodbrennen helfen: Trinke ausreichend stilles Wasser. Iss stärkehaltige Lebensmittel, um der Magensäure entgegenzuwirken – zum Beispiel Bananen oder Vollkornprodukte. Gönne dir einen Löffel Honig. Viele Schwangere schwören bei Sodbrennen auf Tee mit Kamillenblüten oder Fencheltee. Nach Absprache mit deiner Hebamme oder deinem Arzt, kannst du eine Natronlösung trinken. Heilerde soll die Magensäure binden. Löse hierfür einen Teelöffel Heilerde in einem Glas Wasser auf. Trinke jeweils ein Glas in kleinen Schlucken vor den Mahlzeiten. Sind deine Beschwerden so stark, dass du massiv darunter leidest, wende dich bitte an deinen behandelnden Gynäkologen, damit er gegeben falls dein Sodbrennen medikamentös behandelt und andere Ursachen für deine Beschwerden ausschließt. Wann hört das Sodbrennen in der Schwangerschaft wieder auf? Im zweiten und letztem Schwangerschaftsdrittel ist das Sodbrennen am gravierendsten. Sobald dein Kind zum Ende der Schwangerschaft hin, weiter in dein Becken rutscht, um seine Geburtsposition einzunehmen, lässt das Sodbrennen nach. Fazit Sodbrennen ist unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft. Sobald du dich hinsichtlich deiner Beschwerden unsicher fühlst, kontaktiere immer deine Hebamme oder deinen Gynäkologen. Du kannst einiges unternehmen, um dein Sodbrennen zu lindern. Iss bewusst und umsichtig und versuche unsere Tipps gegen Sodbrennen umzusetzen.

Was ist ein Dammriss?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

Was ist ein Dammriss?

Was ist ein Dammriss? Wohl jeder Frau graut es vor einem Dammriss während der Geburt. Bei rund 40 % aller Spontangeburten tritt ein Dammriss auf. Kann man einen Dammriss in der Schwangerschaft denn vorbeugen ? Wie funktioniert eine Dammmassage ? Was tun, wenn man einen Dammriss erlitten hat? Diese Fragen und mehr beantworten wir dir in unserem Ratgeber. Was ist ein Dammriss? Wie kann ich einen Dammriss vorbeugen? Wie funktioniert eine Dammmassage? Wie behandle ich meinen Dammriss? Wie lange dauert es, bis ein Dammriss verheilt? Was ist ein Dammriss? Auf einen eventuellen Dammriss während der Geburt sprechen einen während der Schwangerschaft häufig nur der Frauenarzt und die Vorsorge-Hebamme an. Obwohl der Dammriss etwas völlig Natürliches ist und bei ca. 40% aller natürlichen Geburten auftritt, reden Frauen ungern über das Thema. Dabei wäre es so hilfreich, für alle Frauen, wenn über das Thema Dammriss und Dammschnitt offen gesprochen wird. Bei einem Dammriss spricht man auch über eine Geburtsverletzung. Durch den Druck, der während der Geburt auf deinen Schambereich ausgeübt wird, dehnt sich auch das Perineum zwischen deiner Scheide und deinem After. Das Gewebe ist überaus dehnbar, doch manchmal sind die Kräfte zu groß und die Haut und das darunter liegende Gewebe reißt. Unter der Geburt nimmt frau den Schmerz oftmals nur als kurzes, stechendes Gefühl war. Dammriss 1. Grades Hierbei reißt die Haut. Das darunter liegende Muskelgewebe ist nicht betroffen. Ein Dammriss 1. Grades wird mit einigen wenigen Stichen genäht. Dammriss 2. Grades Hier ist nicht nur die Haut zwischen Vagina und After betroffen. Der Riss hat ebenso die Muskulatur verletzt. Auch hier wird die Wunde mit lokaler Betäubung und mit geringem Aufwand genäht. Dammriss 3. Grades Zusätzlich zu Haut und Muskulatur wird der Schließmuskel des Afters verletzt. Es werden erst der Schließmuskel, die Muskulatur und dann die Haut genäht. Ungefähr 1,3% der Frauen sind hiervon betroffen. Dammriss 4. Grades Bei 0,1% der Frauen wird ein Dammriss 4. Grades diagnostiziert. Hierbei wird zusätzlich die Schleimhaut des Enddarmes in Mitleidenschaft gezogen. Bei so einem höhergradigen Dammriss, kann die Versorgung in Vollnarkose nötig sein. Wie kann ich einen Dammriss vorbeugen? Ein Dammriss entsteht durch zu viel Druck auf das Gewebe, doch auch Faktoren wie ein zu hohes Geburtsgewicht oder ein zu schneller Geburtsvorgang können zum Beispiel zu einem Dammriss führen.Es macht Sinn deinen Damm auf das Geburtserlebnis vorzubereiten. Was tun? Die wohl gängigste Methode, die auch von Ärzten und Hebammen empfohlen wird, ist die Dammmassage. Diese kannst du bereits ab der 34. Schwangerschaftswoche durchführen. Unter der Geburt hilft es, auf der Seite zu liegen oder im Vier-Füßler-Stand zu gebären. Auch langsames Pressen hilft dabei, dass die Dammregion sich langsamer dehnen muss. Vor der Geburt kannst du noch Himbeerblättertee genießen, der dein Gewebe weicher machen soll. Wie funktioniert eine Dammmassage? Das Durchführen einer Dammmassage ist ganz einfach und bereitet die Region zwischen deiner Vulva und deinem After auf die Geburt vor. Durch regelmäßige Dammmassagen, heißt es, wird das Gewebe elastischer und kann bei der Geburt leichter gedehnt werden. Dafür nimmst du dir ungefähr 10 Minuten Zeit. Du benötigst ein Handtuch zum Unterlegen und Öl, das sich für den Intimbereich eignet. Achte darauf, dass deine Fingernägel nicht zu lang und deine Hände sauber sind. Am allerwichtigsten ist, dass du dich während der Massage wohl fühlst. Temperiere den Raum so, dass du dich gut entspannen kannst. Probiere, in welcher Position du am leichtesten an deinen Damm gelangst. Es gibt Schwangere, denen gelingt die Massage am besten halbsitzend, andere stehen lieber dabei. Reibe deine Finger mit dem Öl ein und führe deinen Daumen in die Scheide. Mit dem Zeigefinger massierst du den Damm von außen. Wenn du es dir zutraust, führe einen weiteren Finger in die Scheide und dehne Richtung After. Tritt ein unangenehmes Gefühl auf, Versuche dieses ein wenig wegzuatmen. Danach machst du eine Pause, um den Vorgang dann noch einige Male zu wiederholen. Die Dammmassage kannst du mehrmals die Woche wiederholen und du wirst mit der Zeit feststellen, dass das Dehnen nicht mehr so unangenehm ist. Zum einen hast du dich an das Gefühl gewöhnt, zum anderen wird der Bereich besser durchblutet und elastischer. Wie behandle ich meinen Dammriss? Die gute Nachricht lautet: Die meisten Dammrisse heilen ganz natürlich aus. Bei Dammrissen 1. und 2. Grades wird die Wunde meistens direkt nach der Geburt, noch im Kreissaal genäht. Hierfür werden selbstauflösende Fäden benutzt. Nach ca. 6 Wochen ist der Dammriss verheilt. Langes Sitzen und viel Bewegung sind vorerst Tabu. Spüle beim Waschen und Duschen die Wunde lediglich mit klarem Wasser ab. Um den Bereich des Dammrisses zu kühlen, kannst du deine Binden oder Einlagen, vorab in Öl getränkt, in den Kühler oder Gefrierschrank legen. Viele frisch gebackene Mamis empfinden das Kühlen als sehr angenehm. Frage deine Hebamme oder in deiner Apotheke nach einem Sitzbad gegen Dammrissbeschwerden. Häufig sind darin Calendula, Eichenrinde, Schafgarbe und andere natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Das Wasser für dein Sitzbad sollte maximal 35° C warm sein. Bade nicht zu lange und zu häufig, damit das abheilende Gewebe nicht wieder aufweicht. Achte besonders auf Hygiene und wechsle deine Einlagen regelmäßig. Hast du Angst vor den Toilettengängen oder Schmerzen beim Stuhlgang, sprich deine Hebamme oder deinen Arzt an, sodass dir etwas verordnet wird, das deinen Stuhlgang weicher macht. Trinke viel und nimm Ballaststoffe zu dir – auch das weicht deinen Stuhlgang auf. Fühlst du dich aufgrund deiner Beschwerden unsicher oder quälst dich mit Schmerzen, suche dir immer professionelle Hilfe bei deiner Hebamme oder deinem Arzt und hab keine Scheu nachzufragen. Wie lange dauert es, bis ein Dammriss verheilt ist? Wie oben bereits erwähnt, verheilen Dammrisse 1. und 2. Grades in der Regel unkompliziert innerhalb von 6 Wochen. Jede Wunde heilt anders. Möglicherweise empfindest du den ersten Sex nach der Geburt als schmerzhaft. Lass dir Zeit und überstürze nichts, schlafe erst mit deinem Partner, wenn du dich wirklich 100%ig entspannen kannst. Übrigens: Selbst, wenn du keinen Dammriss unter der Geburt erleidest, leistet dein Damm bei der Geburt Enormes. Kühlende Einlagen oder ein kleines Sitzbad sind auch wohltuend, wenn der Damm intakt geblieben ist.

Was braucht man wirklich in der Schwangerschaft?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

Was braucht man wirklich in der Schwangerschaft?

Was braucht man in der Schwangerschaft? Du bist schwanger und fragst dich, ob du für deine Schwangerschaft spezielle Produkte benötigst? Vitaminpräparate, Bauchgurte, Fotoshootings, Schwangerschaftsratgeber, Apps und mehr werden Schwangeren angeboten. Aber die Flut von Produkten wirkt eher erdrückend und verunsichert dich? Wir haben für dich zusammengefasst, was du wirklich brauchst. Entdecke sinnvolle Produkte für Schwangere mit Mehrwert, damit du deine Schwangerschaft genießen kannst und es dir in dieser besonderen Zeit rundherum gut geht. Wie du in der Schwangerschaft für dich sorgst Welche Dinge besitzt du bereits, die in der Schwangerschaft nützlich sein können? Horche genau in dich hinein. Was brauchst du? Das Beste in der Schwangerschaft für dich ist gratis Produkte, die sich in der Schwangerschaft wirklich bewähren Wie du in der Schwangerschaft für dich sorgst Um es vorweg zu nehmen: Das aller Wichtigste in den Monaten der Schwangerschaft ist es, dass es dir rundherum gut geht. Geht es dir gut, geht es auch deinem Baby gut. Manchmal fühlst du dich in der Schwangerschaft down, bist unsicher oder dich plagen Ängste. Auch das gehört dazu. Doch gerade an weniger guten Tagen, solltest du dich verwöhnen und es dir gut gehen lassen. Wie dir das gelingt, beschreiben wir weiter unten. Dann gibt es noch die praktischen Gadgets, Produkte, die dir den Alltag mit rundem Babybauch erleichtern. Auch diese stellen wir dir hier vor. Welche Dinge besitzt du bereits, die in der Schwangerschaft nützlich sein können? In der Schwangerschaft wird Komfort groß geschrieben. Das gilt auch schon zu Beginn der Schwangerschaft. Lege deine Kuschelsocken und eine weiche Decke gleich neben das Sofa, damit du es besonders gemütlich hast, wenn du es dir bequem machst. Deine Füße und Knöcheln sind geschwollen? Du hast doch sicherlich eine kleine Plastikwanne, in der du ein wohltuendes Fußbad genießen kannst. Setze spätestens im letzten Drittel der Schwangerschaft auf bequeme Schuhe. Das können deine Lieblingslatschen, luftige Sandalen sein oder deine Sneaker (Sind deine Füße arg geschwollen, lockere oder entferne die Schnürsenkel). Leggings sind nicht nur ein modischer Allrounder, sie sind auch herrlich bequem. Schlüpfe, wann immer es geht in deine Leggings und genieße den Tragekomfort. Mit ein wenig Glück kannst du deine Leggings bis zum 4. Monat tragen. Mit einem Gummiband kannst du die Taillenweite deiner Hosen vergrößern. Hierfür ziehst du das Gummiband durch das Knopfloch, bildest eine Schlaufe und ziehst die andere Seite des Gummis hindurch. Befestige die Schlaufe am Knopf. Aufgrund des steigenden Gewichts und des wachsenden Bauches, ist es gut möglich, dass du dann und wann Verspannungen in der Schwangerschaft hast. Eine erste Linderung kann dir deine Wärmflasche (bitte nicht zu heiß) verschaffen. Horche genau in dich hinein. Was brauchst du? Viele von uns haben verlernt, auf die Signale von Körper und Geist zu achten. In der Schwangerschaft ist es wichtig, dass du dein körperliches Empfinden, als auch dein seelisches Gleichgewicht im Auge behältst. Manchmal ist es nicht einfach, zu definieren, was man gerade benötigt, was einem gut tun würde. Also nimm dir die Zeit und horche in dich hinein. Brauchst du Ruhe? Vermisst du ein bisschen Abwechslung? Schläfst du genug? Ist deine Verdauung okay? Wünschst du dir mehr Unterstützung? Bedrückt dich etwas und du brauchst jemandem zum Reden? Langweilst du dich? Was ist gerade besonders schön in deinem Leben? Was würdest du gerne essen? Was brauchst du? Das Beste in der Schwangerschaft ist für dich gratis Wie oben schon beschrieben ist es wichtig, dass du deine Bedürfnisse erkennst – kleine und große. Umsorge dich selbst. Gönne dir ein Bad. Lese einen Roman. Nimm beim Spazierengehen eine andere Route als die übliche. Weine dich bei deiner besten Freundin aus. Tanze in der Küche. Lerne eine neue Sprache. Entlaste dich von Ballast. Sprich mit deinem Baby im Bauch. Bekoche dich mit Köstlichkeiten. Halte ein Nickerchen. Lerne, auch mal Nein zu sagen. Schreibe das erste Mal Tagebuch oder gehe schwimmen. Oder mache einfach mal nichts! Sei gut zu dir. Da siehst du es wieder: Die besten Sachen sind umsonst. Und ganz nebenbei betreibst du damit jede Menge Selfcare. Produkte, die sich in der Schwangerschaft wirklich bewähren Wir versichern: Ein Stillkissen wirst du nicht nur während der Stillzeit zu schätzen wissen, sondern bereits in der Schwangerschaft. Irgendwann wird dein Babybauch so groß sein, dass es für dich schwierig wird, eine gemütliche Schlafposition zu finden. Auch das Lümmeln auf dem Sofa wird zunehmend problematischer. Der ultimative Problemlöser ist ein Stillkissen. Du kannst damit deinen Rücken entlasten oder das Kissen als Seitenschläferkissen und als Bauchstütze benutzen. Du wirst es nicht mehr missen wollen. Eine Spieluhr – Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass man sich bereits in der Schwangerschaft eine Spieluhr auf den Bauch legen soll und dabei die Melodie abspielt. Das macht tatsächlich Sinn. Wiederholst du dies immer mal wieder, lernt dein Baby bereits im Mutterleib die Melodie kennen. Wenn dein kleiner Schatz dann endlich da ist und du die Spieluhr aufziehst, wird er das vertraute Lied erkennen und sich gleich ein Stückchen geborgener fühlen. Bequeme und hautfreundliche Unterwäsche ist eine wahre Wohltat, erst recht in der Schwangerschaft. Nichts ist störender als zwickende Slips oder schnürende Unterhemden aus kratzenden Kunstfasern. Gönne dir zwei Garnituren Wolle Seide Unterwäsche . Du wirst es lieben und deine Haut, die in der Schwangerschaft gerne mal sensibler reagiert, wird es dir danken. Das Wolle Seide Gemisch ist besonders edel und sorgt dafür, dass du immer wohl temperiert bist, ohne ins Schwitzen zu geraten. Zudem sitzt diese Unterwäsche wie eine zweite Haut. Sie ist absolut anschmiegsam – genau, das was du jetzt brauchst. Es gibt für Schwangere eine Vielzahl an Pflege- und Kosmetikserien. Brauche erst einmal deine Pflegeprodukte auf, wenn diese aus natürlichen Inhaltsstoffen sind. Das ist völlig okay. Sinn für die Schwangerschaft macht ein gutes Bodyöl in Bio-Qualität . Das hält deine Haut schön weich und Körper und Geist freuen sich über ein wenig Wellness zuhause. Erfahrene Eltern schwören auf Lammfell e. Als frisch gebackener Elternteil wirst du begeistert davon sein, denn das Lammfell kannst du im Alltag mit Baby vielseitig einsetzen. Wir bieten Lammfelle für Autositze, für Kinderwagen, als Wärmespender im Krabbelbereich oder einfach als schicke Wohndeko an. Das Fell spendet im Winter Wärme und kühlt im Sommer. Doch warum schon in der Schwangerschaft anschaffen? Hier verhält es sich ähnlich, wie bei der Spieluhr. Nimm das Fell mit ins Elternbett, damit es schon einmal euren natürlichen Geruch annimmt. Später kann dein Baby viel besser zur Ruhe kommen, wenn es am Babyfell euren Geruch wahrnimmt. Im letzten Schwangerschaftsdrittel wir der Umfang deines Busens deutlich mehr. Kaufe dir jetzt keinen „normalen“ BH in größerer Größe, sondern setzte gleich auf einen Still-BH. Der Still-BH schenkt dem größeren und damit auch schweren Busen verlässlichen Halt und kann ganz auf deine Bedürfnisse eingestellt werden. Selbstverständlich leistet dir der BH auch während der Stillzeit gute Dienste. Zusammenfassend Fazit: Was brauchst du in der Schwangerschaft? Dir soll es gut gehen. Gib auf dich Acht. Dafür benötigt es keine teuren Produkte. Unterhalte dich mit erfahrenen Müttern, mit welchen Produkten sie gute Erfahrungen gesammelt haben und setze auf Bewährtes wie zum Beispiel ein Stillkissen. Weniger ist mehr.

14 natürliche Tipps zum Schwangerwerden. Das könnt Ihr tun!

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

14 natürliche Tipps zum Schwangerwerden. Das könnt Ihr tun!

Ich werde einfach nicht schwanger. Mit dem weiblichen Zyklus kennt Ihr Euch aus, nehmen wir an wenn Ihr schwanger werden wollt. Wahrscheinlich nutzt Ihr auch einen  Eisprungkalender oder gar eine App, die Euch bei der Babyplanung unterstützt. Aber für Schwierigkeiten bei der Empfängnis gibt es unterschiedliche Gründe, und manchmal liegt es nicht am falschen Zeitpunkt beim Sex (manchmal aber schon, siehe Tipp 14!). Jedoch werden viele, die mit dem Satz „Ich werde einfach nicht schwanger!“ oder gar mit einem Wunsch nach Hormonbehandlung zum Gynäkologen oder in eine Kinderwunschpraxis kommen, erstmal wieder nach Hause geschickt. Denn bevor Hormone oder gar künstliche Befruchtung verordnet werden, können und sollten Paare erstmal für optimale Bedingungen sorgen. Ja, das kann Sorgfalt und Disziplin kosten und auch Verzicht bedeuten. Aber dafür werdet Ihr vielleicht mit dem belohnt, was Ihr Euch am allermeisten wünscht: Ein Baby im Bauch! Ganz wichtig: Für ideale körperliche und seelische Bedingungen sorgen Gerade wenn ein Körper sensibel ist und Schwangerschaft sich nicht „einfach von selbst“ einstellt, sollten Frau und Mann alles aus ihrem Leben verbannen, was sie belastet. Beide sollten viel von dem tun, was ihnen, ihrem Körper, ihrem Geist und ihrer Seele gut tut. Denn auch wenn ein Ei befruchtet wurde: Es nistet sich nur dann nachhaltig in der Gebärmutter ein, wenn im Körper der Frau die Bedingungen günstig sind. Von zwei befruchteten Eiern nistet sich im Durchschnitt nur eines erfolgreich ein; in den ersten 4-5 Schwangerschaftswochen wird fast jedes zweite befruchtete Ei (oft von den Frauen unbemerkt) wieder mit der Mentruationsblutung ausgeschieden. Gerade wenn Menstruationsblutungen einmal verzögert einsetzen, kann es sein, dass hier ein befruchtetes Ei keine idealen Bedingungen vorgefunden hat, sich deshalb nicht festgesetzt hat und schließlich wieder ausgeschieden wurde. Deshalb ist es so wichtig, dass wir darauf achten, dass in Körper und Seele möglichst optimale Bedingungen herrschen. Und zwar bei Frau UND Mann. Folgende Dinge könnt Ihr tun: 1. Das Glück suchen. Auch wenn Du glaubst, nur ein Baby im Bauch könnte Dich wirklich glücklich machen - frage Dich und spüre nach, was Dir sonst noch gut tut. Was stimmt Dich heiter, fröhlich, glücklich und gelöst? In der Natur spazieren oder schwimmen gehen? Die Freundin besuchen? Etwas Neues lernen? Liebe Menschen zum Essen einladen? Lesen, Kickboxen, Tennis, Flöte spielen, Stricken, Yoga? Finde Wege, um es öfter zu tun oder zu erleben! Natürlich gilt das auch für sexuelle Praktiken und alles Romantische zu zweit, ist aber ganz und gar nicht darauf beschränkt. Bereitet Euch Freude und genießt Euer Leben! 2. Etwas gegen depressive Verstimmungen / Depressionen tun Wenn Du zu Depressionen oder depressiven Stimmungen neigst, hol Dir Hilfe. „Aber ich wünsche mir doch nur ein Kind! Ich muss doch nur schwanger werden, dann geht es mir wieder gut!“ Wer das glaubt, hat schon verloren: Depressionen lassen sich nämlich nicht durch die Veränderung von Umständen lösen, sondern nur durch einen Wandel der eigenen Einstellung. Also, hol Dir Hilfe! Und wenn es nur eine Anregung ist, wie man aus dem Gedankenkarussell ausbrechen kann. Es muss ja nicht immer gleich eine Psychotherapie sein: Auch Beratungs- und Seelsorgestellen, Hebammen, Homöopathen, Heilpraktiker oder andere Heilkundige sind gute Anlaufstellen, je nach Geschmack und Lebenshaltung. Traut Euch einfach - jedes Gespräch hilft weiter. Erstgespräche sind oft kostenlos, da kann man schauen, wie man sich fühlt und ob es Hilfe verspricht. 3. Zucker und Weißmehl vom Speiseplan streichen Jaja, Zucker und Weißmehl, die alten Feinde. Aber tatsächlich wirken Zucker und Weißmehl auf das empfindliche Hormon-Gleichgewicht ein, das für eine Schwangerschaft notwendig ist. Weißmehl wird im Körper wie Zucker verstoffwechselt. Beide sind hochkalorische Kohlenhydrate, die keine Vitalstoffe beinhalten. Beide führen zudem zu Mangelernährung, da zu ihrer Verstoffwechselung wichtige Ressourcen/Vitalstoffe aus dem Körper abgezogen werden. Beide haben auch einen direkten Einfluss auf den Adrenalinspiegel. Der wiederum kann auf den Östrogen- und Progesteronspiegel sowie auf den ebenso wichtigen Androgen-Haushalt einwirken (Progesteron und Dehydroepiandrosteron (DHEA)), die entscheidend für eine günstige „Schwangerschaftsumgebung“ im Körper sind. 4. Dreifach gesättigte Fettsäuren essen Omega 3-Fettsäuren haben einen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Viele Omega 3-Fettsäuren finden sich in Leinöl, Chiasamen sowie in atlantischem Lachs und Sardellen. 5. Folsäure einnehmen Folsäure gehört zum Vitamin-B-Komplex, der wichtig für die Produktion von genetischem Material ist. Bei Folsäure-Mangel in den ersten Schwangerschaftswochen kann es zudem zu genetischen Fehlbildungen am Fötus kommen. Folsäure erhöht auch die Fruchtbarkeit. 6. Alkohol und Zigaretten vermeiden Es versteht sich eigentlich von selbst: Alkohol und Zigaretten sind schädlich und begünstigen keine Schwangerschaft. 7. Stress vermeiden Auch das liest man überall und kann es nicht mehr hören. Aber es ist wirklich, wirklich entscheidend. Bei Stress wird Adrenalin produziert, und Adrenalin ist ein Hormon. Alle Hormone im Körper beeinflussen sich gegenseitig. Es ist ganz einfach: Zu viel Adrenalin im Körper kann Schwangerschaften verhindern. Deswegen sollten Paare mit Kinderwunsch alles daran setzen, Stress abzubauen. Harter Job oder zu viele Projekte? Abgeben, aufgeben, delegieren! Stressiges Ehrenamt? Aufgeben - wenigstens vorübereghend. Du kannst nicht nein sagen? Lerne es! Wenn Ihr schwanger werden wollt, kommt runter und macht langsam. Mit Kind müsst Ihr das sowieso! Unsere Welt dreht sich für manche Menschen leider zu schnell, um in Ruhe Kinder zu bekommen. Da müsst Ihr aktiv gegensteuern. Und nein: Darum kommt Ihr leider nicht herum. Denn mit zu viel Stress im Körper klappt’s nicht mit dem Schwangerwerden. 8. Zink einnehmen Auch Zink ist ein wichtiger Helfer bei Problemen mit der Fruchtbarkeit, und zwar für Männer UND Frauen. Zink unterstützt dabei, die Hormone Östrogen und Progesteron auf richtige Weise herzustellen. Beide Hormone sind entscheidend, um einen „schwangerschaftsfreundlichen“ Hormonhaushalt zu bilden. Zink senkt das Risiko einer Fehlgeburt oder eines zu frühen Abgangs des befruchteten Eis. 9. Bestimmte Schmerzmittel vermeiden Die so genannten „nichtsteroidalen Antirheumatika“ (NSAR) wie Aspirin und Ibuprofen senken die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. 10. Ausreichend trinken Ein Ei kann nur befruchtet werden, wenn die Spermien sich problemlos bis zum Ei fortbewegen können. Dazu bedarf es genügend Zervixschleim. Um genügend davon produzieren zu können, braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit. Frau sollte jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken, um die Zervixschleim-Produktion zu unterstützen. Auch eine gute Durchblutung des entsprechenden Bereichs durch Körperübungen kann hier helfen. 11. Akupunktur / Chinesische Medizin ausprobieren Akupunktur wirkt. Nicht umsonst ist die chinesische Medizin Jahrtausende alt. Auch wenn man nicht gerade esoterisch ist - ein Versuch ist es wert. I 12. Extremsport aufgeben Auch Extremsport erzeugt zu viel Adrenalin im Körper. Und dieses, siehe oben, wirkt ungünstig auf den Hormonhaushalt für die Schwangerschaft. Also, wenn Du zu viel sportelst, Dich zu hart rannimmst oder immer nur rennst, lass Dich für eine Weile mal gehen. Auch im übertragenen Sinne sind Langsamkeit und Ruhe fürs Schwangerwerden produktiver als zu viel Bewegung und Geschwindigkeit. 13. Schilddrüse überprüfen Auch eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kann eine Schwangerschaft verhindern. Schilddrüsen-Fehlfunktionen sind Gott sei Dank einfach behandelbar: Man nimmt einfach Tabletten ein. Eine gute Einstellung auf das Schilddrüsenhormon ist auch deswegen wichtig, weil dadurch das Risiko von Fehlbildungen beim Fötus vermieden wird. 14. Sex weiter vom Eisprung entfernt haben Wir gehen davon aus, dass Ihr einen Eisprungkalender benutzt oder zumindest überlegt, wann die fruchtbaren Tage sind. Aber herauszubekommen, wann wirklich das Ei springt, ist nicht einfach. Auch wenn man meint es zu spüren, oder den Eisprung ganz sicher anhand verschiedener Faktoren errechnet, herausgeknobelt und eingegrenzt hat, und immer wieder dazu passenden Sex hatte: Manche Paare werden trotzdem nicht schwanger. Die Natur hat manchmal ihre eigenen Gesetze und Geheimnisse. Gerade bei Frauen über 35 ist manchmal ganz und gar nicht klar, wann die Eier im Verlauf des Zyklusses tatsächlich springen. Also bitte auch mal an anderen Zyklustagen miteinander intim sein. Deswegen: Wenn Ihr Euren Sex auf die 5 Tage vor und 2 Tage nach dem errechneten Eisprung beschränkt und damit nicht schwanger werdet, probiert es auch mal an „exotischeren“ Tagen länger vor oder nach dem errechneten Eisprung-Termin. Wir alle kennen doch die Geschichten von Frauen, die auch bei den „grünen Tagen“ von elektronischen Empfängnisverhütungsgeräten schwanger wurden. Wie gesagt: Die Natur hat manchmal ihre eigenen Gesetze.

Bin ich schwanger?

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

Bin ich schwanger?

Bin ich schwanger? - Anzeichen einer Schwangerschaft Du möchtest wissen, ob du schwanger bist ? Wir haben für dich zusammengefasst, welche Schwangerschaftsanzeichen es gibt und welche Anzeichen die höchste Aussagekraft haben. Wie schnell merkt man, ob man schwanger ist? Welche Anzeichen gelten als relativ sicher? Wann ist es am besten einen Schwangerschaftstest durchzuführen? Ist es möglich, dass man nicht merkt, dass man schwanger ist? Wie schnell merkt man, dass man schwanger ist? Was sind die ersten Anzeichen? Bei den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft, spricht man von vagen oder unsicheren Schwangerschaftsanzeichen, denn diese können auch bedeuten, dass der Beginn der Monatsblutung kurz bevorsteht. Die frühesten Anzeichen beginnen ca. in der 4. Schwangerschaftswoche. Dir ist übel, du leidest unter Kreislaufproblemen, du lehnst Nahrungsmittel ab, die du bislang mochtest oder deine Brüste spannen. Genauso zählen zu den ersten unsicheren Schwangerschaftsanzeichen Müdigkeit, Ziehen im Unterleib und Stimmungsschwankungen. Bedenke, dass jede Frau individuelle Anzeichen spürt. Einige Frauen spüren zu Beginn auch keinerlei Anzeichen und bemerken die Schwangerschaft erst mit dem Ausbleiben der Menstruation. Einzelne Frauen sollen sogar in der Lage sein, die Befruchtung der Eizelle zu spüren. Wissenschaftlich erwiesen ist dies jedoch nicht. Welche Anzeichen gelten als relativ sicher bei einer Schwangerschaft? Das wohl bekannteste Anzeichen für eine Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Blutung. Falls du vorher jeden Morgen vor dem Aufstehen deine Temperatur gemessen hast, wirst du schon früher feststellen, dass du vermutlich schwanger bist. Normalerweise sinkt deine Temperatur kurz vor dem Eisprung und steigt danach an. Hat sich eine befruchtete Eizelle eingenistet, sinkt nach dem Eisprung deine Temperatur nicht wie gewöhnlich, sondern bleibt vergleichsweise konstant. Bist du dir unsicher, kannst du bei dem Gynäkologen vorstellig werden. Per Ultraschall ist ein Herzschlag des Embryos aber erst um die 6. Schwangerschaftswoche darstellbar. In der Regel wird dann auch die erste Schwangerschaftsvorsorge durchgeführt. Wann ist es am sinnvollsten einen Schwangerschaftstest durchzuführen? Nistet sich das befruchtete Ei ein, steigt das Hormon HCG. Dieses Hormon wird bei Schwangerschaftstest gemessen. Ist der HCG-Wert im Urin feststellbar, zeigt der Test ein positives Ergebnis an. Ein Schwangerschaftstest macht Sinn am Tag, an dem deine Periode hätte einsetzen sollen oder später. Allerdings sind auch Schwangerschaftstest erhältlich, die besonders sensibel messen. Diese Tests sind bereits 6 Tage vor dem Termin der nächsten Regel einsetzbar. Tipp: Führe den Test mit Morgenurin durch, dann ist die HCG Konzentration im Urin höher und besser nachweisbar. Ist es möglich, dass man nicht merkt, dass man schwanger ist? In den ersten Wochen ist es denkbar, dass du keinerlei Anzeichen wahrnimmst. Entweder du durchläufst du die ersten Schwangerschaftswochen symptomfrei oder du hast besonders viel um die Ohren, sodass du nicht die Möglichkeit hast, in deinen Körper zu horchen. Immer wieder wird behauptet, dass man während einer Schwangerschaft weiterhin seine Blutung haben kann. Das ist nicht korrekt. Hierbei handelt es sich um Schmierblutungen, die in den ersten Wochen deiner Schwangerschaft hin und wieder auftreten können. Unbemerkt schwanger Wenn du diese Zeile liest, denkst du sicherlich: „Mir könnte das nicht passieren.“ Doch so etwas gibt es häufiger, als man selbst vermuten würde. Häufig wird die Schwangerschaft verdrängt, und zwar körperlich als auch psychisch. Nicht für jede Frau ist eine Schwangerschaft ein Segen. Stecken Frauen in schwierigen Lebenssituationen und sehen keinen Ausweg, kann es sein, dass die Schwangerschaft komplett verdrängt wird. Nehmen diese Frauen weiterhin ihr hormonelles Verhütungsmittel ein, gibt es eine Blutung, die Zweifel zerstreut. Körperliche Symptome, wie das Ausbleiben der Regel oder ein wachsender Bauchumfang werden mit anderen Körperlichkeiten erklärt. Unbewusst wird eine andere Körperhaltung eingenommen, damit der Bauch nicht ausfällt. Der Schreck ist groß, wenn dann die Fruchtblase platzt oder die Wehen einsetzen. Und obwohl der frisch gebackenen Mutter die bewussten Mutter-Kind-Erfahrungen innerhalb der Schwangerschaft fehlen, finden die meisten Frauen nach kurzer Zeit ein inniges Verhältnis zu ihrem Baby. Glück kommt manchmal unverhofft. Fazit Anzeichen in der Frühschwangerschaft zu erkennen, setzt voraus, dass du ein gutes Körperempfinden hast. Unsichere Schwangerschaftsanzeichen können auch durch PMS oder einen Infekt hervorgerufen werden. Nicht vergessen: Jede Schwangere hat unterschiedliche Anzeichen oder eventuell gar keine. Ein Schwangerschaftstest ist sinnvoll, wenn deine Regel ausgeblieben ist. Wir hoffen, wir konnten einige deiner Fragen beantworten. Bis dahin Dein HANS NATUR Team

Milchstau, Mastitis und Co.

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

Milchstau, Mastitis und Co.

Stillprobleme Milchstau , Mastitis , wunde Brustwarzen, zu wenig Milch….Über Probleme beim Stillen wird ungern gesprochen. Überall wird einem als junge Mutter suggeriert, das Stillen völlig unkompliziert von statten geht. Eine Vielzahl der Mütter, die beim Stillen leiden, gibt das Stillen auf. Verständlich - gerade zu Beginn der Stillzeit sind viele Mütter verunsichert , wissen nicht so recht, wie sie das Baby korrekt anlegen sollen, leiden unter Schmerzen beim Stillen oder ängstigen sich, dass ihr Baby nicht genügend Muttermilch erhält. Bei Stillproblemen suche dir gute, versierte Hilfe Das Wichtigste zuerst: Scheue dich nicht, Hilfe anzunehmen (und ebenso darum zu bitten) – sei es von der Krankenschwester auf der Entbindungsstation, von einer Stillberaterin oder von deiner Hebamme. Bitte suche dir gleich Hilfe und spiele nicht die Superheldin. Viele Stillprobleme können leichter behoben werden, je früher man sich darum kümmert. Ist das Stillen erst so schmerzhaft, dass du dein Kind widerwillig anlegst, weil du Angst vor den Schmerzen hast, hast du eindeutig zu lange gewartet. Stillproblem Milchstau – unangenehm, aber lösbar Ein Milchstau ist höchst unangenehm. Meist zeigt er sich durch kleine Knötchen, die die Milchkanäle verstopfen. Die Brust ist geschwollen. Die meisten Mütter empfinden es jetzt als sehr wohltuend, ihre Brust beim Duschen sanft auszustreichen oder mit einem warmen Waschlappen sanft die Brust zu massieren. Wichtig ist, dass du beim Milchstau normal weiter stillst, damit sich nicht noch mehr Muttermilch in der Brust sammeln kann. Nach dem Stillen kannst du eine Milchpumpe zur Hilfe nehmen, um wirklich die restliche Milch aus der Brust zu gewinnen. Selfcare ist jetzt angesagt Gönne deinem Busen ein „wenig Freiheit“. Verzichte, wann immer es geht, auf den Still BH, bzw. auf andere einengende Kleidung. Viele Mamas schwören auf Quark-Umschläge. Eine Rotlichtbehandlung wird von vielen Frauen mit einem Milchstau als sehr angenehm empfunden. Falls du also eine Rotlichtlampe dein Eigen nennst, nutze sie. Und wenn du einen guten Homöopathen kennst, nimm ihn in Anspruch. Er kann dich in dieser Situation hervorragend unterstützen. Sobald du Fieber oder Schüttelfrost bekommst, solltest du einen Arzt aufsuchen, denn ein Milchstau kann in einzelnen Fällen auch zu einer massiven Mastitis (Brustentzündung) werden. Dass viel Trinken und Ausruhen jetzt wichtig für dich sind, weißt du wahrscheinlich selbst. Sei gut zu dir und gib auf dich acht. Stillproblem Mastitis Aus einem Milchstau kann gegebenenfalls eine Mastitis entstehen. Diese geht häufig mit Schmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Kopfschmerzen einher. Zögere nicht und stelle dich bei deinem Arzt vor, denn eine Mastitis sollte zügig behandelt werden und nicht in den eigenen vier Wänden von dir therapiert werden. Begleitend kannst du selbstverständlich alles anwenden, was auch bei einem Milchstau wohltuend ist. Stillproblem wunde, schmerzende Brustwarzen Gerade in der ersten Stillzeit können deine Brustwarzen gereizt sein, sodass du das Gefühl hast, sie wollen gar nicht recht abheilen. Das liegt zum einen daran, dass deine Brust natürlich noch nicht so abgehärtet ist und sich erst einmal an das häufige Saugen durch dein Baby gewöhnen muss. Normalerweise legen sich die ersten Beschwerden dann wieder nach einigen Tagen. Sollte dies nicht der Fall sein oder verschlimmern sich deine Beschwerden, ist es Zeit zu handeln. Entscheide dich für Stilleinlagen aus natürlichen Materialien wie Wolle Seide oder atmungsaktiver Bio-Baumwolle (kbA). Du kannst etwas Muttermilch auf die betroffenen Stellen geben und die Milch lufttrocknen lassen. Lanolinsalbe , Stillhütchen oder Naturwolle können ebenfalls Linderung schaffen. Allerdings bekämpfst du damit lediglich die Symptome. Bei wunden Brustwarzen Abhilfe schaffen Der Ursache auf den Grund gehen – Oftmals wird das Baby nicht korrekt angelegt. Es liegt dir nicht zugewandt oder umfasst beim Saugen nicht die komplette Brustwarze. Hierdurch können schnell Reizungen entstehen. Häufig genügt es schon, eine andere, für euch bessere, Stillposition zu wählen. Lass dein Hebamme ruhig noch einmal einen Blick auf euer Stillen werfen und hol dir Tipps von ihr. Hast du Schlupfwarzen oder sehr flache Brustwarzen? Das ist kein Hinderungsgrund zu stillen. Hier können spezielle Stillhütchen Abhilfe schaffen und euch das Stillen erleichtern. Gelegentlich kann ein Baby nicht komplikationslos an der Brust saugen, da das Zungenbändchen zu kurz ist. Dies reizt die mütterliche Brustwarze. Ob das bei deinem Baby tatsächlich der Fall sein sollte, ist von Arzt oder Hebamme ganz einfach zu erkennen. Stillproblem Soor-Infektion Gar nicht so selten liegt die Ursache bei gereizten, schmerzenden Brustwarzen an einem Pilz. Das muss dir gar nicht unangenehm sein und hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Pilze mögen eine feuchte Umgebung und Körperwärme. Sprich ein Pilz hat es während der Stillzeit leicht, sich an deiner Brust zu entwickeln. Erhärtet sich bei dir der Verdacht, dass es sich bei deinen Beschwerden um einen Pilz handeln könnte, lass deinen Arzt einen Blick darauf werfen. Falls sich die Diagnose bestätigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass nach dem Stillen dein Baby ebenso einen Pilzbefall hat, sodass ihr beide behandelt werden solltet. Stillproblem zu wenig Milch Es gibt immer wieder Wachstums- oder Entwicklungsphasen, in denen dein Baby mehr trinkt als sonst. Als Mutter gerät man da schnell ins Zweifeln, ob die Muttermilch genügt. Hab Geduld, die Muttermilchmenge reguliert sich nach Bedarf. Benötigt dein Baby mehr und möchte öfter gestillt werden, reguliert sich die höhere Menge von selbst. Und bitte bedenke: Vielleicht benötigt dein Baby jetzt gerade gar nicht mehr Milch, sondern einfach noch viel mehr Nähe und Geborgenheit – auch so etwas kann phasenweise einmal sein. Stillproblem zu viel Milch Zu viel Milch? Ja, auch das kann kurzfristig ein Stillproblem sein. Hast du zu viel Milch schießt die Milch zum Beginn beim Stillen regelrecht aus der Brust. Einige Babys haben Probleme, die Menge in der Eile aufzunehmen, verschlucken oder erschrecken sich. Zudem fließt die Milch bereits auf der anderen Brustseite, sodass du ein Tuch zum Auffangen der Milch benötigst (je nach Menge tut es ggf. auch eine Milchauffangschale . Doch wie wird man dem Herr? Man kann ja nicht einfach sein Kind weniger stillen, damit nicht so viel Milch produziert wird. Zu viel Milch - Angebot und Nachfrage Bedenke, dass in den ersten Monaten „Angebot und Nachfrage“ sich erst einmal einspielen müssen. Hast du nach den ersten 8 Wochen immer noch das Gefühl, zu viel Muttermilch zu haben, überlege dir, ob das tatsächlich sehr störend ist. Du kannst vor dem Stillen deine Brüste bereits ein wenig ausstreichen, weniger Stilltee trinken und wenn deine Brüste zwischendurch zu schwer sind und schmerzen auch zwischendurch die Milchpumpe benutzen (bitte nicht zu häufig, das kurbelt die Milchproduktion auf lange Sicht mehr an). Ist der Leidensdruck bei dir und deinem Baby hoch, kontaktiere eine Stillberaterin oder deine Hebamme und bitte sie um Hilfe. Nach Absprache, kann hier vielleicht das Blockstillen lösungsführend sein. Deine Stillberaterin oder Hebamme wird dir sicher weiterhelfen können. Stillproblem „Lieblingsseite“ Früh übt sich, wer wählerisch sein möchte…. Das hört sich erst einmal spaßig an, kann aber auf Dauer zu Stillproblemen führen: das Baby hat eine „Lieblingsbrust“ und die andere Brust wird regelrecht abgelehnt. Das kann sich unterschiedlich zeigen. Manchmal wird das Köpfchen weggedreht oder nicht anständig gesaugt, Protest wird gezeigt durch lautes Weinen. Hier hilft nichts als Geduld. Biete konsequent zuerst die nicht so beliebte Seite an. Ändere eure gewohnte Stillposition und schau, ob dein Baby die andere Brust dann besser annimmt. Vielleicht ist es nachts leichter, wenn dein Baby noch recht verschlafen ist, die „unliebsame“ Brust anzubieten. Und was ist, wenn das Baby sich partout weigert auf Dauer die andere Brust zu nehmen? Wie du weiter oben ja schon lesen konntest, reguliert sich die Milchmenge über „Angebot und Nachfrage“. Heißt in diesem Fall: Das, wenn hauptsächlich nur an einem Busen gestillt wird, dort auch mehr Muttermilch produziert wird. Über kurz oder lang kann hier natürlich ein Größenunterschied zwischen den Brüsten auffallen. Falls dich das nicht stört und dein Baby nach dem Stillen satt und zufrieden ist, kannst du dies so beibehalten. Zu guter Letzt kann das Auswählen einer Lieblingsbrust auch mit einer Verspannung deines Babys zusammenhängen. Möchtest du auf Nummer sicher gehen, lasse von eurem Arzt ausschließen, dass keine Blockade oder Ähnliches vorliegt. Wenn du einfach nicht mehr magst Es kann für dich als Mama sehr belastend sein, dich mit immer wiederkehrenden oder lang auftretenden Stillproblemen zu plagen. Wenn das Stillen für dich zu strapaziös wird oder du nur noch widerwillig stillst, ist es mehr als in Ordnung, abzustillen. Lass dich von niemandem unter Druck setzen und treffe die Entscheidung, die sich für dich richtig anfühlt.

Geburtstermin selber bestimmen durch geplanten Kaiserschnitt

Schwangerschaft & Babyzeit

vom 23.06.2026

Geburtstermin selber bestimmen durch geplanten Kaiserschnitt

Geburtstermin selber bestimmen durch geplanten Kaiserschnitt oder Geburtseinleitung Ist es vertretbar, den Wunschtermin für die Geburt durch einen Kaiserschnit t zu bestimmen? Warum wünschen Frauen überhaupt die Geburt an einem bestimmten Tag? Welche Möglichkeiten gibt es, damit das Baby am Wunschtag kommt? Diese und andere Fragen beantworten wir dir in unserem Ratgeber. Welche Gründe hat man, einen Stichtag zu bestimmen? Welche Möglichkeiten gibt es, um an seinem Wunschtag zu entbinden? Die Geburt zum Wunschdatum – muss das sein? In welcher Schwangerschaftswoche wird ein geplanter Kaiserschnitt, bzw. eine Geburtseinleitung durchgeführt? Welche Gründe haben Eltern, ihr Baby partout an einem Stichtag bekommen zu wollen? Die Gründe, warum Eltern einen Wunschtermin für die Geburt ihres Babys haben, sind völlig unterschiedlich. Manchmal sind es terminliche Gründe, zum Beispiel, weil der Vater um den Geburtstermin herum nicht vor Ort sein kann. Manche Eltern haben sentimentale Gründe, warum sie sich die Geburt ausgerechnet an einem bestimmten Tag wünschen. Andere wünschen sich für ihr Kind ein besonderes Sternzeichen. Welche Möglichkeiten gibt es, um an seinem Wunschtag zu entbinden? Zu den mechanischen Methoden gehören das Legen eines Ballonkatheters, der den Gebärmutterhals dehnt. Hierdurch soll dein Körper angeregt werden, das Hormon Prostaglandin selbst zu bilden und somit die Geburt einzuleiten. Eine weitere Möglichkeit ist die manuelle Lösung der äußeren Hülle deiner Fruchtblase vom Muttermund. Wenn du bereits Wehen verspürst, diese aber zu schwach sind, um die Geburt voran zu treiben, ist eine Amniotomie (das Öffnen durch Anritzen der Fruchtblase mit einem Instrument) ein weiteres Mittel. Du siehst: Keiner dieser Eingriffe ist eine Kleinigkeit. Ein Kaiserschnitt ist eine große OP und mit medikamentösen wie mechanischen Mittel die Geburt einzuleiten, kann auch immer Risiken bergen. Lässt du deine Geburt einleiten, sollte dir bewusst sein, dass es keine Garantie gibt, dass dein Kind zu deinem Wunschtermin geboren wird. Zudem gehen Entbindungen nach Einleitungen oft mit größerem Wehenschmerzen einher. Die Geburt zum Wunschdatum – muss das sein? Beim Wehen einleiten oder Kaiserschnitt durchführen auf Wunsch spricht man auch oft von der programmierten Geburt. Vielleicht fragst du dich, wie es möglich ist, dass es Ärzte gibt, die eine Einleitung oder einen Kaiserschnitt ohne medizinischen Grund durchführen. Sicherlich ist dies nur ein kleiner Prozentsatz. Krankenkassen übernehmen die Kosten nur, wenn diese Eingriffe medizinisch notwendig sind. Fakt ist: Für eine Klinik ist es attraktiver, einen Kaiserschnitt als eine komplikationslose Geburt abzurechnen. Die Differenz liegt zwischen 1000 € und 2000 €. Manchmal gibt es Situationen im Leben, die eine Geburt mit Wunschtermin sicherlich nötig machen. Doch hinterfrage bitte, ob eine Einleitung wirklich von Nöten ist, damit dein Kind noch im gewünschten Sternzeichen geboren wird oder euer Kind tatsächlich an euren Kennenlerntag geboren werden muss. In welcher Schwangerschaftswoche wird ein geplanter Kaiserschnitt, bzw. eine Geburtseinleitung durchgeführt? Generell wird die Geburt ausschließlich eingeleitet, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Findet sich ein Gynäkologe, der damit einverstanden ist, die Geburt einzuleiten oder einen Kaiserschnitt zu deinem Wunschtermin durchzuführen, wird er dies sicherlich nicht vor der 39. bzw. 40. Schwangerschaftswoche anbieten. Jeder Tag, den dein Baby in deinem Bauch verbringt, ist gut und wichtig.