Hier findest du eine Vielfalt an wertvollen Ratgebern, die dich in den schönsten und manchmal auch herausfordernden Momenten des Elternseins begleiten.










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Ehrenamt braucht Rückhalt Wie Hans Natur die Freiwillige Feuerwehr unterstützt Wenn bei der Freiwilligen Feuerwehr der Melder geht, zählt Verlässlichkeit. Nicht nur im Einsatz selbst, sondern auch im Umfeld der Menschen, die sich engagieren. Denn wer Arbeitnehmer ist, kann nur dann helfen, wenn auch der Arbeitgeber mitzieht. Für mich ist das bei Hans Natur zum Glück klar geregelt: Wenn der Alarm kommt, kann ich los. Ohne lange Rückfrage, ohne Diskussion, ohne das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen. Ich bin Fachinformatiker für Systemintegration bei Hans Natur. In meinem Arbeitsalltag geht es darum, dass Systeme zuverlässig laufen, Kolleg:innen arbeiten können und technische Probleme schnell gelöst werden. Privat engagiere ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auf den ersten Blick sind das zwei unterschiedliche Bereiche. Trotzdem gibt es für mich viele Parallelen: Ruhe bewahren, Verantwortung übernehmen, im Team handeln und dann anpacken, wenn es darauf ankommt. Von klein auf mittendrin Zur Feuerwehr bin ich nicht zufällig gekommen. Mein Vater war lange stellvertretender Wehrführer in Norderbrarup, einem Ort der nur wenige Minuten von Hans Natur entfernt liegt. Feuerwehr gehörte also schon früh ganz natürlich zu meinem Alltag. Ich war von klein auf dabei und habe mitbekommen, wie Einsätze, Übungen und Gemeinschaft funktionieren. Mit 16 bin ich dann selbst in die Feuerwehr eingetreten. Was mich bis heute daran hält, ist eigentlich ziemlich einfach: Es macht Spaß, es ist nie langweilig und man tut etwas Sinnvolles. Gleichzeitig geht es nicht nur um den Einsatz selbst. Es geht auch um Kameradschaft, Zusammenhalt und darum, gemeinsam Verantwortung zu tragen. Das Ehrenamt gibt mir persönlich sehr viel zurück. Man lernt dazu, wächst über sich hinaus, verlässt die eigene Komfortzone und hilft Menschen in Not. Feuerwehr ist viel mehr als der Einsatz Viele denken bei Feuerwehr zuerst an Blaulicht, Sirene und den Moment, in dem es ernst wird. Aber der sichtbare Einsatz ist nur ein Teil davon, was Feuerwehr wirklich ausmacht. Dahinter stehen Ausbildung, Übungen, Bereitschaft und Teamarbeit. Moderne Feuerwehrarbeit ist technisch anspruchsvoll. Fahrzeuge, Geräte, Atemschutz, Funk, Einsatzabläufe - vieles muss sicher beherrscht werden. Es gibt heute so viel Technik und so unterschiedliche Anforderungen, dass man sich in den verschiedensten Bereichen spezialisieren kann. Jede und jeder kann Schwerpunkte finden, die einen persönlich besonders interessieren. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass Ehrenamt Zeit kostet. Wer im Ernstfall helfen will, muss vorher üben, lernen und vorbereitet sein. Gerade weil sich Gefahrenlagen verändern und Einsätze komplexer werden, braucht es Menschen, die bereit sind, regelmäßig Zeit und Kraft zu investieren. Wenn der Alarm während der Arbeitszeit kommt Bei Hans Natur ist klar: Wenn ich während der Arbeitszeit alarmiert werde, hat der Einsatz Vorrang. Wenn der Alarm geht, kann ich einfach los. Egal, was gerade geplant war oder woran ich arbeite. Das Team weiß Bescheid. Niemand hält mich auf. Im Gegenteil: Meist wird mir noch ein „Tschüss“ zugerufen, und alle machen den Weg frei, damit ich schnell rauskomme. Auch organisatorisch ist die Unterstützung sichtbar. Aktive Feuerwehrkameraden haben eigene Parkplätze vor dem Haupteingang. So können wir im Einsatzfall besonders schnell zum Fahrzeug und weiter zur Feuerwehr. Solche Details wirken vielleicht klein. Im Ernstfall machen sie aber einen Unterschied. Sie zeigen: Ehrenamt wird nicht nur grundsätzlich befürwortet, sondern praktisch mitgedacht. Rückhalt heißt Vertrauen Für mich geht die Unterstützung bei Hans Natur über die reine Freistellung hinaus. Sie zeigt sich im Alltag, in der Geschäftsleitung und im Team. Wenn Fortbildungen oder Geräteprüfungen anstehen, ist auch das möglich. Übungen von ortsansässigen Feuerwehren oder aus dem Anwärterlehrgang finden oftmals auf dem Betriebsgelände statt. Hans Natur ist außerdem vom Landesfeuerwehrverband als „Partner der Feuerwehren“ ausgewiesen. Wichtig ist dabei nicht nur eine formale Regelung. Wichtig ist das Vertrauen dahinter. Ich muss nicht jedes Mal erklären, warum ich gehe. Alle wissen: Wenn ich los muss, dann werde ich gebraucht. Dieses Vertrauen zeigt sich auch nach belastenden Einsätzen. Wenn ein Einsatz besonders schwer war, bekomme ich Raum, das Erlebte erst einmal zu verarbeiten. Das ist keine große Geste nach außen. Aber es ist genau die Art von Rückhalt, die im Alltag zählt. Warum Arbeitgeber so wichtig sind Die Freiwillige Feuerwehr ist in Deutschland ein zentraler Teil der Gefahrenabwehr. Ein sehr großer Teil der Feuerwehren arbeitet freiwillig. Ohne Menschen, die neben Beruf, Familie und Alltag Einsätze fahren, Übungen besuchen und Verantwortung übernehmen, würde das System vielerorts nicht funktionieren. Deshalb ist es entscheidend, dass Arbeitgeber Ehrenamt nicht als reine Privatsache betrachten. Wer während der Arbeitszeit gebraucht wird, braucht Freiräume. Nicht irgendwann, sondern genau dann, wenn der Melder geht. Wenn Arbeitgeber diese Unterstützung nicht geben würden, wäre das System kaum aufrechtzuerhalten. Gerade kleinere Gemeinden könnten den Brandschutz und die technische Hilfeleistung nicht einfach hauptamtlich abdecken. Ehrenamt funktioniert also nicht allein durch die Menschen, die sich engagieren. Es funktioniert auch durch Familien, Teams, Kolleg:innen und Unternehmen, die dahinterstehen. Ruhig bleiben, wenn es plötzlich ernst wird Zwischen meiner Arbeit als Fachinformatiker und meinem Engagement bei der Feuerwehr gibt es mehr Parallelen, als man zunächst denkt. In der IT können Themen plötzlich dringend werden. Ein System fällt aus, ein Zugriff funktioniert nicht, ein Problem blockiert Kolleg:innen im Arbeitsalltag. Dann hilft es wenig, hektisch zu werden. Man muss die Lage einschätzen, Prioritäten setzen, ruhig bleiben und Schritt für Schritt eine Lösung finden. Bei der Feuerwehr ist das ähnlich, nur unter anderen Bedingungen. Auch dort können Situationen von einem Moment auf den anderen entstehen. Dann zählen klare Abläufe, gute Kommunikation und Vertrauen ins Team. Für mich hat das viel mit Stressmanagement und Resilienz zu tun. Man muss handlungsfähig bleiben, auch wenn es unübersichtlich wird. Man muss sich auf die Kamerad:innen verlassen können so wie im Arbeitsalltag auf die Kolleg:innen. Was Feuerwehr für den Arbeitsalltag lehrt Aus meinem Ehrenamt nehme ich viel mit in den Beruf. Disziplin zum Beispiel. Die Fähigkeit, Aufgaben zu sehen und anzupacken. Kommunikation. Prioritäten setzen. Teamarbeit. Auch Führungskräftetrainings und andere Ausbildungen aus dem Feuerwehrkontext helfen mir, Situationen besser einzuschätzen und Verantwortung zu übernehmen. Das passt gut zu meiner Rolle bei Hans Natur. IT ist oft dann besonders sichtbar, wenn etwas nicht funktioniert. Umso wichtiger ist es, verständlich zu erklären, lösungsorientiert zu arbeiten und Ruhe auszustrahlen. Für mich liegt darin eine klare Verbindung: Ob in der IT oder bei der Feuerwehr, es geht darum, verlässlich zu sein, wenn andere sich darauf verlassen müssen. Ehrenamt ist kein Selbstläufer Wer sich bei der Feuerwehr engagieren möchte, sollte wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Feuerwehr ist kein Erholungsort oder reiner Freizeittreff. Es bedeutet Arbeit, Ausbildung, Zeitaufwand und Einsatzbereitschaft. Gleichzeitig lohnt es sich ungemein. Weil man Teil einer Gemeinschaft wird. Weil man lernt. Weil man Verantwortung übernimmt. Und weil man Menschen in Situationen hilft, in denen sie Hilfe dringend brauchen. Genau deshalb braucht Ehrenamt Wertschätzung. Nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag. Durch klare Absprachen, flexible Arbeitszeiten, Vertrauen und Kolleg:innen, die mittragen, wenn jemand plötzlich los muss. Ein Satz, der viel sagt Wenn ich die Unterstützung von Hans Natur in einem Satz beschreiben müsste, wäre es dieser: Als Mitarbeiter kann man sich immer auf die Unterstützung von Hans Natur verlassen – unabhängig davon, um was es geht. Das klingt schlicht. Aber es sagt viel über ein Arbeitsumfeld aus. Über Vertrauen. Über Verantwortung. Und darüber, dass gesellschaftliches Engagement nicht an der Bürotür aufhören muss. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Was ist ein Dammriss? Wohl jeder Frau graut es vor einem Dammriss während der Geburt. Bei rund 40 % aller Spontangeburten tritt ein Dammriss auf. Kann man einen Dammriss in der Schwangerschaft denn vorbeugen ? Wie funktioniert eine Dammmassage ? Was tun, wenn man einen Dammriss erlitten hat? Diese Fragen und mehr beantworten wir dir in unserem Ratgeber. Dammriss: Ursachen, Symptome und Schweregrade Dammriss 1. Grades Hierbei reißt die Haut. Das darunter liegende Muskelgewebe ist nicht betroffen. Ein Dammriss 1. Grades wird mit einigen wenigen Stichen genäht. Dammriss 2. Grades Hier ist nicht nur die Haut zwischen Vagina und After betroffen. Der Riss hat ebenso die Muskulatur verletzt. Auch hier wird die Wunde mit lokaler Betäubung und mit geringem Aufwand genäht. Dammriss 3. Grades Zusätzlich zu Haut und Muskulatur wird der Schließmuskel des Afters verletzt. Es werden erst der Schließmuskel, die Muskulatur und dann die Haut genäht. Ungefähr 1,3% der Frauen sind hiervon betroffen. Dammriss 4. Grades Bei 0,1% der Frauen wird ein Dammriss 4. Grades diagnostiziert. Hierbei wird zusätzlich die Schleimhaut des Enddarmes in Mitleidenschaft gezogen. Bei so einem höhergradigen Dammriss, kann die Versorgung in Vollnarkose nötig sein. Wie kann ich einen Dammriss vorbeugen? Ein Dammriss entsteht durch zu viel Druck auf das Gewebe, doch auch Faktoren wie ein zu hohes Geburtsgewicht oder ein zu schneller Geburtsvorgang können zum Beispiel zu einem Dammriss führen. Es macht Sinn deinen Damm auf das Geburtserlebnis vorzubereiten. Was tun? Die wohl gängigste Methode, die auch von Ärzten und Hebammen empfohlen wird, ist die Dammmassage. Diese kannst du bereits ab der 34. Schwangerschaftswoche durchführen. Unter der Geburt hilft es, auf der Seite zu liegen oder im Vier-Füßler-Stand zu gebären. Auch langsames Pressen hilft dabei, dass die Dammregion sich langsamer dehnen muss. Vor der Geburt kannst du noch Himbeerblättertee genießen, der dein Gewebe weicher machen soll. Wie funktioniert eine Dammmassage? Das Durchführen einer Dammmassage ist ganz einfach und bereitet die Region zwischen deiner Vulva und deinem After auf die Geburt vor. Durch regelmäßige Dammmassagen, heißt es, wird das Gewebe elastischer und kann bei der Geburt leichter gedehnt werden. Dafür nimmst du dir ungefähr 10 Minuten Zeit. Du benötigst ein Handtuch zum Unterlegen und Öl, das sich für den Intimbereich eignet. Achte darauf, dass deine Fingernägel nicht zu lang und deine Hände sauber sind. Am aller wichtigsten ist, dass du dich während der Massage wohl fühlst. Temperiere den Raum so, dass du dich gut entspannen kannst. Probiere, in welcher Position du am leichtesten an deinen Damm gelangst. Es gibt Schwangere, denen gelingt die Massage am besten halbsitzend, andere stehen lieber dabei. Reibe deine Finger mit dem Öl ein und führe deinen Daumen in die Scheide. Mit dem Zeigefinger massierst du den Damm von außen. Wenn du es dir zutraust, führe einen weiteren Finger in die Scheide und dehne Richtung After. Tritt ein unangenehmes Gefühl auf, Versuche dieses ein wenig wegzuatmen. Danach machst du eine Pause, um den Vorgang dann noch einige Male zu wiederholen. Die Dammmassage kannst du mehrmals die Woche wiederholen und du wirst mit der Zeit feststellen, dass das Dehnen nicht mehr so unangenehm ist. Zum einen hast du dich an das Gefühl gewöhnt, zum anderen wird der Bereich besser durchblutet und elastischer. Wie behandle ich meinen Dammriss? Die gute Nachricht lautet: Die meisten Dammrisse heilen ganz natürlich aus. Bei Dammrissen 1. und 2. Grades wird die Wunde meistens direkt nach der Geburt, noch im Kreißsaal genäht. Hierfür werden selbstauflösende Fäden benutzt. Nach ca. 6 Wochen ist der Dammriss verheilt. Langes Sitzen und viel Bewegung sind vorerst Tabu. Spüle beim Waschen und Duschen die Wunde lediglich mit klarem Wasser ab. Um den Bereich des Dammrisses zu kühlen, kannst du deine Binden oder Einlagen, vorab in Öl getränkt, in den Kühler oder Gefrierschrank legen. Viele frisch gebackene Mamis empfinden das Kühlen als sehr angenehm. Frage deine Hebamme oder in deiner Apotheke nach einem Sitzbad gegen Dammrissbeschwerden. Häufig sind darin Calendula, Eichenrinde, Schafgarbe und andere natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Das Wasser für dein Sitzbad sollte maximal 35° C warm sein. Bade nicht zu lange und zu häufig, damit das abheilende Gewebe nicht wieder aufweicht. Achte besonders auf Hygiene und wechsle deine Einlagen regelmäßig. Hast du Angst vor den Toilettengängen oder Schmerzen beim Stuhlgang, sprich deine Hebamme oder deinen Arzt an, sodass dir etwas verordnet wird, das deinen Stuhlgang weicher macht. Trinke viel und nimm Ballaststoffe zu dir – auch das weicht deinen Stuhlgang auf. Fühlst du dich aufgrund deiner Beschwerden unsicher oder quälst dich mit Schmerzen, suche dir immer professionelle Hilfe bei deiner Hebamme oder deinem Arzt und hab keine Scheu nachzufragen. Wie lange dauert es, bis ein Dammriss verheilt ist? Wie oben bereits erwähnt, verheilen Dammrisse 1. und 2. Grades in der Regel unkompliziert innerhalb von 6 Wochen. Jede Wunde heilt anders. Möglicherweise empfindest du den ersten Sex nach der Geburt als schmerzhaft. Lass dir Zeit und überstürze nichts, schlafe erst mit deinem Partner, wenn du dich wirklich 100%ig entspannen kannst. Übrigens: Selbst, wenn du keinen Dammriss unter der Geburt erleidest, leistet dein Damm bei der Geburt Enormes. Kühlende Einlagen oder ein kleines Sitzbad sind auch wohltuend, wenn der Damm intakt geblieben ist. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Unterwegs mit HANS NATUR – Geschichten vom Stadtradeln Eigentlich wollte ich nur mal mitmachen Vor vier Jahren haben eine Handvoll Mitarbeitende von HANS NATUR zum ersten Mal am bundesweiten Stadtradeln teilgenommen. Inzwischen ist die Aktion fester Bestandteil des Frühsommers geworden. Aus der kleinen Gruppe von damals wurden viele Teilnehmende – fast die Hälfte der Belegschaft. Sascha Hartmann war von Anfang an dabei. Was mit ein paar gefahrenen Kilometern begann, veränderte seinen Alltag stärker, als er damals gedacht hätte. Und dann bin ich immer weitergefahren Ich hatte also mein neues E-Bike. Am Anfang war es doch noch ziemlich ungewohnt. Zwölf Kilometer morgens früh zur Arbeit mit dem Fahrrad? Das fühlte sich erst einmal seltsam an. Aber man fährt die Strecke ein paar Mal. Dann noch einmal. Und irgendwann denkt man gar nicht mehr darüber nach. Aber wir sind hier in Norddeutschland. Wer nur bei Sonnenschein fährt, kommt nicht besonders weit. Also holt man sich Regenkleidung und fährt auch bei schlechtem Wetter. Heute hält mich eigentlich nur noch Schnee oder Eis davon ab, loszufahren. Gemeinsam im Sattel Aber ich war nicht der Einzige, bei dem daraus mehr geworden ist. Als es mit dem Stadtradeln losging, waren wir nur ein paar Leute. Heute machen viele Kolleginnen und Kollegen mit und für viele ist es eine Routine geblieben. Besonders in den drei Wochen der Aktion ist das Radfahren ein Gesprächsthema bei uns. Dann geht es darum, wer abends noch unterwegs war, welche Strecke gefahren wurde oder wie viele Kilometer inzwischen zusammengekommen sind. Man motiviert sich gegenseitig und schaut natürlich auch mal, wer gerade die meisten Kilometer gesammelt hat. Der Chef zieht mit Unser Chef hat die Aktion von Anfang an begleitet und unterstützt. Er lässt sich immer wieder etwas einfallen, um das Team zusätzlich zu motivieren. Am Anfang wurden noch die drei Erstplatzierten belohnt. Schnell haben wir aber gemerkt, dass das eigentlich nicht zum Gedanken der Aktion passt. Seitdem steht das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt. Dieses Jahr sagte der Chef: Wenn ihr die 5000 Kilometer schafft, lade ich euch alle zum Essen ein. Mit mehr als 6.000 Kilometern haben wir das Ziel deutlich übertroffen. Laut der Stadtradeln-App entspricht das einer Einsparung von mehr als einer Tonne CO₂. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Und gemeinsam erreichen wir etwas. Bei HANS NATUR sprechen wir jeden Tag über Nachhaltigkeit und bewusstes Handeln. Morgens, wenn ich an unserem Fahrradunterstand ankomme und die vielen Fahrräder sehe, merke ich: Wir reden nicht nur über diese Themen, wir leben sie auch. Das gefällt mir total gut. Die Bahntrasse und das große Nichts Aber Radfahren ist für mich noch viel mehr. Der schönste Teil ist für mich bis heute die Fahrt nach Hause. Morgens fahre ich meist den direkten Weg. Nachmittags nehme ich oft die alte Bahntrasse. Dort sehe ich auf dem ganzen Weg nach Hause kein einziges Auto. Es ist ruhiger. Man hört keinen Verkehrslärm und sieht Landschaften und Natur, die man aus dem Auto gar nicht wahrnimmt. Ich merke das richtig, wenn ich doch mal im Auto sitze: Da gibt man Gas, will vorankommen und erwischt sich bei dem Gedanken: „Warum schleicht der da vorne eigentlich mit 70 hier lang?“ Auf dem Fahrrad mit meinen 25 km/h juckt mich das alles überhaupt nicht mehr. Dieser ganze innerliche Zeitdruck, den man sich ja eigentlich nur selbst aufbaut, ist auf dem Rad komplett weg. Viele fragen mich, was mir auf diesen Fahrten durch den Kopf geht. Die ehrliche Antwort lautet: Eigentlich gar nichts. Und genau das ist das Schöne daran. Wenn der Arbeitstag anstrengend war und es viel zu erledigen gab, möchte ich das nicht mit nach Hause nehmen. Meistens gelingt das auch. Ich höre Podcasts und Hörbücher, Musik eher weniger. Am Anfang hört man oft gar nicht richtig zu. Die Gedanken hängen noch bei der Arbeit. Irgendwann ist man dann in der Geschichte drin. Und das andere verschwindet. Wenn ich zu Hause ankomme, bin ich gedanklich längst im Feierabend angekommen. Manchmal ist ein Hörbuch so spannend, dass ich noch eine kleine Schleife fahre, um zu erfahren, wie es ausgeht. Vor ein paar Jahren hätte ich über so einen Satz wahrscheinlich gelacht. So sind in diesem Jahr rund 12.000 Kilometer zusammengekommen. Das klingt vielleicht nach ziemlich viel. Ich wundere mich teilweise selbst. Aber ein großer Teil kommt irgendwie ganz automatisch zusammen. Der tägliche Arbeitsweg macht schon einiges aus. Dazu kommen Einkäufe, Besuche bei Familie und Freunden oder Fahrten an die Ostsee. Ich fahre nicht los, um Kilometer zu sammeln. Meistens habe ich einfach ein Ziel. Und irgendwann war da diese Frage Je mehr ich Rad gefahren bin, desto seltener brauchte ich mein Auto. Zuerst fiel mir das gar nicht so auf. Aber irgendwann stand es die meiste Zeit einfach nur noch rum. Für den Arbeitsweg brauchte ich es längst nicht mehr. Für viele Besorgungen ebenfalls nicht. Denn für größere Einkäufe hatte ich inzwischen einen Fahrradanhänger. Und irgendwann stellte ich mir die Frage: Brauche ich mein Auto eigentlich noch? Das war schon ein seltsamer Gedanke. Schließlich wohnen wir hier auf dem Land. Gute Busverbindungen gibt es hier kaum und viele Wege werden ganz selbstverständlich mit dem Auto gefahren. Aber für mich funktionierte es immer mehr auch ohne. Also habe ich mein Auto abgemeldet und verkauft. Das war vor drei Jahren. Die ersten Monate waren mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig. Aber mit der Zeit hat sich alles eingespielt. Eine Einschränkung ist es für mich nicht. Im Gegenteil. Mittlerweile empfinde ich es als Freiheit, kein eigenes Auto mehr zu haben. Kein Tanken. Keine Reparaturen, Steuern, Versicherung. Kein Nachdenken darüber. Wenn ich tatsächlich im Winter bei Schnee und Eis ein Auto brauche, nutze ich das Dorf-Shuttle. Und wenn alle ein bis zwei Monate ein Großeinkauf ansteht, leihe ich mir ein Mietauto. Vor vier Jahren hätte ich mir das alles nicht vorstellen können. Damals stand mein Fahrrad die meiste Zeit im Schuppen. Wenn ich das Ganze ansehe, dann ist das vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Veränderungen beginnen nicht immer mit einem großen Plan. Manchmal beginnen sie damit, dass man etwas einfach ausprobiert. Und jetzt gehen wir mit unserem Chef schön essen. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Pioneering AI in E-Commerce Pioniergeist trifft Handarbeit Wie wir bei Hans Natur künstliche Intelligenz einsetzen, was wir gerade ausprobieren, und wo wir bewusst Nein sagen Ein neues Produkt kommt in den Shop. Früher hieß das: recherchieren, formulieren, Zertifikate nachschlagen, passende Tags vergeben, alles in unsere Markenstimme bringen. Ein halber Arbeitstag, locker. Heute sind es keine fünfzehn Minuten, bei derselben Sorgfalt. Über künstliche Intelligenz im Handel wird gerade viel geredet. Oft klingt es nach Zauberei oder nach Stellenabbau. Bei uns ist es weder das eine noch das andere. Es ist ein Werkzeug, und wie bei jedem guten Werkzeug kommt es darauf an, wer es führt und wofür. Ich arbeite bei Hans Natur an genau diesen Werkzeugen. Das hier ist also kein Blick von außen auf einen Trend, sondern ein Bericht von jemandem, der die Sachen selbst baut. Manches läuft längst im Alltag. Anderes ist ein Projekt auf meinem Rechner. Und ein paar Dinge lassen wir ganz bewusst sein. Ein Assistent für die komplette Produktanlage Unser wichtigstes KI-Projekt ist ein Assistent für die Produktanlage. Der schreibt nicht nur Beschreibungen, sondern hilft bei allem, was zu einem neuen Artikel gehört: Titel und Variantennamen Passende Tags (Verschlagwortung) Zertifikate und Siegel Relevante Keywords Im Hintergrund läuft eine Technik namens Function Calling : Der Assistent kann nicht nur formulieren, sondern echte Funktionen in unseren Systemen aufrufen. Er schlägt Zertifikate und Tags nach und holt sich die Informationen, die er für einen korrekten Eintrag braucht. Er erfindet nichts und rät auch nicht, er fragt nach. Gerade bei Bio-Produkten ist das mehr als eine Spielerei. Ein Text, der ein Siegel behauptet, das nicht vorliegt, ist nicht nur peinlich, sondern ein echtes Problem. Ein Siegel wie GOTS steht für ein Versprechen, und das müssen wir genau treffen. Also liest der Assistent die Zertifikatsdaten aus, wo sie verlässlich gepflegt sind, statt sie zu erfinden. Dazu kommen unsere Voice-of-Brand -Regeln: wie wir mit Kundinnen sprechen, welche Worte wir mögen, welche Floskeln nicht. Das Ergebnis liest sich nach Hans Natur, nicht nach einer Maschine. Der wichtigste Punkt aber ist die Freigabe. Wir nennen sie Safe Mode : Bevor etwas online geht, geht ein Mensch jedes Feld einzeln durch und gibt es frei oder verwirft es. Die KI macht den ersten Entwurf, nie die letzte Entscheidung. Der Text wird schneller fertig, aber er bleibt unser Text. Besonders stark bei den Tags Am deutlichsten merke ich den Unterschied bei den Tags, also der Verschlagwortung. Nach außen ist die unsichtbar, im Shop macht sie viel aus: Sie sorgt dafür, dass Filter greifen und passende Produkte zusammenfinden. Unsere Tags sind präzise gepflegt, aber sehr vielfältig. Genau das macht die Auswahl von Hand mühsam. Bei hunderten möglichen, fein abgestuften Tags übersieht man leicht den treffendsten, und zwei Kolleginnen entscheiden sich für denselben Artikel oft unterschiedlich. Der Assistent liest die Produktinformationen und schlägt aus unserem bestehenden Katalog die passenden Tags vor. Wichtig ist das Wort bestehend : Er erfindet nichts Neues, sondern wählt aus dem, was wir definiert haben. So bleibt das Vokabular sauber und über das ganze Sortiment konsistent, auch bei der großen Vielfalt. Ein Mensch korrigiert nur noch eine gute Vorauswahl, statt bei null anzufangen. Und gute Daten sind die Grundlage für fast alles, was im Shop gut funktionieren soll. Werbung, vom Entwurf bis zur Ausspielung Beim Thema Werbung wird es konkret. Überschriften für Advertorials, mehrere Varianten für eine Anzeige, dazu passende Bilder. Was früher eine Anfrage an Grafik und Redaktion war, mit Briefing und Warteschleife, ist heute oft ein erster Aufschlag in Minuten. Das heißt nicht, dass die Maschine den besten Entwurf liefert. Es heißt, dass wir zehn statt zwei Varianten ausprobieren können, bevor wir uns festlegen. Mehr Versuche, schnelleres Lernen, am Ende die bessere Anzeige. Die KI hilft uns aber nicht nur beim Gestalten, sondern auch beim Aussteuern. Welche Kampagne läuft zu welcher Tageszeit, an welchem Wochentag, für welche Zielgruppe? Das sind Datenfragen, und da ist die KI stark. Auch hier gilt unser Prinzip: Vorschlag von der Maschine, prüfender Blick vom Menschen. Wir lassen die KI nicht blind schalten, sondern schauen drüber, bevor das Budget rollt. Finden statt suchen: ein Projekt, an dem ich gerade sitze Jetzt zu etwas, das wir noch nicht im Einsatz haben, das mich aber nicht loslässt. Jede klassische Shopsuche hat dasselbe Problem: Sie vergleicht Buchstaben. Tippt jemand ein Wort, das so nicht im Produkttext steht, kommt nichts zurück. Null Treffer. Eine leere Ergebnisseite ist für einen Onlineshop ungefähr das Schlimmste, was passieren kann, denn die Kundin wollte kaufen, und wir haben sie mit einer weißen Seite weggeschickt. Dabei haben wir das passende Produkt fast immer im Sortiment. Wir haben es nur anders genannt, als sie gesucht hat. Die semantische Suche löst das, indem sie Bedeutung versteht, statt Buchstaben zu vergleichen. Dafür übersetzt man jeden Produkttext und jede Anfrage in ein Embedding , einen Vektor aus vielen Zahlen, der die Bedeutung des Textes abbildet. Inhaltlich ähnliche Texte liegen in diesem Vektorraum nah beieinander, und über eine Nächste-Nachbarn-Suche findet das System die Produkte, die der Anfrage am nächsten sind, ganz ohne wörtliche Übereinstimmung. Wer etwas Beruhigendes für die empfindliche Haut vom Baby eingibt, bekommt das passende Pflegeprodukt, selbst wenn im Text Calendula und rückfettend steht. Am stärksten ist die hybride Suche , also die Kombination aus beidem: exakte Marken und Artikelnummern punktgenau über die klassische Stichwortsuche, alles andere über die Bedeutung. Es ist noch nicht so weit. Aber nah genug, dass ich daran glaube. Die Werkzeuge hinter den Werkzeugen Um solche Systeme überhaupt bauen und pflegen zu können, setzen wir auch bei der Softwareentwicklung selbst auf künstliche Intelligenz. Unsere Inhouse-Software entwickeln wir laufend weiter, und KI gehört fest zum Werkzeugkasten beim Programmieren. Ich habe so ziemlich jedes ernstzunehmende Modell ausprobiert: ChatGPT und Codex von OpenAI, Claude in den Varianten Sonnet und Opus, Gemini von Google. Die Erkenntnis ist unspektakulär, aber wichtig: Es gibt nicht das eine beste Modell, sondern für jede Aufgabe ein passendes. Mein Favorit zum Planen und Coden ist aktuell Claude, weil es schnell reagiert und Code liefert, mit dem ich direkt weiterarbeiten kann. Für die alltägliche Recherche greifen wir Entwickler dagegen oft zu ChatGPT. Andere Kollegen haben andere Vorlieben, und das ist in Ordnung. Am nützlichsten ist etwas, das wir selbst gebaut haben: eigene, spezialisierte GPTs, gefüttert mit unseren Handbüchern zum Warenwirtschaftssystem und technischer Doku. Technisch steckt dahinter ein RAG-Ansatz (Retrieval-Augmented Generation) : Das Modell antwortet nicht aus dem Gedächtnis, sondern zieht sich erst die passenden Stellen aus unseren Dokumenten und formuliert die Antwort auf deren Basis. Statt sich durch hunderte PDF-Seiten zu wühlen, fragt man in normaler Sprache und bekommt eine Antwort mit Bezug auf genau diese Unterlagen. Für neue Kolleginnen ist das ein echter Beschleuniger beim Einarbeiten. Auch hier gilt: Assistent, kein Autopilot. Den Code, der unsere Werkzeuge antreibt, bauen wir mit demselben Anspruch, mit dem wir die Produkte im Regal auswählen. Ob am Ende alles sauber, sicher und wartbar ist, entscheiden wir, nicht die Maschine. Und das, was wir bewusst nicht tun Pioneering heißt für uns nicht, alles zu machen, was technisch geht. Manchmal heißt es, Nein zu sagen. Ein Beispiel: Kundenservice per KI-Chat finde ich spannend, ein Assistent, der Bestellungen aufruft, bei Retouren hilft, Produktfragen beantwortet. Bauen könnten wir das mit denselben Bausteinen wie unseren Produkt-Assistenten. Aber wir haben einen Kundenservice, auf den ich stolz bin. Die Kolleginnen und Kollegen dort kennen unsere Ware genau: Sie wissen, welcher Stoff für empfindliche Haut taugt, welche Creme zu einem Baby passt und was eine Familie wirklich braucht. Dieses Wissen ersetzt keine Maschine, und das wollen wir auch gar nicht. Wo eine KI helfen könnte, ist bei dem, was Zeit kostet, ohne echtes Produktwissen zu verlangen: Wo ist mein Paket? Wie läuft die Retoure? Solche trivialen Fälle könnte ein Assistent abnehmen, damit unser Team mehr Zeit für die Fragen hat, bei denen es wirklich auf Erfahrung ankommt. Genau so, als Entlastung im Einfachen und nicht als Ersatz im Wichtigen, würden wir KI im Service überhaupt einsetzen. Und selbst das nur unter einer Bedingung: Solange wir keinen sauberen, DSGVO-konformen Weg haben, personenbezogene Daten zuverlässig zu anonymisieren, bevor ein Sprachmodell sie überhaupt sieht, geht das bei uns nicht ans Netz. Das ist keine Bremse aus Angst, das ist Haltung. Wer mit den Daten von Familien arbeitet, von Schwangeren, von Eltern kleiner Kinder, trägt eine besondere Verantwortung. Also gilt die Reihenfolge: erst der saubere Weg, dann das Feature. Nicht andersherum. Was die KI uns nicht abnimmt Eine KI kann einen guten Produkttext schreiben, Tags vorschlagen, Anzeigen entwerfen und unsere Suche von leeren Ergebnisseiten befreien. Aber ob hinter einem Produkt jemand mit Herz steht, ob wirklich jemand ausgewählt, geprüft und gemeint hat, was er anbietet, das spüren unsere Kundinnen trotzdem. Bei Hans Natur machen wir vieles mit Liebe. Das ist kein Werbespruch, sondern die Grundlage der Firma, und diese Liebe steckt nicht im Algorithmus. Sie steckt in den Menschen, die entscheiden, welches Produkt es überhaupt in unser Sortiment schafft. Deshalb bauen wir unsere Werkzeuge so, dass sie unsere Sorgfalt verstärken, statt sie zu ersetzen. Die KI nimmt uns das Tippen ab, das Nachschlagen, das stundenlange Verschlagworten. Das Auswählen, das Abwägen, das Kümmern behalten wir. Und genau das ist für mich verantwortungsvoller Pioniergeist: nicht der Erste sein um jeden Preis, sondern neue Werkzeuge so einsetzen, dass am Ende mehr Mensch übrig bleibt, nicht weniger. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Live Shopping bei Hans Natur Gemeinsames Einkaufen mit Erlebnisfaktor Manche Produkte möchte man nicht nur auf einem Foto sehen. Man möchte wissen, wie sie sich anfühlen könnten, wie groß sie wirklich wirken, wofür sie im Familienalltag praktisch sind und manchmal auch einfach: ob das kleine Detail, das man auf dem Bild entdeckt hat, wirklich so schön ist, wie es aussieht. Genau dafür gibt es unser Live Shopping bei Hans Natur . Ich bin Franziska und moderiere unsere Live-Shopping-Runden bei Hans Natur. Vielleicht kennst du mich schon aus unseren Videos oder Lives. Dann weißt du: Bei uns wird nicht einfach nur etwas in die Kamera gehalten. Wir schauen gemeinsam genauer hin. Wir sprechen über Materialien, Funktionen, Lieblingsstücke, kleine Besonderheiten und manchmal auch über Dinge, die im Familienalltag einfach funktionieren müssen. Und ja: Hinter der Kamera passiert dabei mindestens genauso viel wie davor. Was ist Live Shopping bei Hans Natur? Live Shopping bedeutet: Wir zeigen dir ausgewählte Produkte live, erklären sie, beantworten Fragen und geben dir die Möglichkeit, direkt auf die gezeigten Produkte mitzubieten und anschließend weiter auf unserer Website zu stöbern. Es ist ein bisschen wie ein gemeinsamer Besuch bei uns im Sortiment – nur gemütlich von zu Hause aus. Und live shopping bedeutet auch: Du bist wirklich zur selben Zeit dabei, du kannst Fragen stellen, Produkte aus der Nähe sehen und ein besseres Gefühl dafür bekommen, ob ein Artikel zu dir, deinem Kind oder eurem Familienalltag passt. Bei unserem Live Shopping geht es nicht darum, möglichst laut „Kaufen, kaufen, kaufen“ zu rufen. Das wäre auch nicht Hans Natur. Es geht darum, dir Orientierung zu geben und geteilte Momente zu erleben. Ruhig, ehrlich und so konkret wie möglich. Warum wir Live Shopping machen Online einzukaufen ist praktisch. Aber manchmal fehlt etwas: ein zweiter Blick, eine Erklärung, ein Größenvergleich, eine kleine Einordnung oder auch einfach jemand, mit dem man es erleben kann. Genau diese Lücken möchten wir mit Live Shopping schließen. Denn bei Hans Natur geht es oft um Produkte, die sehr nah am Alltag von Familien sind: Kleidung, Spielzeug, Naturtextilien, Dinge fürs Baby, für Kinder, für Zuhause oder unterwegs. Viele dieser Produkte leben von Details. Von Materialien. Von der Frage, wie sie sich einsetzen lassen. Von der Alltagstauglichkeit. Im Live Shopping wollen und können wir genau das zeigen. Wir können ein Produkt drehen, näher an die Kamera halten, Unterschiede erklären, Fragen aufnehmen und manchmal auch ehrlich sagen: „Das ist besonders schön für diesen Zweck … für etwas anderes passt vielleicht ein anderes Produkt besser.“ Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte: Live Shopping soll nicht überreden. Es soll helfen und es soll Spaß machen. Live Shopping macht aus einem Einkauf ein echtes Erlebnis, das man sogar mit anderen teilen kann. So läuft ein Live Shopping bei uns ab Vor jedem Live überlegen wir im Team: Welche Produkte möchten wir zeigen? Was passt zur Saison, zum Familienalltag oder zu Fragen, die uns immer wieder erreichen? Dann wird vorbereitet, sortiert, geprüft und aufgebaut. Und dann kann es schon losgehen: Wir kündigen unsere Shows an, damit möglichst viele Kund:innen mit uns zusammen die Produkte erkunden und ersteigern. Besonders Spaß macht hier natürlich, dass es alles live ist. Dazu gehört für mich auch etwas Aufregung und Nervosität, denn live heißt eben auch: Es ist direkt. Es ist echt. Und manchmal läuft etwas anders als geplant. Ich mag genau das daran. Man kann sich vorbereiten, aber man kann ein Live nicht komplett vorausplanen. Wenn eine Frage kommt, antworten wir. Wenn ein Produkt genauer gezeigt werden soll, machen wir das. Wenn im Hintergrund jemand noch schnell etwas reicht, weil es gerade gebraucht wird – dann ist das Live Shopping in Action. Nicht perfekt inszeniert. Sondern gemeinsam gemacht. Behind the Scenes: Was du im Live nicht immer siehst Obwohl wir mit mehreren Kameras arbeiten, sieht man meistens nur einen kleinen Ausschnitt: mich, die Produkte und unser Set. Dahinter steckt aber deutlich mehr. Wir sind ein komplettes Team, das die Produkte auswählt, Informationen prüft, das Set vorbereitet, Fragen im Live beantwortet, technische Dinge im Blick behält, Abläufe vorbereitet und nach dem Live dafür sorgt, dass alle Bestellungen so schnell wie möglich zu unseren Kunden verschickt werden. Ein gutes Live Shopping ist Teamarbeit. Und während man es zwar nicht direkt sieht, spürt man es, weil es einfach funktioniert. Was du im Live Shopping entdecken kannst In unseren Live-Shopping-Runden geht es um ausgewählte Produkte aus dem Hans-Natur-Sortiment. Je nach Thema zeigen wir zum Beispiel: Produkte für Babys und Kinder Wir schauen auf Materialien, Passformen, praktische Details und darauf, wie Produkte im Familienalltag genutzt werden können. Lieblingsstücke für Zuhause Manche Dinge wirken erst richtig, wenn man sie in der Hand sieht: Texturen, Größen, Farben, Verarbeitung oder kleine Details. Saisonale Themen Ob draußen spielen, warm einpacken, Geschenkideen, Schulstart, Baby-Erstausstattung oder gemütliche Zeiten zu Hause. Live Shopping gibt uns die Möglichkeit, Themen passend zur Saison aufzugreifen. Besondere Aktionen und Auktions-Fieber Je nach Format kannst du bei unseren ausgewählten Produkten mitbieten. Und wenn wir eins gelernt haben, dann das Mitbieten und mit anderen zusammen um die Produkte zu feilschen einfach Spaß macht. Live Shopping schafft eine schöne gemeinsame Dynamik mit unseren Kund:innen und ein bisschen Nervenkitzel dabei ist durchaus gewollt. Für wen ist unser Live Shopping gedacht? Für alle, die Hans Natur gern persönlicher kennenlernen möchten, für alle, die nicht nur gerne einkaufen, sondern, die auch etwas Spaß dabeihaben wollen und das eine oder andere Schnäppchen machen wollen. Familien, Eltern, Großeltern, werdende Eltern, Schenkende und alle, die bewusst einkaufen und gern genauer hinschauen. Für Menschen, die Fragen haben. Für alle, die Produkte nicht nur als Bild im Shop sehen möchten. Und für alle, die Freude daran haben, live dabei zu sein, wenn bei Hans Natur etwas passiert. Du musst kein Live-Shopping-Profi sein. Du musst auch nicht sofort mitbieten. Du kannst erst einmal zuschauen, Fragen stellen oder einfach ein Gefühl dafür bekommen, wie wir arbeiten. Manchmal reicht schon ein kurzer Blick ins Live, um ein Produkt besser einordnen zu können. Warum wir vor der Kamera stehen Weil wir gern mit Menschen sprechen. Und weil wir glauben, dass gute Kommunikation vieles leichter macht. Live Shopping ist für uns genau die Schnittstelle, die wir spannend finden: Produkte, Menschen, Fragen, kleine Aha-Momente und ein direkter Austausch. Wir dürfen zeigen, erklären, nachfragen, einordnen – und manchmal auch mit einem Augenzwinkern durch Situationen führen, die live eben passieren. Als Familienmenschen wissen wir außerdem: Der Familienalltag ist selten perfekt sortiert. Man braucht Dinge, die funktionieren. Man braucht Orientierung, die nicht komplizierter macht. Und manchmal braucht man jemanden, der sagt: „Lass uns kurz gemeinsam draufschauen.“ Genau so verstehen wir Hans Natur im Live Shopping. Unsere Haltung: ehrlich zeigen, nicht drängen Hans Natur steht für Natürlichkeit, Verantwortung, Qualität und Familiennähe. Das gilt auch für unser Live Shopping. Wir möchten Produkte sorgfältig zeigen und erklären. Wir möchten dir ein besseres Gefühl für unser Sortiment geben. Und wir möchten einen Raum schaffen, in dem Fragen willkommen sind. Wir wollen auch kein Verkaufsdruck aufbauen, aber den Spaß an Auktionen voll mitleben. Natürlich freuen wir uns, wenn du in unseren Auktionen mitbietest, Lieblingsstücke findest und weiter auf unserer Website stöberst. Sehr sogar. Aber am schönsten ist es, wenn du am Ende das Gefühl hast: Ich habe etwas gesehen, verstanden und für mich gut einordnen können. So bist du beim nächsten Live Shopping dabei Folge Hans Natur auf unseren Social-Media-Kanälen, damit du keine Live-Shopping-Termine verpasst. Wenn wir live gehen, kannst du direkt zuschauen, Fragen stellen und bei passenden Aktionen mitbieten. Nach dem Live lohnt sich ein Blick auf unsere Website: Dort findest du viele weitere Produkte, Kategorien und natürliche Begleiter für den Familienalltag. Mach mit: Folge Hans Natur, damit du die nächsten Live-Shopping-Termine mitbekommst. Jetzt folgen! Sei live dabei , stell deine Fragen und entdecke Produkte aus nächster Nähe. Biete fleißig mit , wenn dich ein Produkt überzeugt. Stöbere weiter auf unserer Website , denn unser Sortiment ist größer als das, was wir in einem Live zeigen können. Häufige Fragen zum Live Shopping bei Hans Natur Muss ich beim Live Shopping etwas kaufen? Nein. Du kannst einfach zuschauen, Fragen stellen und dich inspirieren lassen. Wenn du mitbieten oder etwas entdecken möchtest, freuen wir uns natürlich. Wo finde ich die Live-Shopping-Termine? Am besten folgst du Hans Natur auf unseren Social-Media-Kanälen oder direkt bei WhatNot. Dort kündigen wir neue Termine und Themen an. Kann ich während des Lives Fragen stellen? Ja, genau dafür ist das Live da. Wir greifen Fragen auf, zeigen Produkte genauer und versuchen, so konkret wie möglich zu antworten. Welche Produkte zeigt ihr im Live Shopping? Das hängt vom jeweiligen Thema ab. Wir wählen Produkte aus unserem Sortiment aus, die zur Saison, zu aktuellen Fragen oder zu einem bestimmten Schwerpunkt passen. Kann ich nach dem Live weiterstöbern? Ja. Unsere Website ist der beste Ort, um anschließend weitere Produkte, Größen, Farben, Kategorien und passende Ergänzungen zu entdecken. Habe ich ein Widerrufsrecht? Ja. Als gewerblicher Verkäufer gewähren wir ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Wenn du dich also doch umentscheidest, kannst du über WhatNot eine Retoure anfordern. Die Kosten für die Rücksendung musst du allerdings selbst zahlen. Komm gern dazu Live Shopping bei Hans Natur ist für uns ein Weg, näher bei dir zu sein. Nicht nur mit Produkten, sondern mit Antworten, Einblicken und echten Momenten. Mit einem Blick auf das, was hinter den Kulissen passiert. Und mit der Möglichkeit, Hans Natur ein Stück persönlicher kennenzulernen. Also: Folge uns, sei beim nächsten Live dabei, biete mit, wenn dir etwas gefällt und stöbere danach gern weiter durch unsere Website. Wir freuen uns auf dich. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Einfach machen Noch einmal neu anfangen Mein Weg zu HANS NATUR war erst einmal gar nicht so geplant. Nach der Schule habe ich erst ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Kappelner Werkstätten gemacht. Danach begann ich eine Ausbildung in der Pflege, weil ich dachte, dass das genau das Richtige für mich wäre. Schon während der ersten Praxiseinsätze habe ich gemerkt, dass ich mir den Beruf ganz anders vorgestellt hatte. Also habe ich die Ausbildung wieder beendet und zunächst in einem Supermarkt gearbeitet. In dieser Zeit musste ich immer wieder an das Praktikum denken, das ich während der Schulzeit bei HANS NATUR gemacht hatte. Die Arbeit hatte mir damals schon gefallen. Vor allem aber waren mir die Menschen in Erinnerung geblieben. Deshalb habe ich mich hier noch einmal beworben . Vorher habe ich aber noch einmal ein Praktikum gemacht. Ich wollte einfach wissen, ob sich mein Gefühl von damals bestätigt. Das hat es. Ankommen Durch die Praktika fiel mir der Einstieg zwar leichter. Trotzdem musste ich mich erst einmal in meine neue Rolle als Auszubildende einfinden. So vieles war noch neu für mich. Mir hat geholfen, dass ich mit Andrea und Kersten, meinen Kolleginnen aus dem Lager, zwei feste Ansprechpartnerinnen hatte. Ich wusste einfach: Wenn ich etwas nicht weiß oder Hilfe brauche, kann ich zu ihnen gehen. Dadurch habe ich mich irgendwann einfach getraut, Fragen zu stellen und Dinge auszuprobieren. So wurde es immer leichter. Die Arbeit im Lager gefällt mir, weil kein Tag wie der andere ist. Man ist in Bewegung, lernt ständig etwas Neues und bekommt immer wieder Aufgaben, die man vorher noch nicht gemacht hat. Das wird bestimmt kompliziert Eines Tages fragte mich Kersten, ob ich Lust hätte, gemeinsam ein Projekt umzusetzen. Sie hatte schon einmal mit anderen Auszubildenden ein Insektenhotel gebaut und wollte gern wieder etwas mit einem Azubi auf die Beine stellen. Wir überlegten, was gut zu HANS NATUR passen könnte. So entstand die Idee für ein Hochbeet auf der Terrasse vor unserer Küche. Als Kersten davon sprach, war mein erster Gedanke: Das wird bestimmt ziemlich kompliziert. Bevor wir überhaupt loslegen konnten, sollte ich aber unser Projekt vorstellen – mit einer PowerPoint. Vor der Geschäftsleitung. Als ich das erfuhr, war mir schon ziemlich mulmig. Zum Glück musste ich das aber nicht von heute auf morgen machen. Gemeinsam mit Kersten habe ich zuerst alle Informationen gesammelt, die Materialien und Kosten zusammengestellt. Das habe ich anschließend alles in die Präsentation eingebaut. Und dann haben wir das Vortragen geübt. Immer wieder. Das hat mir sehr geholfen. Als ich schließlich vor der Geschäftsleitung stand, war ich zwar immer noch aufgeregt. Aber die Geschäftsleitung war ganz lieb. Und die Präsentation lief gut. Sie haben unserem Projekt zugestimmt und wir konnten loslegen. Jetzt bist du dran Wir besorgten das Material, holten die Paletten aus dem Lager und machten uns an die Arbeit. Björn, der Lagerchef, zeigte mir zuerst, wie man die Paletten mit einem Gasbrenner abflämmt, um das Holz haltbarer zu machen. Dann drückte er mir den Brenner in die Hand. Jetzt bist du dran. Das hat echt Spaß gemacht. So ging es dann weiter: Erst wurde mir etwas gezeigt. Danach durfte ich es selbst ausprobieren. Ich sägte Leisten zu, verschraubte die Paletten und half beim Zusammenbau. Anschließend füllten wir die Kübel mit Kies als Drainage, dann mit Erde. Wir bepflanzten das Hochbeet mit Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Kürbissen, Zucchini, Möhren und Kräutern – alles für unsere Küche. Denn wir hatten Martina, unsere Köchin, vorher gefragt, welches Gemüse sie gut gebrauchen kann. Wenn ich heute am Beet vorbeigehe, habe ich ein gutes Gefühl. Am Anfang hatte ich gedacht, dass das alles bestimmt ziemlich schwierig wird. Im Nachhinein war es eigentlich gar nicht so schwer. Seitdem denke ich bei neuen Aufgaben oft: Erst mal anfangen. Das wird schon. Plötzlich wird alles klar Auch in der Berufsschule merke ich immer wieder, wie hilfreich es ist, Dinge praktisch auszuprobieren. Einmal ging es um den Begriff „lotrecht. Ich konnte mir darunter überhaupt nichts vorstellen. Als ich Björn davon erzählte, nahm er mich mit zu einem Palettenstapel. Er befestigte an einem langen Faden ein Gewicht und bat mich, das Lot neben den Stapel zu halten. Da habe ich sofort verstanden, was „lotrecht“ bedeutet. Plötzlich war es logisch. Wenn ich jetzt in der Schule etwas nicht verstehe, frage ich einfach bei Björn nach. Dann nimmt er sich Zeit, setzt sich mit mir hin und erklärt es so, dass ich es wirklich verstehe. Oft zeigt er mir die Dinge auch ganz praktisch. Das macht vieles klarer. Wenn mir einmal ein Fehler passiert, habe ich noch nie Ärger bekommen. Dann sprechen wir einfach darüber, wie ich vorgegangen bin. Meist merke ich dabei selbst, an welcher Stelle ich falsch abgebogen bin. Danach weiß ich, wie es richtig geht, und der Fehler passiert mir meistens nicht noch einmal. So habe ich gemerkt, dass man keine Angst davor haben muss, etwas noch nicht zu können. Gar nicht so schwer Wenn ich auf mein erstes Ausbildungsjahr zurückblicke, merke ich vor allem eines: Ich bin nicht mehr so zögerlich wie am Anfang. Ich traue mir heute mehr zu. Deshalb würde ich neuen Auszubildenden auch nur einen Rat geben: Traut euch einfach, Neues auszuprobieren – und viel zu fragen. Ihr müsst nicht von Anfang an schon alles können. Mit der Zeit wird man mutiger. So war es bei mir auch. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Musselin – der perfekte Stoff für den Sommer Für uns ist Musselin der ultimative Stoff für Frühling und Sommer – leicht, luftig und angenehm auf der Haut. Kein Wunder, dass dieser vielseitige Stoff ein großes Comeback in der Modewelt feiert. Aber was genau ist Musselin? Wofür wird er verwendet und warum solltest du unbedingt auf Baby- und Kindermode aus Musselin setzen? Erfahre hier alles über die einzigartigen Eigenschaften dieses wunderbaren Materials und warum es sowohl für dich als auch für dein Kind die perfekte Wahl ist. Was genau ist Musselin und welche besonderen Eigenschaften machen diesen Stoff aus? Wofür wird Musselin heutzutage verwendet und welche vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten bietet er? Welche historische Entwicklung hat Musselin durchlaufen und wie hat sich der Stoff über die Jahrhunderte verändert? Wie hat Musselin seinen Weg zurück in die Mode gefunden und welche aktuellen Modetrends nutzen diesen Stoff? Wie pflegst du Musselin richtig, damit der Stoff seine Weichheit und Langlebigkeit behält? Was ist Musselin? Musselin ist ein gewebter Stoff, der durch seine Lockerheit und Leichtigkeit besticht. Beim Herstellungsprozess werden die Garne des Musselins leicht gedreht, was dem Stoff seine charakteristische, zarte Kräuselung verleiht. Diese spezielle Webtechnik sorgt dafür, dass Musselin luftig leicht am Körper liegt und sich angenehm weich anfühlt. Aufgrund dieser einzigartigen Eigenschaften ist Musselin besonders beliebt für Baby- und Sommerbekleidung. Doch Musselin bietet weit mehr als nur Komfort für warme Tage. Die niedrige Webdichte und die halbtransparente Struktur des Stoffes machen ihn ideal für die Herstellung von mehrlagigen Textilien. Durch das punktuelle Vernähen in mehreren Lagen entstehen zusätzliche Luftkammern , die dazu beitragen, die körpereigene Wärme besser zu speichern. Dies macht Musselin nicht nur leicht, sondern auch funktional und ideal für verschiedene Anwendungen. Trotz seiner Leichtigkeit ist Musselin ein bemerkenswert robuster und pflegeleichter Stoff . Seit vielen Jahrzehnten ist Musselin aufgrund seiner Strapazierfähigkeit und einfachen Pflege eine bevorzugte Wahl für Textilien im Babybereich. Ob für Spucktücher, Windeleinlagen oder Sommerkleidung – Musselin hat sich als ein vielseitiges und zuverlässiges Material etabliert. Bei HANS NATUR bieten wir ausschließlich Musselinprodukte in zertifizierter Bio-Qualität an. Wofür wird Musselin heute verwendet? Musselin ist ein unglaublich vielseitiger Stoff, der in der heutigen Zeit für eine Vielzahl von Anwendungen geschätzt wird. Eltern wissen aus Erfahrung, dass die besten Spucktücher und Windeleinlagen aus Musselin gefertigt werden. Dieser Stoff zeichnet sich durch seine herausragende Saugstärke und Weichheit aus, die besonders wichtig für die zarte Babyhaut sind. Musselin bietet nicht nur hervorragende Funktionalität, sondern auch hohen Komfort, weshalb er eine bevorzugte Wahl für Babytextilien darstellt. Doch Musselin beschränkt sich nicht nur auf Babyartikel. Auch in der Kleidung und bei Accessoires erfreut sich der Stoff großer Beliebtheit. Halstücher für Groß und Klein, die in Musselin-Qualität gefertigt sind, bieten sowohl Stil als auch Funktionalität. Der Stoff ist ideal für leichte Sommerbekleidung und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl bei warmem Wetter. Aber das ist noch lange nicht alles: Musselin ist auch in der Küche äußerst nützlich. Wusstest du, dass Musselin sich hervorragend zum Abseihen von Suppen und Filtern von selbstgemachten Säften eignet? Seine feine Struktur ermöglicht es, Flüssigkeiten effizient zu trennen und gleichzeitig Rückstände zurückzuhalten. Für Käsefans ist Musselin besonders wertvoll: Die sogenannten Käsetücher , die du für die Herstellung von Käse benötigst, werden ebenfalls aus Musselin hergestellt. Diese Tücher sind perfekt geeignet, um die Käsemasse abzutropfen und die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Ob für den täglichen Gebrauch im Babybereich, stylische Mode oder praktische Küchenanwendungen – Musselin erweist sich als ein wahrer Alleskönner, der in vielen Bereichen des Lebens nützlich ist. Kleine Geschichtskunde über Musselin Die Geschichte von Musselin ist ebenso faszinierend wie der Stoff selbst. Die Bezeichnung „Musselin“ lässt bereits vermuten, dass der Stoff seinen Ursprung im Norden des Iraks hat. Archäologische Funde und die Reiseberichte des berühmten Entdeckers Marco Polo scheinen diese Annahme zu bestätigen, da Musselin angeblich in der Region um Mossul vor über 2000 Jahren erstmals gewebt wurde. Doch die Realität ist etwas differenzierter: Zwar mag Marco Polo Musselin dort entdeckt haben, die wahre Herkunft des Stoffes liegt jedoch in Bangladesch, genauer gesagt in Dhaka. Im antiken Indien war Musselin ein Stoff von großer Exklusivität und wurde vor allem von Reichen und Mächtigen getragen. Die feine, aber dennoch robuste Webart machte ihn zu einem Symbol für Luxus und Wohlstand . Diese Tradition setzte sich bis ins 19. Jahrhundert fort, als Musselin in Europa populär wurde. Besonders Damen schätzten die eleganten Kleider aus diesem Stoff, die sich durch ihre Leichtigkeit und edle Ausstrahlung auszeichneten. Eine amüsante Anekdote aus dieser Zeit besagt, dass viele Damen aufgrund des dünnen Stoffes erkrankten, was zu dem humorvollen Begriff „ Musselinschnupfen “ führte. Dies verdeutlicht, wie eng Musselin mit der Mode- und Gesundheitshistorie verwoben ist. Heute ist Musselin in einer Vielzahl von Farben und Prints erhältlich und hat sich weiterentwickelt. Lange Zeit wurde der Stoff hauptsächlich für Babyprodukte wie Spucktücher und Windeleinlagen verwendet, da seine Weichheit und Atmungsaktivität ideal für empfindliche Haut sind. Doch jetzt erlebt Musselin ein bemerkenswertes Revival . Er wird nicht nur in der Mode neu interpretiert, sondern auch in verschiedenen Designs und Anwendungen geschätzt. Dieses Comeback zeigt, dass Musselin nach wie vor ein Stoff von großer Relevanz und Schönheit ist. Musselin in der Mode Das Comeback von Musselin in der Modewelt ist kaum zu übersehen. Dieser coole Sommerstoff erfreut sich großer Beliebtheit und das aus gutem Grund. Musselin ist nicht nur ein Klassiker für warme Tage , sondern beeindruckt durch seine Vielseitigkeit und ansprechende Optik. Ob als leichte Bettwäsche, stilvolle Mode, elegante Vorhänge oder in zahlreichen anderen Anwendungen – Musselin bringt sowohl Funktionalität als auch ästhetischen Charme in jeden Bereich. Bei HANS NATUR findest du eine bezaubernde Auswahl an Babymode aus Musselin in Bio-Qualität . Wir sind stolz darauf, dir nicht nur entzückende, sondern auch umweltfreundliche Mode für die Kleinsten anbieten zu können. Unsere Kollektion umfasst tolle Kleidung von renommierten und trendbewussten Herstellern, die den Stoff in all seiner Pracht präsentieren. Musselin ist der Stoff der Wahl, wenn Frühling und Sommer vor der Tür stehen. Er sorgt dafür, dass dein Nachwuchs bei warmen Temperaturen überaus wohl und komfortabel gekleidet ist. Die leichte, luftige Beschaffenheit des Stoffes bietet einen ausgeglichenen Tragekomfort , der sowohl für die täglichen Abenteuer als auch für entspannte Momente ideal ist. Mit Musselin wird die Saison nicht nur stylisch, sondern auch besonders angenehm für dein Kind. Tipps für das Waschen und Trocknen von Musselin Musselin ist ein äußerst unkomplizierter und robuster Stoff, der perfekt für den täglichen Einsatz geeignet ist. Seine Widerstandsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit machen ihn ideal für Babyprodukte und andere Textilien, die regelmäßig gewaschen werden müssen. Bei der Reinigung von Musselin kannst du je nach Produkt zwischen 30 °C und 60 °C waschen . Diese Temperaturen gewährleisten eine gründliche Reinigung, ohne die Struktur des Stoffes zu beeinträchtigen. Ein wichtiger Hinweis: Vermeide unbedingt die Verwendung des Trockners, da die hohen Temperaturen des Geräts den empfindlichen Stoff schrumpfen lassen können. Musselin läuft im Trockner ein , was die Passform und die Qualität deiner Textilien beeinträchtigen könnte. Stattdessen empfiehlt es sich, deine Musselin-Textilien an der Wäscheleine zu trocknen. Dort trocknen sie schnell und sind rasch wieder einsatzbereit. Nach dem Trocknen wirst du feststellen, dass der Stoff stark gekräuselt ist. Kein Grund zur Sorge! Diese natürliche Kräuselung ist ein charakteristisches Merkmal von Musselin und trägt zu seinem charmanten Aussehen bei. Du kannst den Stoff nach dem Trocknen vorsichtig wieder in Form zupfen, wenn nötig. Ein besonders praktischer Vorteil von Musselin ist seine Bügelfreiheit . Die gekräuselte Oberfläche ist gewünscht und trägt zum besonderen Charakter des Stoffes bei. Dies macht Musselin zum ultimativen Stoff für Bügelfaule, da du dir das Bügeln sparen kannst. Die natürliche Struktur des Stoffes verleiht deinen Textilien eine ansprechende, lässige Optik, die ideal für den Alltag ist. Der „gewebte Wind“ für die Sommerzeit Im alten Indien wurde Musselin liebevoll als „ gewebter Wind “ bezeichnet – ein wunderschöner Ausdruck für die Leichtigkeit und Zartheit dieses einzigartigen Stoffes. Diese poetische Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf, denn Musselin ist tatsächlich wie eine sanfte Brise, die sich weich und luftig um den Körper legt. Wir bei HANS NATUR sind begeistert von Musselin, sei es in Form von Pucktüchern , eleganten Baldachinen für das Kinderzimmer oder als lässige Latzhosen für die Kleinsten. Musselin bietet eine unvergleichliche Kuschelweichheit und Sanftheit , die perfekt für die Sommerzeit geeignet ist. Der Stoff sorgt dafür, dass sich dein Kind bei warmen Temperaturen stets wohlfühlt und nicht ins Schwitzen gerät. Er ist der ideale Begleiter für heiße Tage, da seine luftige Leichtigkeit den Tragekomfort auf ein neues Level hebt. Entdecke unsere vielfältige Auswahl an Musselin-Produkten für dein Kind und erlebe selbst, wie angenehm und funktional dieser Stoff ist. Unsere Musselin-Textilien sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch extrem praktisch. Wir versprechen dir, dass du diese luftig leichten und hochwertigen Produkte bald nicht mehr missen möchtest. Musselin ist einfach der Stoff der Saison und wird schnell zu einem unverzichtbaren Teil der Sommergarderobe deines Kindes.

Zu Hause bei HANS NATUR – Geschichten aus der Küche Wo aus Mittagspausen Begegnungen werden Vor gut einem Jahr begann bei HANS NATUR ein Experiment: ein gemeinsames Mittagessen für alle, die mitmachen möchten. Heute ist daraus ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Martina Moldenhauer kocht seitdem für ihre Kolleginnen und Kollegen. Von der Küche aus erlebt sie jeden Tag, wie Menschen ins Gespräch kommen, neue Verbindungen entstehen und aus einer Mittagspause mehr wird als nur eine gemeinsame Mahlzeit. Ein bisschen Mut auf dem Speiseplan Nach dem Kaffee geht es für mich direkt an den Herd. Inzwischen sind weit über 100 Gerichte in meiner Sammlung zusammengekommen. Manche koche ich regelmäßig, andere probiere ich zum ersten Mal aus. Ich suche mir die Rezepte alle selbst aus, aber oft entstehen auch neue Ideen durch Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen. Da kommt mit der Zeit einiges zusammen – von vegetarischen Gerichten bis zu den Klassikern, die immer wieder gerne gegessen werden. Unsere IT hat extra für unsere Küche und das gemeinsame Mittagessen eine eigene App gebaut. Das funktioniert richtig gut: Ich kann dort meine Rezepte eingeben und die App berechnet mir direkt die passenden Mengen für den Tag. Besonders schön ist, dass die Mitarbeitenden in der App auch Bewertungen abgeben können. So bekomme ich direkt Rückmeldung, was besonders gut ankam. Auch nach vielen Jahren in der Küche lerne ich immer noch dazu. Manche Gerichte habe ich tatsächlich zum ersten Mal gekocht, als sie bei uns auf dem Speiseplan standen. Das ist vielleicht ein bisschen mutig, wenn gleich viele Menschen mitessen. Aber es schmeckt eigentlich immer allen richtig lecker – und wenn mal etwas nicht so ankommt, heißt es eben: „Okay, war gut, aber müssen wir jetzt nicht jede Woche haben.“ Genau dieses gemeinsame Ausprobieren macht mir einfach Spaß. Alle an einem Tisch Als ich vor gut einem Jahr bei HANS NATUR angefangen habe, wusste ich nicht, wie sich das entwickeln würde. Viele Kolleginnen und Kollegen hatten da noch ihr eigenes Essen dabei oder haben sich selbst etwas gemacht. Ob ein gemeinsames Mittagessen wirklich angenommen wird, konnte damals niemand wissen. Heute sitzen Kolleginnen und Kollegen aus dem Lager, aus dem Büro, aus der IT, aus dem Kundenservice und aus vielen anderen Bereichen gemeinsam an einem Tisch. Auch die Geschäftsleitung sitzt ganz selbstverständlich mittendrin. Was mich besonders freut: Am Mittagstisch spielt es eigentlich keine Rolle, wer welche Position hat. Ich habe erlebt, wie Kolleginnen und Kollegen, die im Arbeitsalltag kaum Berührungspunkte hatten, plötzlich gemeinsam am Tisch saßen und miteinander ins Gespräch kamen. Anfangs sind viele noch etwas zurückhaltend. Das ist ganz normal. Aber oft dauert es nicht lange, bis die Gespräche länger werden und man merkt, wie die Menschen miteinander warm werden. Besonders schön finde ich das bei neuen Kolleginnen und Kollegen. Beim gemeinsamen Essen kommt man schnell ins Gespräch. Man lernt die Menschen hinter den Namen kennen und findet leichter Anschluss. Für mich ist das eine der schönsten Entwicklungen der vergangenen Monate. Natürlich hat inzwischen fast jeder seinen Lieblingsplatz gefunden. Aber die Tische bleiben gemischt. Man sitzt einfach zusammen. Wertvoll bis zum letzten Löffel Zu einem guten Mittagessen gehört für mich nicht nur das Kochen. Es gehört auch dazu, Lebensmittel wertzuschätzen. Deshalb wird bei uns nichts einfach weggeworfen, wenn einmal etwas übrigbleibt. Lebensmittel sind schließlich wertvoll. Meist findet sich jemand, der noch eine Portion mit nach Hause nimmt. Manchmal nimmt Herr Hans etwas mit oder schlägt Kolleginnen und Kollegen vor, die sich noch über eine Portion freuen würden. Das finde ich schön. Schließlich steckt in jedem Gericht Arbeit, Zeit und gute Zutaten. Umso besser, wenn das Essen am Ende auch wirklich gegessen wird. Für mich gehört das genauso dazu wie das Kochen selbst: sorgfältig planen, verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgehen und dafür sorgen, dass möglichst nichts weggeworfen wird. Vertrauenssache Was ich an meiner Arbeit ebenfalls schätze: Ich kann vieles eigenständig entscheiden. Natürlich gibt es den Speiseplan und die Anmeldungen. Aber wie ich meinen Tag organisiere, welche Vorbereitungen ich treffe oder welche neuen Gerichte ich ausprobiere, liegt weitgehend in meiner Hand. Niemand sagt mir morgens, was ich tun soll. Ich weiß, was zu erledigen ist, und kann meine Arbeit selbst gestalten. Wenn ich eine Idee habe oder etwas für die Küche brauche, wird zugehört. Oft findet sich dann auch schnell eine Lösung. Das schätze ich sehr. Manchmal gehört auch ein Feueralarm dazu Nach dem Essen wird nicht sofort aufgestanden. Viele bleiben noch einen Moment sitzen. Manche trinken noch einen Kaffee und legen die Füße hoch. Andere unterhalten sich weiter oder gehen später noch eine kleine Runde spazieren. Für mich ist das immer ein gutes Zeichen. Wenn Menschen sich Zeit nehmen, obwohl die Pause eigentlich vorbei ist, dann fühlen sie sich wohl. Und manchmal entstehen dabei auch die Geschichten, über die wir noch lange lachen. Zum Beispiel meine Feueralarm-Geschichten. Ja, ich habe tatsächlich schon mehr als einmal den Feueralarm ausgelöst. Beim ersten Mal war ich ziemlich erschrocken. Die Küche war nur ein bisschen verqualmt, aber das hat schon ausgereicht. Der Alarm ging ohrenbetäubend los und alle mussten nach draußen. Heute kann ich darüber lachen. Inzwischen weiß ich, wann es brenzlig wird, und mache das Fenster lieber einen Moment früher auf. Aber ein kleiner Scherz über den Feueralarm gehört inzwischen irgendwie dazu. Das echte Rezept Wenn mich jemand fragt, was eine gute Mittagspause ausmacht, dann muss ich nicht lange überlegen. Die Menschen sollen satt und zufrieden sein. Sie sollen mit guter Laune zurück an ihren Arbeitsplatz gehen. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Wenn mittags alle zusammen am Tisch sitzen, dann sehe ich nicht zuerst Lager, Büro, IT oder Geschäftsleitung. Ich sehe Menschen, die miteinander reden, lachen und ihre Pause gemeinsam verbringen. Manche bleiben nach dem Essen noch auf einen Kaffee sitzen. Andere erzählen von ihrem Wochenende oder schmieden schon Pläne für den Feierabend. Für mich sind das die Momente, die zeigen, dass sich die Menschen hier wohlfühlen. Und genau das macht die Küche für mich zu etwas Besonderem. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Gut verpackt heißt: mit Verantwortung verschickt Ein Paket soll ankommen. Unbeschädigt, vollständig und möglichst ohne unnötiges Material. Was einfach klingt, ist bei uns im Lager jeden Tag eine Abwägung. Denn gute Verpackung bedeutet nicht einfach: Karton nehmen, Ware rein, Füllmaterial dazu, fertig. Es geht darum, die passende Lösung zu finden. Für das Produkt, für den Versandweg, für unsere Kund:innen – und auch für die Ressourcen, mit denen wir umgehen. Ich bin Björn Köpp und leite bei Hans Natur die Logistik und Gebäudedienste. In meinem Arbeitsalltag sehe ich jeden Tag, wie viele kleine Entscheidungen hinter einem Paket stehen. Die meisten davon sieht man später nicht mehr. Wenn alles gut läuft, kommt die Bestellung einfach ordentlich an. Genau das ist auch das Ziel. Verpackung beginnt nicht erst am Packtisch Wenn man über Verpackung spricht, denken viele zuerst an den Versandkarton. Oder an Füllmaterial. Oder daran, ob ein Paket zu groß wirkt. Das gehört natürlich dazu. Aber aus meiner Sicht beginnt Verpackung viel früher. Schon beim Einkauf der Ware. Bei der Frage, wie Produkte vom Hersteller zu uns kommen. Bei Verkaufsverpackungen, Umverpackungen, einzelnen Plastiktüten oder Hangtags – kleinen Etiketten aus Karton oder Papier, die direkt am Produkt befestigt werden. Eine schöne Verkaufsverpackung kann auch ressourcenschonend umgesetzt werden. Das ist kein Widerspruch. Hans Natur ist bei nachhaltiger und ressourcenschonender Verpackung auf einem sehr guten Weg. Trotzdem sehen wir gerade bei Neuwarenlieferungen immer wieder: Da geht noch mehr. Dafür müssen Logistik und Einkauf eng zusammenarbeiten. Wenn wir Nachhaltigkeit schon bei der Produktion und Beschaffung stärker mitdenken, sparen wir später nicht nur Material, sondern auch Arbeitsschritte und Abfall. Ein einfaches Beispiel: Muss wirklich jeder einzelne Babybody in einer Plastiktüte verpackt sein? Oder reicht in bestimmten Fällen auch ein einfaches Hangtag? Solche Fragen wirken klein. In der Gesamtmenge machen sie aber viel aus. Jede kleine Optimierung zählt Im Lager sieht man sehr schnell, dass es nicht nur um den einzelnen Karton geht. Es geht um Mengen. Um Wiederholungen. Um Abläufe, die jeden Tag viele Male passieren. Wenn wir eine Verpackung an einer Stelle verbessern, ist das nicht nur eine kleine Änderung für ein Paket. Es kann sich auf tausende Sendungen auswirken. Jede kleine Optimierung kann in der Gesamtmenge Ressourcen und Müll vermeiden. Deshalb stehen für mich Prozessoptimierung und Verpackungsoptimierung klar im Vordergrund. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir bei uns anfangen. Nicht nur der Karton ist für Nachhaltigkeit verantwortlich. Der ganze Prozess ist entscheidend. Dazu gehört auch, Dinge regelmäßig zu hinterfragen. Nur weil etwas immer so gemacht wurde, muss es nicht für immer richtig sein. Diese Haltung ist mir wichtig. Was „im Sinne von Hans Natur handeln“ im Versand bedeutet Für mich heißt das: sinnvoll mit Ressourcen umgehen und gleichzeitig verlässlich arbeiten. Wenn eine Produktgruppe eine leichtere Versandtasche aus Papier ermöglicht, dann müssen wir nicht automatisch einen stabileren Hartkarton verwenden. Wenn ein Produkt empfindlich ist, müssen wir es dagegen so schützen, dass es heil bei den Kund:innen ankommt. Beides gehört zusammen. Nachhaltigkeit heißt im Versand nicht einfach, überall Material wegzulassen. Wenn Ware beschädigt ankommt, entsteht am Ende mehr Aufwand: Rücksendung, Ersatzlieferung, neue Verpackung, neuer Transport. Das hilft niemandem. Darum geht es immer um die richtige Balance: so wenig Verpackung wie möglich, so viel Schutz wie nötig. Gute Verpackung braucht gute Daten Damit ein Paket wirklich passend verpackt werden kann, müssen im Hintergrund viele Dinge stimmen. Sehr wichtig ist eine gute Produktpflege. Größe, Gewicht und andere Daten müssen sauber hinterlegt sein. Unser ERP-Verpackungssystem kann dann eine passende Verpackung vorschlagen. Das hilft uns, Prozesse schlanker zu machen und nicht unnötig Luft zu versenden. Aber ein System ersetzt nicht die Erfahrung der Mitarbeitenden. Unsere Kolleg:innen im Lager wissen aus dem Alltag sehr genau, worauf es bei bestimmten Produkten ankommt. Diese Erfahrung geben wir in Produkt- und Verpackungsschulungen weiter. Gerade bei kritischer Ware, zum Beispiel Glas, verwenden wir standardisiertes Polstermaterial. Aber auch dort nur so viel wie nötig. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es beim Transport nie. Dafür sind zu viele Stationen beteiligt. Wir können das Risiko eines Transportschadens aber deutlich reduzieren. Warum weniger Luft im Paket wichtig ist Ein großes Thema ist das Ladevolumen. Also die Frage: Wie viel Platz braucht eine Sendung auf dem Weg zu den Kund:innen? Wenn wir eine Bestellung in einer passenden Verpackung verschicken, sparen wir nicht nur Karton oder Füllmaterial. Wir reduzieren auch das Volumen im Transport. Das ist ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Bei Hans Natur verpacken wir inzwischen einen großen Anteil der Sendungen in Versandtaschen, wenn es zur Ware passt. Dadurch kann sich der Platzbedarf deutlich verringern. Wo sonst mehrere Rollbehälter nötig wären, reichen jetzt viel weniger. Auf demselben Fahrzeug kann heute mehr Ware transportiert werden. Das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, warum Verpackungsoptimierung nicht beim Packtisch endet. Weniger Luft im Paket wirkt sich auf die gesamte Kette aus. Die Versandtasche als praktische Veränderung Ein konkretes Beispiel aus den letzten Jahren ist die Einführung leichter Versandtaschen aus Papier. Wenn die Produktgruppe dafür geeignet ist, sind sie eine sehr sinnvolle Alternative zum Karton. Sie brauchen weniger Material, weniger Platz und lassen sich im Prozess gut einsetzen. Bei Hans Natur konnten wir dadurch den Materialeinsatz deutlich reduzieren. Solche Veränderungen funktionieren aber nicht einfach dadurch, dass man eine neue Verpackung einführt. Man muss die Mitarbeitenden mitnehmen. Es braucht klare Vorgaben, Schulungen und auch die Bereitschaft, im Alltag wirklich anders zu handeln. Mir ist dabei wichtig, dass jede und jeder im Team versteht, warum wir etwas verändern. Nur dann wird aus einer Idee ein funktionierender Prozess. Ordnung hilft dem Team Bei uns im Lager geht es nicht nur darum, schnell zu arbeiten. Es geht darum, sauber, sicher und nachvollziehbar zu arbeiten. Kurze und transparente Prozesse helfen dabei. Wenig Umverpackung hilft. Klare Arbeitsplätze helfen. Auch Methoden wie 5S unterstützen uns, Ordnung und Struktur in den Abläufen zu halten (der Begriff 5S kommt ursprünglich aus dem Japanischen und beschreibt fünf Schritte: Sortieren, Systematisieren, Sauber halten, Standardisieren und Selbstdisziplin). Das klingt vielleicht technisch oder trocken, aber in der Praxis macht es den Unterschied. Wenn ein Arbeitsplatz gut organisiert ist, wenn Verpackungen dort liegen, wo sie gebraucht werden, wenn Zuständigkeiten klar sind, dann arbeitet das Team sicherer und ruhiger. Ordnung ist für mich kein Selbstzweck. Sie schützt die Menschen, die jeden Tag mit anpacken und sie sorgt dafür, dass wir auch bei schwankendem Paketvolumen handlungsfähig bleiben. Verlässlichkeit ist Teamarbeit Ein ordentlich gepacktes Paket entsteht nicht durch eine einzelne Person oder ein einzelnes System. Dafür braucht es gute Schulung, ein gutes Arbeitsumfeld und Wertschätzung für die Leistung jedes Einzelnen. Gerade wenn das Paketvolumen schwankt, muss das Team flexibel reagieren können. Das funktioniert nur, wenn die Grundlagen stimmen. Ich sehe meine Aufgabe auch darin, Abläufe so zu gestalten, dass sie für das Team machbar bleiben. Gute Logistik darf nicht nur auf dem Papier funktionieren. Sie muss im Alltag tragen. Und ja, manchmal heißt das auch: selbst mit anpacken, wenn es nötig ist. Retouren vermeiden gehört auch dazu Wenn wir über Ressourcen sprechen, gehört für mich auch der Blick auf Retouren dazu. Nicht jede Rücksendung ist vermeidbar. Manchmal passt ein Artikel nicht, manchmal sieht ein Produkt zu Hause anders aus als erwartet, manchmal gibt es andere gute Gründe für eine Retoure. Das ist völlig nachvollziehbar. Trotzdem hat jede Rücksendung einen Weg hinter sich: Sie muss transportiert, angenommen, geprüft und wieder in den Prozess eingebunden werden. Oft braucht es dafür erneut Verpackung, Zeit und Arbeitskraft. Deshalb ist es aus meiner Sicht sinnvoll, auch diesen Teil der Kette mitzudenken. Bei Hans Natur versuchen wir, unsere Abläufe so zu gestalten, dass möglichst wenig unnötiger Aufwand durch Retouren entsteht. Dazu gehören gute Produktinformationen, passende Verpackungen und Prozesse, die regelmäßig geprüft werden. Denn je besser Kund:innen vor der Bestellung einschätzen können, was sie brauchen, desto eher lassen sich vermeidbare Rücksendungen reduzieren. Auch privat nehme ich das Thema bewusster wahr. Als Vater sieht man sehr direkt, wie viel Verpackung und Material im Alltag zusammenkommen kann. Das macht den Blick dafür schärfer, wo man genauer hinschauen kann: Brauche ich das wirklich? Habe ich genug Informationen? Gibt es eine Möglichkeit, bewusster zu entscheiden? Ich würde mich freuen, wenn es allgemein weniger Retouren gäbe. Denn jedes Paket bedeutet immer auch wieder Material und Transport. Wenn wir alle an ein paar Stellen bewusster handeln, kann daraus in der Summe viel entstehen. Für die Umwelt und für unsere Kinder. Der ganze Prozess ist der eigentliche Punkt In den letzten sieben Jahren haben wir bei Hans Natur im Bereich Logistik und Verpackungsprozesse viel bewegt. Schritt für Schritt sind Abläufe klarer geworden, Verpackungen passender und Entscheidungen bewusster. Das war keine einzelne Maßnahme, sondern eine Entwicklung, an der viele beteiligt waren. Wichtig war dabei immer der Blick auf den gesamten Prozess. Vom Einkauf über die Produktdaten bis zum Packplatz hängt vieles zusammen. Wenn alle Bereiche mitdenken und gemeinsam anpacken, entstehen Lösungen, die im Alltag funktionieren. Ich nenne das gern den Blick auf den ganzen Eisberg. Sichtbar ist am Ende nur das Paket. Darunter liegen aber viele Schritte: Abstimmung mit Lieferanten, saubere Produktinformationen, passende Verpackungsvorschläge, Schulungen, Lagerorganisation, Versanddienstleister und vor allem die Erfahrung der Mitarbeitenden. Wenn man nur auf den Karton schaut, sieht man zu wenig. Wenn man den ganzen Prozess betrachtet, findet man bessere Lösungen. Genau das hat uns in den letzten Jahren vorangebracht. Was ich mir wünsche, wenn ein Paket geöffnet wird Wenn Kund:innen ihr Paket von Hans Natur öffnen, wünsche ich mir, dass sie wissen: Logistik ist nicht nur eben mal einpacken. Bei Hans Natur arbeiten echte Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben. Die prüfen, welche Verpackung passt. Die Ware schützen. Die Material sparen, wo es sinnvoll ist. Die darauf achten, nicht unnötig Luft zu versenden. Und die dafür sorgen, dass Bestellungen zuverlässig bei unseren Kund:innen ankommen, damit die Freude auf die Bestellung noch größer sein kann. Gute Verpackung ist oft unsichtbar. Aber sie ist wichtig. Für unsere Kund:innen, für unser Team und für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Unbeschwerter Sonnengenuss für Kinder Die Sonne schenkt uns Licht, Leben und Wachstum und liefert uns auch das so wichtige Vitamin D. Unsere Babys und Kinder der Sonne und dem blauen Himmelslicht in gesundem Maß auszusetzen, ist richtig und wichtig. Aber man muss aufpassen, dass man das richtige Maß findet. Denn natürlich muss man Babys und Kinder vor Sonnenbrand und Sonnenstich schützen. Und man muss wissen, dass in vielen Sonnencremes leider oft schädliche Substanzen enthalten sind. Unsere ausführlichen Informationen und Tipps sollen Euch helfen, Euer Kind bestmöglich vor Schäden durch Sonneneinwirkung und Sonnencremes zu bewahren. Als erstes unsere kurz&knackige Checkliste für den Sonnenschutz Eurer Kleinen Wer ausführlich informiert werden möchte über Sonnenschutz und Sonnenschutzmittel, den UV-Index, über Sonnenstich und die Bestimmung der Eigenschutzzeit bei verschiedenen Strahlungsverhältnissen, oder worauf man bei Sonnencremes für Babys unbedingt achten sollte, lese nach der Checkliste weiter. Dieser Artikel ist ein umfassender Ratgeber zum Thema Sonnenschutz für Babys und Kinder. Checkliste für den Sonnenschutz von Babys und Kindern Punkt 1: In den Sommermonaten zur Mittagszeit Kinder nicht in die prallen Sonne lassen, auch nicht eingecremt (Sonnenstich!). Bei UV-Index über 9 (Strand, Gebirge) zur Mittagszeit ganz drinnen bleiben. In den Monaten mit R ist das in früheren und späteren Tageszeiten natürlich schon für eine Weile möglich, besonders, wenn man oft und regelmäßig draußen ist und die Haut an die Sonne besser gewöhnt ist. Punkt 2: Ganz kleine Babys niemals der prallen Sonne aussetzen, auch nicht für kurze Zeit. Bei Sonneneinstrahlung leicht bekleiden und behuten, und exponierte Haut mit hochwirksamer Sonnencreme schützen. Punkt 3: Babys ab einem Jahr und Kleinkindern bis zum Schulalter in der Sonne IMMER einen Sonnenhut oder ein Kopftuch aufsetzen. Am besten mit Nackenschutz. Und natürlich eincremen (siehe Punkt 4). Punkt 4: Den Hauttyp bestimmen und die maximal Zeit errechnen, die das Kind vormittags und nachmittags in der Sonne bleiben darf (siehe unten). Von der für Erwachsene angegebenen Zeit mindestens 10 Minuten abziehen. Die längste ungeschützte Zeit für den Hauttyp mal Lichtschutzfaktor bestimmt die Zeit, die das Kind am Tag maximal in der Sonne bleiben darf - Nachcremen schon eingerechnet! (siehe unten bei Lichtschutzfaktor und Eigenschutzzeit) Punkt 5: Sonnenpausen einlegen - für Kleinkinder alle halbe Stunde mindestens 10 Minuten, Kinder um die Schulreife und Grundschulalter mindestens zehn Minuten pro Stunde. Punkt 6: Eine gute Sonnencreme auswählen. Achtung: Darauf achten, dass die Sonnencreme auch gegen UV-A-Strahlung schützt - viele Sonnencremes schützen lediglich vor UV-B-Strahlung! Außerdem bei der Wahl der Sonnencreme auch auf Umweltschutz und andere schädliche Inhaltsstoffe wie Allergene und hormonell wirksame Substanzen achten. (Unser Tipp: die Baby & Kids Sonnencreme von Eco Cosmetics mit LSF 50+), die es bei Hans Natur besonders günstig gibt. Punkt 7: Kinder mindestens 15 Minuten vor der Sonnenexposition eincremen. Kinder ohne Sonnenbräune nicht ohne Sonnencreme in die pralle Sonne lassen. Punkt 8: Regelmäßig nachcremen nicht vergessen - mindestens jede Stunde, besondern nach dem Baden. Die gilt insbesondere, wenn konventionelle Cremes benutzt werden, die meist chemische UV-Filter beinhalten. Punkt 9: Immer genügend trinken lassen. Bei längerer Sonnenexposition in den Spielpausen zum Trinken auffordern. Was ist eigentlich gefährlich an Sonnenstrahlen? Gefährlich an Sonnenstrahlen ist vor allem das ultraviolette Licht, also die UV-Strahlen. Das Sonnenlicht birgt zwei Arten von gefährlicher UV-Strahlung: UV-A und UV-B. Dabei schädigt die UV-A-Strahlung die tieferen Hautschichten, ist krebsauslösend und lässt die Haut schneller altern und faltig werden. UV-A ist also extrem gefährlich (und unschön) für die Haut. Die Lichtschutzfaktoren auf den Sonnencremes beziehen sich jedoch lediglich auf die UV-B-Strahlung. Auch die UV-B-Strahlen gelten als hautkrebs-erregend, außerdem verursachen sie den Sonnenbrand. Diesen will man natürlich schon allein deswegen vermeiden, weil er extrem unangenehm und schmerzhaft sein kann. Heimtückisch ist auch die Infrarot-A-Strahlung (IR-A) der Sonne, die vielen gar nicht bekannt ist. Auch die IR-A-Strahlung soll Hautschädigungen hervorrufen. Leider gibt es noch keinen Schutz gegen die IR-A, lediglich Hautpflege-Substanzen, die die Schädigungen mildern können. Solche Pflege-Substanzen sind bisher jedoch nur sehr vereinzelt in Sonnencremes enthalten. Achtung, Sonnenstich! Außerdem wirken zu viel Sonnenwärme und -helligkeit auch auf das empfindliche Gehirn unserer Kinder. Kinder und vor allem Babys bekommen viel schneller einen Sonnenstich als wir Erwachsenen, da das Haar noch nicht so dicht und die Kopfhaut noch dünn ist. Ursache für einen Sonnenstich ist die Sonnenstrahlung, die auf die Hirnhaut wirkt und im schlimmsten Fall die Gehirnzellen weiten kann. Kinder und Babys sind hier besonders gefährdet - deswegen sollte man ihren Kopf und Nacken niemals der prallen Sonne aussetzen, schon gar nicht zur Mittagszeit. Symptome für einen Sonnenstich sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlechtigkeit und Erbrechen, aber auch Schwindel, Appetitlosigkeit und Weinerlichkeit. Wenn ein Kind also sehr müde und schlapp ist nach einem Sonnentag, über Kopfschmerzen klagt oder sehr empfindlich ist, waren es vielleicht nicht das schlechte Eis oder die unreifen Beeren, sondern zu viel Sonne auf dem Kopf! Dann ist sofortige Ruhe, Dunkelheit und Schlaf sowie viel Trinken angesagt (zumindest wenn das Kind nicht erbricht). Im Zweifelsfall einen Arzt aufsuchen; mit Sonnenstich ist nicht zu spaßen! Gegen Sonnenstich hilft am besten ein Sonnenhut. Außerdem ist es unbedingt wichtig, dass Kinder mittags nicht in die pralle Sonne gelassen werden und regelmäßig Sonnenpausen einlegen. Sonnencreme beugt Sonnenstich NICHT vor! Wie lang dürfen Kinder in die Sonne: Lichtschutzfaktor und Eigenschutz-Zeit Ganz wichtig ist es zu beachten, dass Kinder und vor allem Babys in den Sommermonaten zur Mittagszeit, also zwischen 10:30 Uhr und 13:30 Uhr Uhr, unbedingt die ganze Zeit im Schatten oder gar drinnen sein sollten. Auch eingecremt ist die Sonne von Anfang Juni bis Mitte August in der Mittagszeit zu stark. Dies gilt ganz besonders für Babys! Die Sonnenexposition in dieser starkstrahligen Zeit ist wirklich gefährlich, ganz besonders im Gebirge und am Strand, wo die Strahlung durch Wasser, Sand oder Höhe noch intensiver ist. Am Vormittag und Nachmittag dürfen Kinder in die Sonne, müssen aber mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Der Lichtschutzfaktor (LSF) drückt aus, um wie viel das Sonnenschutzmittel die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Nachcremen verlängert die Zeit nicht, sondern hält nur den maximalen Schutz aufrecht. Eine Sonnencreme mit LSF 30 verlängert die Zeit, die ein Mensch in die Sonne darf, um 30 Mal. Beispiel: Ein Mensch hat den Hauttyp II und dürfte als Erwachsener also ungeschützt maximal 20 Minuten in die Sonne. Achtung: Bei Kindern ziehen wir von der Eigenschutzzeit der Erwachsenen dieses Hauttyps mindestens 10 Minuten ab, also rechnen wir hier mit maximal 10 Minuten Eigenschutzzeit fürs Kind. Folglich darf ein Kind mit Hauttyp II, das sorgfältig mit einer Sonnencreme mit LSF 30 eingecremt wird (stündliches Nachcremen vorausgesetzt), maximal 300 Minuten pro Tag in die Sonne oder Halbschatten. Das sind maximal 5 Stunden und das nur, wenn wirklich stündlich sorgfältig nachgecremt wird. Mindestens zehnminütige Pausen alle halbe Stunde müssen wegen der Sonnenstich-Gefahr zusätzlich sein. Hier gilt immer: Weniger ist mehr! Bei UV-Index ab 9, was in unseren Breiten im Sommer ein normaler Wert ist, soll man in der Mittagszeit gar nicht rausgehen. Denn was viele nicht wissen: auch im Schatten gibt es UV-Strahlung, wenn auch nicht ganz so stark. Babys brauchen besonderen Schutz Babys müssen ganz besonders vor der Sonne geschützt werden. Bis zum ersten Geburtstag sollten Babys der prallen Sonne nicht länger als wenige Minuten ausgesetzt sein. Sie sollten immer (immer!) einen Sonnenhut mit Nackenschutz tragen, auch im Halbschatten. Sollten sie doch einmal in der Sonne sitzen, werden sie leicht am ganzen Körper bekleidet. Optimal sind bei Wärme und Hitze leichte weiße Baumwollblusen oder -T-Shirts und Leggins. Außerdem müssen Babys im Fall der direkten Sonnenexposition und im Halbschatten natürlich ganz besonders gründlich und sorgfältig mit einer hochwertigen Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Denn Babys Haut ist um 10x durchlässiger und empfindlicher als die Haut älterer Kinder und Erwachsener. Warum sollte man auf konventionelle Sonnenschutzmittel verzichten? Die meisten konventionellen Sonnencremes wirken durch chemische UV-Filter . Diese dringen in die Haut ein, können Allergien auslösen und andere ungünstige Spätfolgen haben. Außerdem werden chemische UV-Filter durch Sonneneinstrahlung nach und nach zersetzt, so dass häufiges Nachcremen unerlässlich ist. In den allermeisten Fällen hat man keine Sonennallergie, wenn sich kleine Püstelchen auf der Haut bilden, sondern die Haut reagiert auf die chemischen UV-Filter in der Sonnencreme! Leider gehen diese Stoffe auch in die Muttermilch über. Deswegen sollte man zumindest bei Babys und Kindern auf chemische UV-Filter verzichten und Naturkosmetik verwenden, die auf mineralische Wirkstoffe mit physikalischer Wirkung setzen. Das Mittel der Wahl bei Kindern und Babys: Mineralische UV-Filter Leider bevorzugen viele Menschen Sonnencremes mit chemischen UV-Filtern, da sie schnell einziehen und keinen weißen Film hinterlassen, wie es mineralischer UV-Schutz manchmal tut. Außerdem sind die Chemie-Filter billiger. Deswegen sind sie in konventionellen Sonnencremes enthalten, auch wenn sie viel schädlicher sind. Aber gerade bei Babys und Kindern, deren Haut bis zu 10x durchlässiger ist als die von Erwachsenen, sollte man auf größtmögliche Unschädlichkeit von Kosmetikartikeln achten. Leider ist die Gesetzgebung hier wenig streng. In konventionellen Cremes oft enthalten: Umweltschädliche, allergieauslösende oder hormonell wirksame Stoffe Woran man erstmal gar nicht denkt: in vielen Sonnencremes, auch wenn sie von bekannten Testinstituten empfohlen werden, sind manchmal noch andere tückische Substanzen enthalten. Denn oft werden die Cremes nur auf ihre Wirksamkeit gegen Sonnenbrand getestet, nicht aber auf ihre allergenen oder umweltschädlichen Inhaltsstoffe. So befindet sich auch in Sonnencremes leider oft Mikroplastik, das unsere Meere verschmutzt und mitverantwortlich für Tiersterben in unseren Gewässern ist. Oder Methylparaben oder Silikonöl, die beide im Verdacht stehen, auf die Hormone unserer Kinder zu wirken. Für uns bei Hans Natur lautet daher das Fazit in punkto Sonnencreme für Babys und Kleinkinder: An Hautpflegeprodukten für Babys und Kinder zu sparen, heißt am falschen Ende sparen. Unser Tipp für eine gute Sonnencreme für die Kleinen ist daher die Baby & Kids Sonnencreme von Eco Cosmetics mit LSF 50+ . Die Eco Sonnencreme ist nicht ganz billig, aber das aus gutem Grund - sie erfüllt alle Kriterien für eine sichere, wirksame, umweltschonende und gesundheitsverträgliche Sonnencreme. Zudem lässt sie sich gut verteilen und zieht für eine mineralische Sonnencreme relativ schnell ein. Fazit Nehmt es Euch zu Herzen: Achtet auf den Hauttyp und die wahrscheinlich sehr kurze Eigenschutzzeit, cremt die Kinder ordentlich und 30 Minuten vor Sonnenexposition mit einer mineralischen Sonnencreme ein, behutet sie gut (mit Nackenschutz), lasst sie im Sommer mittags lieber drin, legt auch am Vor- und Nachmittag oft Sonnenpausen ein, und cremt alle Stunde nach. Babys am besten gar nicht in die pralle Sonne lassen!

7 Mahlzeiten für heiße Sommertage An heißen Sommertagen braucht dein Kind ausreichend Energie zum Spielen, Entdecken und Toben. Wenn die Temperaturen steigen, darf das Essen gern leicht, frisch und unkompliziert sein. Diese acht Ideen schmecken kleinen Kindern besonders gut, lassen sich schnell vorbereiten und eignen sich wunderbar für ein Picknick am See, im Garten oder unterwegs. 1. Milder Reis- oder Couscoussalat mit Gurke und Zitrone Ein herrlich erfrischender Sommersalat – und perfekt, um gekochten Reis oder Couscous vom Vortag zu verwerten. 2. Vollkornbrot mit Ei und Tomate Ein einfaches und leckeres Mittagessen, das sättigt und gleichzeitig angenehm leicht ist. Zutaten Frisches Vollkornbrot oder geröstetes Vollkorntoast Frischkäse hart gekochte Eier Tomaten etwas Salz nach Wunsch Schnittlauch frisches Obst, z. B. Apfel- oder Pfirsichspalten Zubereitung Bestreiche das Brot dünn mit Frischkäse. Schneide Eier und Tomaten in Scheiben und verteile sie darauf. Mit etwas Salz würzen. Wenn Dein Kind Schnittlauch mag, kannst Du ein paar feine Röllchen auf den Frischkäse streuen. Für kleinere Kinder lassen sich Tomaten und Eier auch fein hacken und miteinander vermischen. So bleibt alles besser auf dem Brot und lässt sich leichter essen. Dazu etwas frisches Obst reichen – fertig ist eine ausgewogene Sommermahlzeit. 3. Kalte Nudeln mit Tomatensauce Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber überraschend gut: lauwarme oder kalte Nudeln mit einer selbst gekochten Tomatensauce. Zutaten für die Sauce 1 kleine Zwiebel 1 kleine Knoblauchzehe Olivenöl 1 TL Zucker 1 Dose Tomaten oder Passata etwas Salz Zubereitung Würfle die Zwiebel fein und dünste sie in etwas Olivenöl glasig an. Gib den Knoblauch dazu und lasse ihn kurz mitdünsten. Streue den Zucker darüber und lasse ihn leicht karamellisieren. Anschließend die Tomaten hinzufügen und alles einmal aufkochen lassen. Mit etwas Salz abschmecken und abkühlen lassen. Die Sauce zu gekochten, abgekühlten Nudeln servieren. Besonders gut eignen sich größere Nudelsorten wie Penne, die Kinder leicht mit den Fingern greifen können. Tipp: Du kannst Nudeln und Sauce bereits morgens zubereiten. Stelle die Mahlzeit aber nicht in den Kühlschrank, denn eiskalt schmecken Nudeln nicht. 4. Zweierlei Melone mit Kochschinken und Butterbrötchen Eine herrlich sommerliche Kombination aus süß und herzhaft. Zutaten Wassermelone Honigmelone Kochschinken Brötchen Butter nach Wunsch etwas Zitronenthymian Zubereitung Schneide die Melonen in mundgerechte Stücke. Forme den Kochschinken zu kleinen Rollen und serviere ihn dazu oder lege ihn direkt auf die Melonenstücke. Nach Belieben mit etwas Zitronenthymian verfeinern. Dazu passen frische Brötchen mit Butter. 5. Kalte Gemüsefrikadellen mit Karottensalat Eine wunderbare Möglichkeit, Gemüse abwechslungsreich auf den Teller zu bringen. Zutaten für die Frikadellen pro Person 2 EL grob geschrotetes Getreide oder Getreideflocken 2 Handvoll Gemüse nach Wahl, z. B. Möhren, Kohlrabi, Paprika, Lauch oder Kohlblätter 1 kleine Zwiebel 1 Ei Semmelbrösel Pflanzenöl zum Braten Zutaten für den Karottensalat Möhren kleine Paprikawürfel Zitronensaft Sonnenblumenöl geröstete Sonnenblumenkerne oder Sesam Zubereitung Weiche das Getreide etwa 20 Minuten in etwas Wasser ein. Währenddessen Gemüse und Zwiebel sehr fein schneiden oder raspeln. Mische anschließend das Gemüse unter das gequollene Getreide und gib das Ei dazu. Ist die Masse noch sehr feucht, helfen einige Semmelbrösel. Forme kleine Frikadellen und brate sie in etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun. Danach vollständig abkühlen lassen. Für den Salat die Möhren fein raspeln und mit den übrigen Zutaten vermengen. Wenn es einmal besonders unkompliziert sein soll, schmecken die Gemüsefrikadellen auch einfach zu frischem Brot mit Butter. 6. Kartoffeln mit Kräuterquark Ein zeitloser Klassiker, der auch an heißen Tagen wunderbar schmeckt. Zutaten gekochte Kartoffeln Quark etwas Milch oder Sahne Salz frische Kräuter nach Geschmack Zubereitung Rühre den Quark mit etwas Milch oder Sahne cremig. Mit Salz und frischen Kräutern abschmecken. Die Kartoffeln können warm, lauwarm oder kalt serviert werden – ganz so, wie Dein Kind sie am liebsten mag. 7. Eiskaltes Müsli mit frischen Beeren An besonders heißen Tagen darf das Mittagessen auch einmal aus einer großen Schüssel Müsli mit Obst bestehen. Zutaten Haferflocken oder Müsli kalte Milch frische Beeren geriebener Apfel weiteres Obst nach Wahl, z. B. Aprikosen oder Pfirsiche etwas Honig nach Geschmack ein kleiner Schuss Sahne Zubereitung Gib das Müsli in eine Schüssel und übergieße es mit kalter Milch. Füge Beeren, geriebenen Apfel und weiteres Obst hinzu. Nach Belieben mit etwas Honig und einem kleinen Schuss Sahne verfeinern. Und zwischendurch? Ein Teller mit frischem Obst geht an heißen Tagen immer. Wassermelone, Beeren, Pfirsiche, Aprikosen oder Apfelspalten in kindgerechte Größe geschnitten, sorgen für eine kleine Erfrischung und liefern gleichzeitig wichtige Vitamine. Manchmal sind die einfachsten Sommermahlzeiten die schönsten. In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken und genießt den Sommer!

Sport in der Schwangerschaft: Tipps für werdende Mütter In der Schwangerschaft wächst ein bezauberndes neues Leben in dir heran und natürlich möchtest du in dieser besonderen Zeit gut und achtsam für deinen Körper sorgen. Dazu gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, eine ausgewogene Ernährung, ein möglichst stressfreier Alltag – und auch körperliche Bewegung. Doch ist Sport in der Schwangerschaft überhaupt erlaubt und sinnvoll und worauf solltest du achten? Hier findest du alle wichtigen Antworten: Haben es sportliche Frauen bei der Geburt leichter? Beobachtungen haben gezeigt, dass Frauen, die während der Schwangerschaft regelmäßig Sport treiben, den Wehenschmerz als weniger intensiv empfinden. Sie benötigen seltener einen Dammschnitt, es gibt weniger Komplikationen unter der Geburt. Durch die bessere Körperwahrnehmung bewältigen sportliche Frauen die Geburt leichter und regenerieren sich schneller im Wochenbett. Studien belegen, dass regelmäßiges, moderates Training den Geburtsverlauf um bis zu eine Stunde verkürzen kann. Als einflussreich haben sich Ausdauer, leichter Muskelaufbau, Dehnungsvermögen, Beckenbodentraining und Entspannungsfähigkeit der Schwangeren erwiesen. Welche Sportarten eignen sich für Schwangere, welche nicht? Wichtig ist natürlich dein Gesundheitszustand an sich; besprich also in jedem Fall zuerst mit deiner Frauenärztin , ob und welcher Sport für dich geeignet ist. Allgemein wird empfohlen, auf einem mäßigen Belastungsniveau zu trainieren. Das bedeutet, deinen Körper etwas mehr zu belasten als es bei einem ruhigen Spaziergang der Fall wäre. Wenn du dich fit fühlst, kannst du während der ganzen Schwangerschaft bis hin zur Geburt moderat trainieren, sofern es keine ärztlichen Einwände gibt. Entscheidend bei allen Aktivitäten ist: Übertreibe es nicht und power dich auf keinen Fall aus. Empfehlenswert in der Schwangerschaft sind Sportarten wie diese: Nordic Walking Wandern Tai-Chi Qigong Yoga mäßiges Radfahren leichter Kraftsport (mit geringen Gewichten und dafür mehr Wiederholungen) Gymnastik Wassergymnastik Schwimmen Am idealsten sind Sportkurse, die speziell für Schwangere angeboten werden, zum Beispiel Schwangeren-Turnen, -Yoga oder -Aquafitness. Dies sind zudem tolle Treffen, um sich mit anderen werdenden Müttern auszutauschen! Wegen Verletzungsgefahren und Überbeanspruchungen nicht geeignet sind diese und ähnliche Sportarten: Mannschaftssport Kampfsport Klettern Skifahren Reiten Krafttraining mit hohen Gewichten Marathon Surfen und Segeln Tauchen alle Extremsportarten Sportarten, bei denen die Bauch- oder Beckenboden-Muskulatur stark beansprucht wird Sportarten mit einem hohen körperlichen Belastungsniveau Sportarten, die auf den Aufbau von Muskelmasse oder Leistungssteigerung zielen Sport und Bewegung in der Schwangerschaft sind ein Gewinn für Körper und Geist: Du fühlst dich wohler in deiner Haut, bekommst ein gutes Körpergefühl und bereitest dich optimal auf die Geburt vor. In diesem Sinne: Genieße deine Sportzeit in der Gewissheit, dir und deinem Baby etwas wirklich Gutes zu tun. 🧘 Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden solltest du professionelle medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:
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