Familienleben

Liebevolle Großeltern sind ein Segen fürs Kind

Familienleben

vom 24.06.2026

Liebevolle Großeltern sind ein Segen fürs Kind

Liebevolle Großeltern sind ein Segen fürs Kind Oma und Opa, Eltern und Kinder – drei Generationen. Liebevolle Großeltern sind ein Segen für die ganze Familie, für die Enkelkinder natürlich am allermeisten. Und auch den Großeltern tut es unendlich gut, Zeit mit den Enkeln zu verbringen. Doch diese Konstellation bietet auch jede Menge Reibungspunkte . Für Kinder ist es wunderschön einen zweiten Anker, neben den Eltern, zu haben. Oma und Opa haben meistens mehr Zeit als Mama und Papa, sind ein wenig entspannter, hören oftmals besser zu und erlauben mehr als die Eltern. Großeltern zu werden und zu sein genießen Senioren in vollen Zügen. Enkelkinder bringen neuen, bzw. zusätzlichen Schwung in ihr Leben und da ist jemand, den sie mit Liebe und Hingabe verwöhnen können – ihr Enkelkind. Oma und Opa können noch einmal Kind sein Versetze dich in die Lage der Großeltern – wie muss es sein, nach so langer Zeit wieder ein Baby, das eigene Enkelkind, auf dem Arm zu halten? Wie fühlt es sich an, wieder zu malen, Verstecken zu spielen, zu basteln und herrlich albern zu sein? Sehr wahrscheinlich: wunderbar! Das solche Erlebnisse wie ein Jungbrunnen wirken können, ist gut vorstellbar. Omas und Opas kommen, dank ihrer Enkelkinder, aus ihrer Komfortzone heraus und entdecken Neues und von früher Altvertrautes. Das kann nur gut tun. Oma und Opa sind viel gemütlicher... Im Alltag der Großeltern läuft vieles viel „entschleunigter“. Die Senioren haben keine zahlreichen Termine wie die Eltern und können sich ganz bewusst Zeit nehmen für das Enkelkind. Kinder haben dafür feine Antennen und finden es bei Oma oder Opa viel gemütlicher. Opas lesen unendlich viel vor , beim Spazierengehen können etliche Zwischenstopps eingelegt werden, um Dinge zu betrachten, weil Oma nie in Hetze ist. Traumhaft. Opa nimmt die Kinder mit zum Angeln und Oma zeigt, wie man einen Blumenkranz für den Kopf flechtet oder Blumen presst . Und überhaupt – bei Oma schmeckt das Essen immer am besten (das könnte daran liegen, dass Oma ausschließlich die Lieblingsgerichte der Kinder kocht). „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ Je mehr liebevolle Bezugspersonen ein Kind um sich hat, umso besser. Bei den Großeltern finden die Kleinen Zuwendung, Halt und Zuspruch. Kinder und Jugendliche können einen Rat von Oma und Opa vielleicht besser annehmen als von den eigenen Eltern. Zudem können die Großeltern über Erfahrungen aus ihrem Leben berichten, die die Eltern in dieser Form nicht erlebt haben. Großeltern bieten quasi jede Menge wertvollen Input für die kindliche Entwicklung, geben eigene Werte und Haltungen mit, eröffnen neue Wege der Konfliktlösungen und sind für Kinder ein Ruhepol im stürmischen Alltag. Eltern und Großeltern Rund ein Drittel der Großeltern in Deutschland übernehmen einen Teil der Kinderbetreuung. Für berufstätige Eltern ist das eine riesige Erleichterung und Hilfe. Oma und Opa werden von den Kindern heiß und innig geliebt und sie benötigen keine Fremdbetreuung in der Zeit, wenn die Eltern Termine wahrnehmen oder arbeiten sind. Wichtig sind hier klare Absprachen, damit keine Missverständnisse und Unstimmigkeiten entstehen, zudem sollten sich die Großeltern nicht als kostenloser Babysitter ausgenutzt fühlen. Die Sache mit den Regeln bei Oma und Opa Bevor überhaupt Frust auf einer Seite aufkommen kann, tut man gut daran, gewisse Absprachen zu treffen. Bitte denke daran, dass deine Eltern auch ihr eigenes Privatleben haben und nicht sofort „ bei Fuß stehen“ können, wenn Not am Mann ist. So sollten Betreuungszeiten rechtzeitig miteinander besprochen werden. Wenn du ganz feste Regeln für deine Kinder hast, bei denen du auch kein Pardon kennst, besprich dies mit deinen Eltern und bitte sie darum, auch auf die Einhaltung zu achten, wenn sie mit ihren Enkelkindern beisammen sind. Doch nicht nur du solltest dich dazu äußern, auch deine Eltern haben sicherlich den ein oder anderen Wunsch, an was für Dinge sich die Kinder halten sollten, wenn sie bei Oma und Opa zu Besuch sind oder einen Ausflug mit ihnen unternehmen. Mehr Gelassenheit Nehmen wir mal an, du hast deine Eltern schon drei Mal darum gebeten, dein Kind, wenn es zum Schlafbesuch bei Ihnen ist, nicht so spät ins Bett zu schicken. Dies hat wieder nicht geklappt und dein Nachwuchs kommt müde bei dir an. Du bist genervt und Frust steigt in dir auf. Aber was wäre, wenn du in solchen Situationen einmal ganz tief durchatmest und dich ehrlich fragst, ob es nun so dramatisch ist, dass dein Kind in einer Nacht 1,5 Stunden weniger Schlaf bekommen hat? Gleiches gilt für etwas mehr Süßigkeiten oder ausgelassenes auf dem Bett herumspringen bei deinen Eltern. Du würdest dich wundern, wie schnell Kinder von ganz alleine verstehen, dass bei Oma und Opa andere Regeln herrschen als zu Hause. Und keine Bange: Was bei deinen Eltern okay ist, setzt dein Kind bei euch zu Hause nicht eins zu eins um. Kommunikation ist das A und O Frisch gebackene Eltern stellen vielfach fest, dass das Band zwischen ihren Eltern und ihnen wieder mehr zusammenwächst. Sie selbst haben durch ihre neue Elternrolle mehr Verständnis für ihre Eltern und können Ängste, Nöte und Unsicherheiten, die Eltern manchmal beschäftigen, besser verstehen. Die neuen Großeltern freuen sich, dass die Kinder ihr eigenes Familienleben aufbauen und erkennen vieles wieder, wie sie es damals erlebt haben. Und was gibt es Schöneres als sich gemeinsam über das neue Erdenkind zu freuen und es auf seinem Weg zu begleiten? Um Konflikte zu vermeiden sind Transparenz und Kommunikation wohl die Mittel erster Wahl. So gelingt es ganz sicher, dass 3 Generationen ein harmonisches Familienleben führen können.

Taschengeld für Kinder

Familienleben

vom 24.06.2026

Taschengeld für Kinder

Wie war das damals bei euch? Taschengeld-Sparfuchs oder dauerpleite? Könnt ihr euch noch erinnern? Seid ihr gut mit eurem Taschengeld über die Runden gekommen? Oder gab es zum Monatsende immer zähe Verhandlungen zwischen euren Eltern und euch, mit dem Ziel einen Taschengeldvorschuss zu ergattern? Damit das Thema Taschengeld nicht zu einer leidigen Angelegenheit wird, sondern für euer Kind ein tolle Möglichkeit darstellt, den ersten Umgang mit seinen Finanzen zu üben, haben wir hier Infos und Hilfreiches rund um das Thema „ Kinder und Taschengeld “ für euch zusammengestellt. Häufig beginnen Kinder mit ca. fünf, sechs Jahren sich für das Thema Geld zu interessieren. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Kleinen mit den unterschiedlichen Geldstücken und Geldscheinen vertraut zu machen. Zu Beginn genügt ein kleiner Taschengeld Betrag wie 50 Cent oder 1 €/Woche und vielleicht ein Sparschwein oder Kindertresor, in dem das Taschengeld gehortet werden kann. Oftmals fangen die Kinder nun beim gemeinsamen Einkaufen an, nach den Preisen von Lebensmitteln, Süßigkeiten, Comic-Heften etc. zu fragen und staunen nicht schlecht: ganz schön teuer! Nun entwickelt sich zum ersten Mal ein Gefühl für den Wert der Dinge. Taschengeld – in welcher Höhe und lieber wöchentlich oder einmal im Monat? Passt die Taschengeldhöhe euren Möglichkeiten an. Orientiert euch nicht an anderen Eltern, die ein astronomisch hohes Taschengeld zur Verfügung stellen, sondern wählt einen Betrag, der zu eurer finanziellen Situation passt. Kleine Kinder sollten Ihr Taschengeld wöchentlich erhalten. Kinder im Kindergarten- oder Vorschulalter fällt es noch schwer, ihr Geld für einen Monat einzuplanen. Bei Grundschulkindern kann das Taschengeld dann monatlich ausgezahlt werden. Solltet ihr feststellen, dass das Taschengeld immer viel zu früh aufgebraucht ist, könnt ihr eurem Kind in einem Gespräch Hilfe und Lösungswege anbieten, damit es sein Taschengeld besser einteilen kann. Vielleicht sollte auch der Taschengeldbetrag überdacht werden. Ist der Betrag vielleicht zu niedrig angesetzt? Sinnvoll ist es, das Taschengeld schrittweise mit dem Alter zu erhöhen. Ausgaben, die zum Alltag gehören wie zum Beispiel Busfahrgeld, Kleidung oder Schulmaterial sollten von den Eltern weiterhin übernommen werden. Klare Absprachen helfen, künftige Diskussionen zu vermeiden. Übernehmen die Eltern nach einer Taschengelderhöhung weiterhin die Kosten für Kinokarten oder ein schickes, teures T-Shirt? No Go: Taschengeld Entzug Sobald mit dem Kind besprochen worden ist, wann und wieviel Taschengeld es gibt, sollte dieser Betrag, ohne zusätzliche Aufforderung durch das Kind, pünktlich ausgezahlt werden. Benutzt das Taschengeld nie als Druckmittel. Heißt: Drohungen wie „Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es auch kein Taschengeld.“ sind Tabu. Gleichwohl solltet ihr euch Bemerkungen zu, in euren Augen unsinnigen Käufen, verkneifen und euch nicht in die „Taschengeld-Angelegenheiten“ eures Kindes einmischen. Nur so entsteht ein gewisser Lerneffekt, zum Beispiel, dass das erworbene Plastik-Spielzeug doch nur in der Ecke liegt oder es im Nachhinein ärgerlich ist, wenn man sein komplettes Taschengeld in Süßigkeiten investiert hat. Taschengeld ist halt auch ein wenig Geld zum Üben, damit später, im Erwachsenenalter, ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld leichter fällt. Mama, hast du mal Geld? Auch wenn es noch so schwer fällt, tut euch und eurem Nachwuchs einen Gefallen und schießt kein Taschengeld vor. Sobald euer Kind verinnerlicht hat, dass ein leeres Portemonnaie gar nicht dramatisch ist, da Mama und Papa sich immer weichklopfen lassen, ist der Lerneffekt gleich Null. Warum sparsam sein und das Geld einteilen, wenn man doch, bei Bedarf, zusätzliches Geld von den Eltern erhält? Möchte euer Kind sich einen größeren Wunsch erfüllen, ist dies eine gute Gelegenheit für euch, gemeinsam einen Sparplan zu erstellen und ist das Sparziel erreicht, ist die Freude riesig. Zusätzliche Einnahmen Oftmals wird zu Anlässen wie Geburtstag oder Weihnachten Geld verschenkt. Ältere Kinder verdienen sich mit kleinen Jobs etwas hinzu. Erhält dein Kind eine größere Summe oder hat einen bereits hohen Betrag angespart, sollte das Geld auf eine Sparbuch oder Kinderkonto eingezahlt werden und nicht zu Hause in der Spardose liegen. Übrigens: Kleine Aufgaben im Haushalt solltet ihr nicht mit Geld entlohnen. Das jeder in der Familie hier und da seine Aufgaben zu erfüllen hat, sollte eine Selbstverständlichkeit bleiben. Ein Kinder- oder Schülerkonto Viele Banken und Sparkassen bieten speziell auf Kinder zugeschnittene Konten an. Für Kinder ist ein eigenes Konto ein Stückchen mehr Selbstständigkeit und eine tolle Gelegenheit, erste Erfahrungen mit dem Bankwesen zu sammeln. Wenn ihr ein Konto eröffnen möchtet, achtet darauf, dass euch keinerlei Zusatzkosten entstehen. Ist eine EC Karte gewünscht? Soll es ein Auszahlungslimit geben? Ist Online Banking nötig? Ist all dies geklärt und das Konto eröffnet, kann das Taschengeld nun von den Eltern als Dauerauftrag beauftragt und auf das Kinderkonto angewiesen werden. Das euer Kind ins Minus rutschen könnte, braucht euch nicht zu sorgen, denn Konten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen sich ausschließlich im Guthabenbereich bewegen. Verzicht auf Taschengeld Zahlungen Es gibt auch genügend Familien, die auf eine Auszahlung von Taschengeld verzichten. Dort gibt es Zuhause zum Beispiel ein Schälchen mit Kleingeld, in das jedes Familienmitglied sein Münzgeld hineinlegt. Sind kleinere Ausgaben nötig, kann sich jeder aus der Familie das Geld hierfür aus dem Schälchen entnehmen. Anderen Eltern gefällt der Gedanke einer Taschengeldauszahlung nicht, da sie dem Kind ein Gefühl der Abhängigkeit und eine Machtdemonstration durch die Eltern vermittelt. Warum sollte es dem Kind nicht gut gehen, wenn es den Eltern gut geht? Im Umkehrschluss heißt es dann aber genauso: „Wenn wir gerade knapp bei Kasse sind, müssen wir alle an einem Strang ziehen und auf unnötige Ausgaben verzichten.“ Ausgaben und Wünsche werden innerhalb der Familie gemeinsam besprochen und, wenn sinnvoll und möglich, umgesetzt. Wie handhabt ihr das Zuhause? Welche Erfahrung habt ihr gesammelt? Wir freuen uns über jede Rückmeldung von euch.

Babyparty feiern

Familienleben

vom 24.06.2026

Babyparty feiern

Wir feiern eine Babyparty Vor einigen Jahren schwappte das amerikanische Ritual der Babyparty über den großen Teich zu uns nach Deutschland. Beim Thema Babypartys gehen die Meinungen stark auseinander. Für einige Frauen ist eine Babyshower ein Muss, anderen ist diese Art des Feierns viel zu viel Trubel im letzten Drittel der Schwangerschaft. Die gute Nachricht: Ihr müsst beim Ausrichten einer Babyshower nicht zwingend alle Klischees erfüllen, sondern könnt eure Party ganz auf die Bedürfnisse und nach dem Geschmack der Mutter feiern. Also: Wie gelingt eine beschauliche, geschmackvolle Babyparty , auf der sich alle rundherum wohlfühlen? Wo feiern wir? Hier stehen euch die unterschiedlichsten Locations zu Auswahl. Wenn möglich, überfallt eure Bald-Mama nicht in ihrem Zuhause. Stellt euch vor, vor eurer Haustüre stehen plötzlich 15 Personen, die sich in rasender Geschwindigkeit in eurer Wohnung verteilen. Auch wenn alle Getränke und Snacks mitgebracht werden, stellt das die Schwangere auf die Probe. Sicherlich wird sie sich bemühen, eine gute Gastgeberin zu sein, doch eigentlich soll sie doch bei der Babyshower von vorne bis hinten verwöhnt und gefeiert werden. Es ist also geschickter, die Babyparty an einem anderen Ort zu veranstalten. Das kann eine Wohnung der Verwandtschaft oder bei einer Freundin sein, eine Gartenparty bei gutem Wetter oder, ganz klassisch, in einem Lokal. Wer kommt zur Party? Als erstes solltet ihr euch darüber klar werden, ob ihr die werdende Mutter einweihen oder überraschen möchtet. Nicht jede Mommy to be liebt es von anderen verplant und überrascht zu werden. Auch die Gästeliste sollte sensibel zusammengestellt werden. Ist die Schwangere eher ein extrovertierter Typ und schart immer viele Menschen um sich oder schätzt sie Treffen im kleinen Kreis und ist ein stillerer Charakter? Natürlich gibt es Menschen, die bei eurem Beisammensein partout nicht fehlen dürfen. Mutter und Schwiegermutter, Schwestern, Tanten gehören sicherlich dazu, immer vorausgesetzt, alle haben ein liebevolles und entspanntes Verhältnis zueinander. Der Kreis der besten Freundinnen gehört dazu und die Lieblingskollegin. Wie schmücken wir? Es muss nicht immer rosa oder hellblau sein. Es gibt so viele wunderschöne Farben und wo steht geschrieben, dass nicht geschlechtsneutral geschmückt werden darf oder gar sollte? „Hauptsache gesund!“ ist keine Floskel! Es ist so nebensächlich, ob man einen Jungen oder ein Mädchen bekommt. Man bekommt ein Baby, ein kleines Wunder, einen zauberhaften neuen Erdenbürger, der von Herzen geliebt werden wird. Zudem: Sind die Zeiten nicht gewesen, dass rosa DIE Mädchenfarbe und blau NUR von Jungen getragen wird. Oh, bitte ja! Bei der Farbwahl sind also keine Grenzen gesetzt. Mag eure liebe Schwangere bunte Farbe? Hält sie sich bei ihrer Wohnungseinrichtung und ihrem Style eher zurück, schmückt ihr minimalistisch und schick. Bitte nicht vergessen: Ihr richtet die Party aus, das ist wahr, aber es ist nicht eure Party, sondern die Feier soll die werdende Mama beglücken. Was schenken wir? Ob ihr nun jeder etwas Einzeln schenken möchtet oder Geld zusammen legt - das entscheidet ihr ganz nach eurem Geschmack. Wollt ihr lieber die werdende Mama beschenken oder lieber etwas Schönes für das Baby ? Falls die Auswahl des Geschenkes schwer fällt, möchten wir euch wärmstens unseren Geschenkefinder für die Babyparty ans Herz legen. Was essen wir? Wir alle kennen die Bilder von wunderschönen Muffins, Cake Pops und Cupcakes auf Babyshowers. Verständlich, denn die dekorativ verzierten Backwaren sind definitiv etwas fürs Auge und lecker noch dazu. Doch auch Salate und Co. können köstlich schmecken und attraktiv angerichtet werden. Hier gilt es, den Speiseplan nach der Tageszeit und nach den Vorlieben der zu Überraschenden abzustimmen. Was machen wir auf der Babyparty? Es stehen diverse Optionen zur Verfügung. Selbstverständlich sollten die Unternehmungen gut zur Schwangeren und ihren Gästen passen. Alberne Spiele sind eventuell nicht jederfraus Geschmack, sind aber kurzweilig und heben oft die Stimmung. Auch eine schöne Idee: alle Gäste sind dazu angehalten alte Babyfotos von sich mitzubringen und reihum wird geraten, wer auf den Bildern zu sehen ist. Ihr könnt ein Schätzspiel spielen. Alle geben einen Tipp ab, wie groß wohl der Umfang des Babybauches ist. Für den Gewinner, also für die Person, die mit ihrer Schätzung am dichtesten am richtigen Maß lag, gibt es eine kleine Aufmerksamkeit. Babybodys können zusammen bemalt, ein Gästebuch mit lieben Wünschen gefüllt werden. Vielleicht lasst ihr euch auch etwas ganz Individuelles einfallen, was perfekt zur werdenden Mami passt. Zu guter Letzt Die Vorbereitungen der Babyshower sollen Freude bereiten und nicht in Stress ausarten. Ähnliches gilt am Tag der Babyparty. Am aller wichtigsten ist die Zeit, die ihr miteinander verbringt. Ihr sollt es gut haben miteinander und die Schwangere wissen lassen: „Hey, wir sind für dich da – sei es vor oder nach der Geburt.“ Falls ihr noch weitere tolle Ideen für eine Babyparty habt, lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit. Euer HANS NATUR Team

Konsumverhalten bei Kindern

Familienleben

vom 23.06.2026

Konsumverhalten bei Kindern

Wie du dein Kind für Konsum sensibilisierst Kinder sind die Konsumenten von morgen und werden bereits in ihrem jungen Alter fleißig umworben. Alles ist jederzeit verfügbar. In der Schule geraten Kinder unter Druck, wenn sie nicht die richtigen Sneaker tragen. Eine dauerhafte Berieselung durch das Handy, TV und Co sind Alltag. Wir haben wertvolle Tipps für dich gesammelt, wie ihr als Familie, Kinder UND Erwachsene, euren Konsum kritisch hinterfragen und bewusster und weniger konsumieren könnt. Übermäßiger Konsum – Unsere Kinder tun, was wir tun Was konsumieren wir? Wie sensibilisiere ich mein Kind für Konsum? Was konsumieren Kinder? Minimalismus als Familie Vorleben – unsere Kinder tun, was wir tun Hand aufs Herz! Umgibst du dich mit zu vielen Dingen? Besitzt du zu viel? Was brauchst du wirklich? Machst du dir häufig genug bewusst, dass du dankbar sein kannst für dein Zuhause, für dein Essen auf dem Tisch, für die Kleidung, die du trägst? Wenn wir unseren Kindern keinen achtsamen Konsum vorleben und nicht in der Lage sind, innezuhalten und Dankbarkeit zu empfinden für unsere privilegierte Lebenssituation, woher sollen unsere Kinder das lernen? Wenn wir ständig aufs Handy sehen, permanent Musik im Hintergrund läuft, wir uns schnell alles anschaffen, worauf wir Lust haben und viel zu viel wegwerfen – sei es Lebensmittel, Kleidung etc. – wie sollen unsere Kinder ein Werteempfinden entwickeln? Schaffst du in der Kindheit die Basis für ein bewusstes Konsumverhalten und kannst deinem Kind vermitteln, was der Unterschied zwischen Wollen und wirklich brauchen ist, sind die Weichen gut gestellt. Was konsumieren wir? Zu unseren Grundbedürfnissen zählen zum Beispiel Kleidung, Nahrung und eine Bleibe. Doch darüber hinaus, konsumieren wir von morgens bis abends: digitale Daten, Strom, Wasser, Fitnessstudio, Abos, Reisen, Snacks, das Auto, Kinobesuche und vieles mehr. Wir leben im totalen Überfluss und wünschen uns für unsere Kinder etwas anderes. Mit unserem Konsumverhalten rauben wir Mutter Erde ihre Ressourcen und müllen sie am Ende mit unserem Abfall zu. Was tun? Wie sensibilisiere ich mein Kind für Konsumverhalten? In dem ihr zusammen achtsamer und bedachter konsumiert. Mache dir klar, dass dies keinen Verzicht darstellt, sondern für euch als Familie, für eure Mitmenschen und für die Umwelt ein Gewinn ist. Beginnt mit Kleinigkeiten, die einfach umzusetzen sind: Nehmt beim Einkaufen nur die Dinge mit, die auf dem Einkaufszettel stehen Kauft Second Hand oder nutzt Tauschbörsen Fahrt mehr Fahrrad, geht zu Fuß oder ihr benutzt öffentliche Verkehrsmittel Kaputte Kleidung wird repariert und gestopft Verkauft oder spendet Dinge, die ihr nicht mehr braucht Leiht euch Bücher in der Bibliothek aus, statt sie neu zu kaufen Achtet darauf, saisonal und regional einzukaufen Schmeißt keine Lebensmittel mehr weg Achtet auf Qualität – wählt robuste, langlebige Produkte, die keinen Trends unterliegen. Was konsumieren Kinder? Jede Menge! Je älter sie werden, umso mehr. Schon die Kleinsten werden von Werbung beeinflusst. Grelle Verpackungen mit lustigen Tieren darauf, animieren, Kinder, im Supermarkt danach zu greifen. Zu Geburtstagen und Weihnachten erhalten Kinder eine wahre Geschenkeflut und Kinderjoghurt aus ganz kleinen Plastikbechern schmeckt besonders gut. Ein T-Shirt mit der Lieblingsanimationsfigur wird beim Sammelkarten tauschen mit Stolz getragen. Minimalismus als Familie Natürlich müsst ihr euch als Familie nicht von allem lossagen, was euch lieb und teuer ist, aber unterschätze nicht, wie befreiend es sein kann, wenn du dich von dem einen oder anderen entledigst und in Zukunft gewissenhaft prüfst, ob du diese eine Neuanschaffung auch tatsächlich benötigst. Beim Einkaufen gilt es davon Anstand zu nehmen, seine persönlichen Bedürfnisse befriedigen zu wollen oder mit einem Kauf sein Selbstwertgefühl aufzupolieren. Je früher, wir das unseren Kindern vorleben, desto besser. Erkläre deinem Kind den Unterschied zwischen natürlichen und künstlichen Bedürfnissen. Macht euch bewusst, dass manche materiellen Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Seht hin, was ihr bereits alles habt und seid dankbar dafür. Was ist wirklich wichtig? Gesundheit, eure Familie, gemeinsame Zeit! Trenne dich von Dingen, die du ein Jahr nicht benutzt hast. Für Euch und euer Kind gilt die Regel: Eine Neuanschaffung kommt, eine alte Sache geht. Keine Impulskäufe tätigen. Bringe deinem Kind den Umgang mit Geld bei. Vielleicht ist dafür Taschengeld eine gute Option. Zuhause hat alles seinen festen Platz – kein stressiges Suchen mehr „Weniger Zeugs“ bedeutet – mehr Konzentration aufs Wesentliche, klare Gedanken, weniger Zerstreuung und mehr Geld im Portemonnaie. Dein Kind braucht keine großen Mengen an Spielzeug, sondern gutes Spielzeug. Übrigens: Kinder spielen auch liebend gern mit Alltagsgegenständen wie Schneebesen, Töpfe, Wäscheklammern usw. Ein nachhaltiger Lebensstil und endlich kein Konsumdruck mehr Verbessere deinen CO2 Fußabdruck, spare Ressourcen ein und bestärke dein Kind, sich nicht an Besitztümern zu orientieren. Du schenkst deinem Kind damit ein Stück Freiheit, Selbstbewusstsein und ein wertschätzendes Feingefühl, für die Dinge, die es bereits besitzt.

Wie der erste Kindergeburtstag zu einem gelungenem Fest wird

Familienleben

vom 23.06.2026

Wie der erste Kindergeburtstag zu einem gelungenem Fest wird

Wie der erste Kindergeburtstag zu einem gelungenen Fest wird Das erste Lebensjahr deines Babys vergeht wie im Flug und eh du dich versiehst, wird der erste Geburtstag deines Kindes gefeiert. Doch wie gestaltest du den ersten Kindergeburtstag? Was schenkt man zum 1. Geburtstag und wie richtet man die Geburtstagsfeier aus? Erfahre, wie du und deine Familie einen unvergesslichen Tag verbringt und ihr ihn ganz nach den Bedürfnissen deines Kindes abstimmt. Der erste Kindergeburtstag – warum hier weniger mehr ist Welche Geschenke zum 1. Geburtstag schenken? Wer kommt zur Baby-Geburtstagsparty? Die eigenen Geburtstagsrituale schaffen Welcher Geburtstagskuchen zum 1. Geburtstag? Wie schaffst du Andenken an den 1. Geburtstag deines Kindes? Der erste Kindergeburtstag – warum hier weniger mehr ist Dein Kind versteht selbstverständlich nicht, was an seinem Ehrentag geschieht, hat aber feine Antennen dafür, wenn ihr Erwachsenen in feierlicher Stimmung seid. Versuche den Tag, so ruhig wie möglich anzugehen, übertreibe es nicht mit der Dekoration und gib Acht, dass du dein Baby nicht mit Reizen überflutest, damit ihr den 1. Geburtstag in vollen Zügen genießen könnt. Dein Baby benötigt keine Geschenkeflut (große Kinder übrigens auch nicht ;-)), kein Haus voll mit vielen Gästen und ebenso wenig ein feudales Festtagsprogramm. Lasst es ruhig angehen, genießt die Feier im kleinen Kreis und entscheidet euch für wenige, dafür aber sinnvolle Geschenke. Haltet euren Tagesrhythmus ein, wie ihr ihn auch sonst gestaltet. Vielleicht macht ihr einen schönen Spaziergang oder legt eine besonders lange Kuschelstunde ein. Als Eltern könnt ihr die Gelegenheit nutzen, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Fragt euch: Wie hat mich das Baby verändert? Wie hat sich der Alltag verändert? Was macht mich besonders glücklich? Was habe ich mir ganz anders vorgestellt? Welche Geschenke zum 1. Geburtstag schenken? Besprich dich im Vorwege mit Verwandten und Freunden, was ihr euch für euer Baby, bzw. Kleinkindwünscht. Auch Gutscheine, ein Sparkonto oder neue Kleidung für das schnell wachsende Kind können Freude bereiten. Vermeide, dass dein Kind mit Geschenken überhäuft wird. Weder braucht dein Kind Unmengen an Spielzeug, noch Geschenke, die vielleicht rasch in Vergessenheit geraten und keine Freude bereiten. Was ist „gutes“ Spielzeug für 1-Jährige? Seit über 25 Jahren sind wir Experten für pädagogisch wertvolles Spielzeug für Kinder zwischen 6 Monaten und 10 Jahren. Gutes Spielzeug sollte aus natürlichen, unbelasteten Materialien hergestellt worden sein. Es sollte sicher und auf die Bedürfnisse deines Kindes abgestimmt sein. Gut ist, wenn dein Kind damit über einen langen Zeitraum mit dem Kinderspielzeug spielen kann und es immer wieder gerne bespielt. Mit einem Holzspielzeug, das die motorischen Fähigkeiten und die Wahrnehmung deines 1-Jährigen fördert, bist du immer gut beraten. Wie wäre es mit einem Stapelturm aus Holz, mit einem Lauflernwagen, Bilderbuch oder einem Holzpuzzle? Spoiler: Wahrscheinlich wird es damit enden, das dein Kind Umverpackungen und Geschenkpapier viel spannender, als die eigentlichen Geschenke findet und am Geburtstag damit spielt. Also, das sind unsere Erfahrungswerte. Was tun, wenn das Kind zu viel Geschenke erhält? Für die gesunde Entwicklung deines Kindes ist ein Zuviel an Spielwaren nicht förderlich. Notfalls kannst du einige Geschenke für spätere Zeiten „bei Seite legen“, damit deinem Kind die Spielentscheidung und das Konzentrieren auf das Spielzeug leichter fallen. Wer kommt zur 1. Geburtstagsparty? Wie weiter oben bereits beschrieben, möchten wir dir ans Herz legen, im kleinen Kreis zu feiern. Lädst du zusätzlich Freunde, Nachbarn und mehr ein, herrscht ein zu großer Trubel und das Geburtstagskind ist nur noch gestresst und überfordert. Ihr braucht weder eine Babyparty mit Gleichaltrigen aus der Krabbelgruppe, noch ein Motto. Lade ausschließlich die allerwichtigsten Personen, die deiner Familie wirklich nahe stehen, ein und feiert im beschaulichen Kreise. Die eigenen Geburtstagsrituale erschaffen Groß und Klein schätzen lieb gewonnene Rituale. Mit dem ersten Kindergeburtstag hast du die Möglichkeit, für deine Familie eure ganz eigenen, individuellen Rituale zum Geburtstag zu erschaffen. Wie wird das Geburtstagskind geweckt? Was wird gesungen? Wie wird der Geburtstagstisch dekoriert? Was wird gegessen? Was wird unternommen? Es geht nicht darum, den Geburtstag durchzutakten, aber ein, zwei Rituale rund um den Kindergeburtstag machen den Tag noch einmal ganz besonders. Welcher Geburtstagskuchen zum 1. Geburtstag? Auf süße, bzw. fettige Nahrungsmittel sollte ein 1-jähriges Kind möglichst verzichten. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du sagst: „Ach was, am Geburtstag bekommt mein Kind eine dreischichtige Torte mit kindgerechtem Design! Ist ja schließlich Geburtstag!“ oder du sorgst dich doch und bist auf der Suche nach einer gesünderen Alternative. Wir können beide Varianten gut verstehen, doch wir würden eher zum zucker- und fettarmen Lösungsweg tendieren. Wie schaffst du Andenken zum 1. Geburtstag? Wir finden die Idee einer Geburtstagskiste ganz zauberhaft. Hierfür kannst du eine Holzkiste, aber auch einen schön beklebten Schuhkarton verwenden. Jedes Jahr hältst du eine oder mehrere Erinnerungen zum Kindergeburtstag fest und legst diese in die Kiste. Du kannst zum Beispiel eine Haarlocke deines Kindes aufbewahren oder ihm jedes Jahr einen Brief von dir in die Kiste legen. Bilder gehen natürlich immer, du kannst eine Geburtstagskerze oder ein Stück Geschenkpapier aufheben oder eure Gäste bitten, dem Kind gute Wünsche aufzuschreiben. Oder wie wäre es, jedes Jahr von deinem Kind einen Fußabdruck zu erstellen? Wir sind sicher, dir werden tolle Ideen für die Geburtstagskiste einfallen. Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem Beitrag weiterhelfen und ein wenig Orientierung bieten. Und nun heißt es nur noch: Viel Spaß bei den Vorbereitungen und ganz viel Freude beim 1. Geburtstag deines Kindes, das an diesem Tag vom Baby zum Kleinkind wird. Bis dahin, dein HANS NATUR Team

Familienbett ja oder nein?

Familienleben

vom 23.06.2026

Familienbett ja oder nein?

Bist du Team Familienbett? Beim Thema Familienbett gehen die Meinungen weit auseinander. Einige Eltern halten das Co Sleeping für Eltern und Kinder für eine selbst aufgebürdete Last, andere wollen das Familienbett nie wieder missen. Verwöhnt man sein Kind im Familienbett zu sehr? Bleibt das Liebesleben auf der Strecke und wann bitteschön, verlassen die Kinder das Familienbett, um im eigenen Bett zu schlafen? Beim bindungsorientierten Erziehen, dem Attachment Parenting ist das Familienbett ein fester Bestandteil. Warum schlafen wir Erwachsenen zu zweit, verlangen aber von unserem Baby, bzw. Kind, allein in seinem Kinderzimmer zu schlafen? Es gibt etliche Ratgeber für Eltern, die mit konsequenten, oftmals auch mit harten Regeln aufzeigen, wie das Baby oder Kind in seinem Bettchen schnell ein- und auch durchschläft. Ist das beziehungsorientiert? Ist das kindgerecht? Back to the roots – zurück zum Familienbett Und was ist mit den Eltern? Elternsein von einem Baby oder Kleinkind kann fordernd und auch anstrengend sein. Mütter und Väter sehnen sich nach ein wenig Pause und Freiraum. Da soll man das Baby auch noch mit ins Bett nehmen? Hat man dann gar keinen Rückzugsraum mehr und wo bleibt man als Paar ab? Fakt ist: Die meisten Eltern sind hellauf begeistert vom hauseigenen Familienbett. Das Bedsharing bietet allerlei Vorteile und knüpft ein zusätzliches Band zwischen Eltern und Kind. Früher war es Gang und Gäbe, dass die gesamte Familie sich den Schlafplatz teilte – sei es nun aus Platzgründen, um sich gegenseitig Körperwärme zu schenken oder aus Gründen der Sicherheit. In vielen anderen Ländern wären Eltern entsetzt, wenn wir Europäer davon erzählen, dass wir unseren Säugling nachts alleine, in seinem Kinderzimmerbett unterbringen, statt ihn die Nestwärme von Mama und Papa spüren zu lassen. Beistellbett oder „Babybalkon“ In den letzten Jahren ist die Nachfrage an Beistellbetten stark gestiegen. So ein Beistellbett ist etwas Bereicherndes, denn die stillende Mutter muss sich zum Stillen nicht aus dem Bett quälen, sondern kann zum Baby anlegen das Kind einfach mit ins Bett holen. Einige Eltern bauen auch ein klassisches Babybett so auseinander, dass es mit der offenen Seite am elterlichen Bett stehen kann. Der Vorteil: Man hat durch ein Beistellbettchen mehr Platz im eigenen Bett. Einige Eltern haben Angst, dass sie sich im Schlaf auf ihr Kind rollen oder es versehentlich zudecken. Die kann natürlich keinesfalls mit einem Beistellbett geschehen. Sicher schlafen Um das Schlafen im Familienbett sicherer zu gestalten, solltest du das Bett mit einem Stillkissen als Begrenzung ausstatten und auf große Kissen verzichten. Wir empfehlen dir, deinem Kind einen Baby Schlafsack anzuziehen, statt es unter deine große Decke zu nehmen. Babys, deren Eltern Raucher sind, sollten gar nicht bei Mama und Papa schlafen, da dies das Risiko für einen plötzlichen Kindstod erhöhen kann. Achte auf eine gesunde Schlafzimmer-Temperatur, damit dein Baby nicht überhitzt. Übrigens eignen sich Wasserbetten nicht als Familienbett und zudem solltest du dein Baby auf einer festen Matratze schlafen lassen. Die kleine Wirbelsäule ist nämlich noch nicht komplett ausgereift und benötigt Unterstützung durch eine festere Unterlage. Familienbett – vielleicht nicht für jedermann geeignet Jeder muss für sich herausfinden, ob das Familienbett eine attraktive Lösung für ihn ist. Beide Partner sollten diesen Wunsch hegen, ansonsten sind Meinungsverschiedenheiten und Reibereien vorprogrammiert. Wenn du jemand bist, der zu einem unruhigen Schlaf neigt oder unter Einschlafproblemen leidet, ist das Familienbett vielleicht nichts. Das Schlafen im gemeinsamen Bett mit deinem Kind kann sich aber ebenso positiv auswirken, und ihr schlaft alle wesentlich besser. Die meisten Eltern sagen, dass es dann und wann mal unruhige Nächte, zum Beispiel durch Krankheit gibt, aber die Nähe zueinander und das gemeinsame Aufwachen unbezahlbar schön sind. Viele anfängliche Probleme lösen sich von selbst Wie Co sleeping für die Familie am besten funktioniert, muss jede Familie für sich selbst herausfinden. Anfängliche Sorgen über unterschiedliche Zubettgeh- und Aufstehzeiten, zu viel Gerangel im elterlichen Bett, welche Größe das Familienbett haben sollte, damit alle komfortabel schlafen können oder ob man das Kind mit Bedsharing zu sehr verwöhnt, lösen sich von selbst. Das Liebesleben der Eltern Eines der ersten Argumente, das genannt wird, wenn es um Pro und Contra beim Thema Familienbett geht: „Da bleibt ja das Liebesleben komplett auf der Strecke.“ Hört man sich allerdings bei Eltern um, die ein Familienbett ihr Eigen nennen, heißt es oft: „Sex muss ja nicht zwingend im Bett stattfinden. Wir sind da jetzt wesentlich erfinderischer.“ Viele Eltern empfinden diese Abwechslung, als sehr erfrischend und belebend für die Beziehung. Das Familienbett selber bauen Auch hier sind die ausgewählten Maße individuell auf die Schlafbedürfnisse der Familienmitglieder abzustimmen. Macht ihr euch beim Schlafen extrem breit? Wieviel Familienmitglieder schlafen im Familienbett? Eine Liegefläche mit 1,80 m Breite wird für 2 Personen und zwei Halbe ;-) schnell zu klein. Im Internet erhaltet ihr zahlreiche Anleitungen für den Bau eines Familienbettes und müsst so nicht zwingend ein fertig hergestelltes Bett kaufen. Wenn ihr handwerklich nicht so versiert seid, kann man selbstverständlich auch ein Familienbett beim Möbelhändler kaufen. Viele Möbelhersteller haben mittlerweile den Trend zum Familienbett aufgegriffen, die Auswahl ist um einiges größer als noch vor ein paar Jahren. Besucherritzen verschwinden durch Matratzenkeile. Wann schlafen die Kinder in ihrem eigenen Bett? Die Antwort lautet: Wenn die Kleinen so weit sind. Meistens ist dies viel früher der Fall, als die Eltern meinen. Es ist ganz natürlich, dass in Kindern irgendwann der Wunsch entsteht, in ihrem eigenen Bett zu schlafen. Einige Kinder möchten ab ca. 3 Jahren in ihrem Bettchen schlafen, andere benötigen Mamas und Papas Nähe noch bis kurz vor der Einschulung. Dann gibt es natürlich Situationen, in denen auch ältere Kinder das Familienbett „reaktivieren“. Nichts ist tröstender bei Kummer oder Krankheit, als bei Mama und Papa zu schlafen und das sollte den Kindern auch gewährt werden. Manchmal klappt es einfach nicht Vielleicht hast du bereits in der Schwangerschaft von einem Familienbett geträumt und das Bett stand zum Ende der Schwangerschaft schon fix und fertig in eurem Schlafzimmer. Ganz gespannt probiert man als kleine, neue Familie das Bett aus und zieht nach einigen Wochen das Fazit: „Das habe ich mir aber anders vorgestellt“. Dies kann verschiedene Gründe haben. Die ersten Wochen und Monate mit dem Baby sind eh sehr aufregend und mitunter zehrend. Das bedeutet, man benötigt unbedingt einen guten Schlaf, um sich fit zu fühlen und zu regenerieren. Wenn du zu den empfindlichen Schläfern gehörst, fällt es dir sicherlich schwer, dein Baby nachts zu stillen und durch zu wenig Platz oder das Schnarchen deines Partners immer wieder wach zu werden. Erholt fühlst du dich am nächsten Morgen dadurch nicht, eher wie „durch den Wolf gedreht“. Wir sind nicht die Familienbett Sippe Manchmal halten sich Kind und Eltern unfreiwillig die Nacht über wach. Stets herrscht eine gewisse Unruhe. Das ist nicht schön, weder für die Eltern, noch für das Baby. Es gibt durchaus Familien, für die das getrennte Schlafen erholsamer ist, als auf Biegen und Brechen das Schlafen im Familienbett durchzusetzen. Falls dies bei euch der Fall sein sollte, mache dir klar, dass das keine Art Niederlage ist, sondern nur wieder einmal beweist, wie unterschiedlich wir und unsere Bedürfnisse sind. Gemeinsames Kuscheln im Bett kann ja dennoch stattfinden. Wir wünschen dir und deiner Familie erholsame Nächte.

Wenn das große Kind eifersüchtig auf das Baby ist

Familienleben

vom 23.06.2026

Wenn das große Kind eifersüchtig auf das Baby ist

Wenn das Kind eifersüchtig aufs Geschwisterchen ist Du wünschst dir nichts sehnlicher als eine harmonische Geschwisterbeziehung zwischen deinen Kindern? Seitdem das Baby da ist, eifersüchtelt das größere Geschwisterkind? Erfahre, wie du dein Kind auf ein Geschwisterchen vorbereitest, wie du Eifersucht vorbeugen kannst und wie du dich bei Streit zwischen größeren Geschwistern verhalten solltest. Ist Eifersucht unter Geschwistern normal? Wir bekommen ein Baby. Wie bereite ich das große Kind darauf vor? Was kann ich tun, damit mein Kind keine Eifersucht empfindet? Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind eifersüchtig ist? Wie verhalte ich mich, wenn die Kinder miteinander streiten? Ist Eifersucht unter Geschwistern normal? Rivalität und Eifersucht zwischen Geschwisterkindern sind völlig normal. Geschwister buhlen unbewusst um die Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern. Teilweise kann man dieses Konkurrenzdenken bis ins Erwachsenenalter bei Geschwistern beobachten. Für Kleinkinder ist es besonders schwierig, wenn ein Geschwisterkind geboren wird. Das gesamte Familiengefüge gerät ins Wanken. Als Eltern solltet ihr euch bewusst machen, dass das nicht nur eine neue Situation für euch, sondern auch für euer Kind ist. Die Nächte sind unruhig. Das Baby schreit und weint viel. Es wird weniger Zeit mit dem Kind verbracht. Das Kind muss Rücksicht aufs Baby nehmen. Die Eltern sind erschöpfter als sonst. Das und mehr prasselt auf den großen Bruder oder die große Schwester ein. Ganz schön viel, nicht wahr? Für Kleinkinder soll der Einzug eines Babys besonders verunsichernd sein. Mit drei Jahren versteht man schon viel, aber eben auch noch nicht alles. Das Kind steckt mitten in der Trotzphase, ein neues Familienmitglied zieht ein und alles, was im Familienalltag vorher so vertraut war, verändert sich. Unsicherheit und Verlustangst machen sich im Gefühlsleben des Kindes breit. Wir bekommen ein Baby. Wie bereite ich das große Kind darauf vor? Ist dein Kind bereits 2 Jahre alt, könnt ihr euch zu dem Thema altersgerechte Bilderbücher ansehen. Bereite dein Kind sanft darauf vor, dass du einige Tage im Krankenhaus sein wirst und welche Bedürfnisse ein Baby hat. Es ist nicht nötig, dass du deinem Kind in den ersten Monaten von der Schwangerschaft erzählst. Ist dein Bauch bereits groß und rund kann dein Kind besser verstehen, dass darin ein Baby heranwächst. Mit einem älteren Kind kannst du dir zum Beispiel Babyfotos von dir oder von ihm ansehen. Wenn dein Kind möchte, kann es die Hand auf deinen Bauch legen, um Kindsbewegungen zu spüren. Mit einem Teddy oder einer Puppe könnt ihr spielerisch das Wickeln üben. Ihr könnt Babykleidung und Babyspielzeug gemeinsam auswählen. So fühlt sich dein Kind ernst genommen und die Vorfreude aufs Baby steigt. Bitte kündige das Baby nicht als neuen Spielkameraden an. Das weckt nur falsche Erwartungen. Denn für eine lange Zeit ist es nicht möglich, wirklich mit dem Baby zu spielen. Was kann ich tun, damit mein Kind keine Eifersucht empfindet? Pflegt eure Familienrituale, die bereits vorher Bestand hatten, weiter. Verbringe Exklusiv-Zeit mit deinem Kind. Lass dein Kind bei der Babypflege mit kleinen Aufgaben helfen. Achte darauf, dass Besuch als erstes dein Kind und nicht das Baby begrüßt. Sei sparsam mit dem Spruch: Du bist doch schon ein großes Kind. Bringe aus dem Krankenhaus ein kleines Geschenk für dein Kind mit. Sieh und höre genau hin, was dein Kind, besonders in dieser Phase, mitteilen will. Gib ihm das Gefühl: „Ich sehe dich.“ Geize nicht mit Lob, wenn dein Kind sich lieb gegenüber dem Baby verhält. Hat dein Kind Fragen zum Baby, beantworte sie altersgerecht. Binde enge Bezugspersonen mehr mit ein. Das können die Großeltern, Freunde oder lieb gewonnene Nachbarn sein. Vielleicht können sie Ausflüge mit ihm unternehmen oder eine Bastelstunde mit deinem Kind einlegen. Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind eifersüchtig ist? Genaues Hinsehen und Hinhören sind in dieser neuen Familienphase gefragt. Dein Kind kann vielleicht noch nicht alles in Worte fassen oder ist sich über seine Gefühle nicht im Klaren. Zudem verhält es sich so, wie du es von ihm erwartest. Umso wichtiger ist es acht zu geben, ob dein Kind sich zurückzieht oder häufiger traurig ist. Frage hier und da nach, wie es deinem Kind geht und was es von dem Leben mit Baby hält. Sprich mit deinem Kind über seine Gefühle. Erkläre ihm, dass du solche Gefühle auch ab und zu empfindest und erzähle, was dir dann hilft. Zeig dich geduldig, sanft und liebevoll. Erinnere dich daran, dass dein Kind dich damit nicht ärgern will, sondern Angst und Unsicherheit empfindet. Wenn dein Kind das kleinere Kind schubst, zwickt oder gar beißt, stelle in ruhigem Ton fest, dass sich bei euch im Haus nicht weh getan wird. Dein Kind benötigt jetzt besonderen Halt. Kuschelt viel, stärke es und sag ihm, wie sehr du es liebst. Wie verhalte ich mich, wenn die Kinder miteinander streiten? Die Zeit wird kommen, dass dein Baby zum Kleinkind wird. Und jetzt können sich die Geschwister schon besser miteinander beschäftigen. Doch zwischen Geschwistern herrscht keinesfalls immer eitel Sonnenschein. Streiten, Zetern, Petzen stehen immer wieder auf der Tagesordnung. Die Kinder fordern ein, dass du dich auf eine Seite stellst und Partei ergreifst. Das ist anstrengend für die Kinder, ebenso für die Eltern. Versuche nicht einzugreifen, wenn deine Kinder eine Meinungsverschiedenheit haben. Auch Streiten will gelernt sein. Du wirst staunen, wie häufig sie ihre Konflikte selbstständig lösen können. Eskaliert völlig die Situation, kannst du dich zwischen die Kinder setzen und warten, bis sie sich wieder beruhigen. Hüte ich davor, Partei zu ergreifen. Ging dir der Streit entschieden zu weit, sprich später noch einmal, ganz in Ruhe, mit deinen Kindern. Wir wünschen uns für unsere Kinder eine harmonische Geschwister-Beziehung Geschwister, sind nach den Eltern, häufig der nächste Anker. Da man als Geschwister in vielen Jahren Höhen und Tiefen miteinander durchlebt und immer wieder neu zueinander finden muss, können Geschwister ein richtig festes Band miteinander haben. Dies geschieht meistens ganz ohne das Zutun der Eltern. Wie du sie dabei sanft unterstützt, weißt du ja nun.

Wie finde ich den richtigen Namen für mein Baby?

Familienleben

vom 23.06.2026

Wie finde ich den richtigen Namen für mein Baby?

Wie finde ich den richtigen Namen für mein Baby? Das Finden eines passenden Babynamen s fällt vielen Eltern schwer. Bei der Namenswahl gilt es einiges zu beachten. Wir haben hilfreiche Tipps für dich, die dir die Entscheidung einen Vornamen auszuwählen, leichter machen. Hole dir Inspirationen. Wie findet man den Namen für sein Kind? Namenssuche – Was du beachten solltest Namen mit Bedeutung Unisex Namen Zweitname? Ja oder nein? Klassische Vornamen Ausgefallene Vornamen Das Baby nach einem Familienmitglied benennen Wann lehnt das Standesamt einen Namen ab und bis wann muss mein Baby einen Namen haben? Wie findet man einen Namen für sein Kind? Heute sollte uns die Namenswahl leichter fallen, als es noch vor einigen Jahrzehnten war. Mittlerweile sind die Standesämter bei der Namenswahl für das Kind wesentlich kulanter als früher. Und die Auswahl ist im Jahre 2023 viel breiter gefächert als damals. Du kannst im Internet in diversen Namenslisten recherchieren, in klassischen Namensbüchern nachschauen, dir die Meinungen anderer Familienmitglieder und Freunden anhören oder den Namen eines Protagonisten aus deinem Lieblingsbuch auswählen. Bevor dein Baby auf der Welt ist, hast du einige Monate Zeit. Halte die Ohren offen! Manchmal hört man im Alltag einen Namen, der einem außerordentlich gut gefällt. Vielleicht hast du schon eine grobe Richtung und weißt ungefähr, was für einen Namen du dir für dein Kind wünschst. Das erleichtert die Auswahl. Namenssuche – Was du beachten solltest Der Name eures Kindes muss dir und deinem Partner gleichermaßen gefallen. Euch soll der Name gefallen, nicht eurer Familie oder Freunden. Lasst euch also nicht beeinflussen. Vermeidet Modenamen – für dein Kind ist es gar nicht schön, wenn später in der Klasse, noch drei weitere Kinder denselben Namen tragen. Vermeide hoch komplizierte Schreibweisen, ansonsten muss dein Kind sein Leben lang seinen Vornamen buchstabieren. Wähle einen Namen aus, der später auch noch gut zu einem erwachsenen Menschen passt. Sehr niedliche Kindernamen sind goldig, aber ist dein erwachsenes Kind später auch noch mit dem Namen glücklich? Lustige Namen sind keine gute Wahl. Die Länge des Vornamen – Habt ihr bereits einen langen Nachnamen, tut ihr gut daran, einen kurzen Vornamen mit ein, maximal zwei Silben auszuwählen. Du magst keine Verniedlichungen oder abgekürzte Vornamen? Dann wähle den Vornamen dementsprechend aus. Namen mit Bedeutung Hinter vielen Vornamen steckt eine schöne Bedeutung. Wäre es nicht wunderbar, einen Namen mit positiver Bedeutung auszuwählen? Mathilda bedeutet zum Beispiel die Kämpferin, Eloise die Sonne. Der Name Kenzo bedeutet stark und gesund und Felix ist der Glückliche. Unisexnamen Unisexnamen haben ihren ganz eigenen Charme. Ein Unisexname steht auch für Toleranz und dass du deinem Kind wünschst, dass es sich völlig frei entfalten kann. Zauberhafte Unisexnamen sind zum Beispiel Esra, Kai oder Luca. Übrigens: Es ist laut Namensrecht nicht mehr vorgeschrieben, dass man bei einem genderneutralen Vornamen einen Geschlecht kennzeichnenden Zweitnamen wählen muss. Zweitname? Ja oder nein? Hier scheiden sich die Geister. Die einen finden, ein Zweitname ist eine großartige Möglichkeit gleich zwei Lieblingsnamen zu vergeben. Zudem kann dein Kind, sollte es den ersten Namen nicht mögen, sich auch mit dem Zweitnamen rufen lassen. Den anderen ist ein Zweitname nicht mehr zeitgemäß genug und sie halten es schlicht weg für überflüssig, einen zweiten Vornamen auszuwählen. Klassische Vornamen Zeitlose Vornamen sind immer eine gute Wahl. Du sagst nein zu Trends und setzt auf alt Bewährtes. Waren vor ein paar Jahrzehnten klassische Namen wie Frieda, Anton oder Oskar noch verpönt, sind diese jetzt wieder häufiger zu hören. Schön! Ausgefallene Vornamen Entscheidet ihr euch für einen wirklich seltenen, ungewöhnlichen Namen, wird das zuständige Standesamt prüfen, ob der gewünschte Vorname zulässig ist. Einige Kinder werden nach ihrem Zeugungsort benannt, andere nach einem Helden eines Science Fiction Epos. So ein Name ist sicherlich cool und nahezu einzigartig, doch wird der Name dir und deinem Kind auch noch in 20 Jahren gefallen und dein Kind als Erwachsener mit dem Namen ernst genommen? Das Baby nach einem Familienmitglied benennen Möchtest du an ein bestimmtes Familienmitglied erinnern und/oder ihm eine besondere Ehre erweisen, ist es ein schöner Brauch, dein Baby nach einem geliebten Familienmitglied zu benennen. Wann lehnt das Standesamt einen Namen ab und bis wann muss mein Baby einen Namen haben? Bei ausgefallenen Namenswünschen behält sich das Standesamt vor, den Vornamen noch einmal zu überprüfen, bevor dieser eingetragen wird. Oberste Priorität ist, das Kind zu schützen. Du darfst deinem Kind keinen Namen geben, mit dem er später sehr wahrscheinlich schikaniert wird. Ähnlich schwierig wird die Zulassung bei Markennamen, Adelsnamen wie König oder Lord oder Familiennamen wie Schröder oder Meier. Du hast ca. einen Monat nach der Geburt Zeit, einen Namen zu finden und diesen eintragen zu lassen. Du siehst, du hast viele Möglichkeiten, einen passenden Babynamen zu finden. Am besten machen dein Partner und du eine Liste, eine Art Top Ten, eurer Lieblingsnamen. Manchmal sind einige Namen bereits nach einer Woche wieder aus dem Rennen oder Herz und Bauch sagen plötzlich: Das ist der Name! So soll unser Kind heißen! Wir sind auf jeden Fall ganz zuversichtlich, dass dein Baby einen passenden, wunderschönen Namen tragen wird.

Weihnachtsbaum – ja oder nein?

Familienleben

vom 23.06.2026

Weihnachtsbaum – ja oder nein?

Weihnachtsbaum – ja oder nein? Duft, Atmosphäre, Tradition – für die meisten Menschen gehört der Weihnachtsbaum zu einem gelungenen Weihnachtsfest unumstößlich dazu. Doch ist dies vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden Klimakrise überhaupt noch ökologisch vertretbar? Welche umweltschonende Alternative zur klassischen Nordmanntanne gibt es, wenn wir nicht auf diesen Brauch verzichten wollen? Wir erklären dir, worauf du beim Kauf achten solltest. Während umweltbewusste Menschen angesichts von grassierendem Waldsterben und Regenwaldabholzung bereits seit Jahren den traditionellen Christbaum hinterfragen, scheinen sich insgesamt jedoch die wenigsten vollständig von dieser Konvention verabschieden zu wollen. Ganz im Gegenteil schien die Corona-Pandemie zuletzt einen regelrechten Run auf Weihnachtsbäume ausgelöst zu haben: Viele kauften laut Medienberichten nicht nur früher, sondern – im Sinne des Trends zum Zweitbaum – auch Tannen in höherer Zahl. Für die meisten gehört der Baum wie die Geschenke zu Weihnachten. Er wird gemeinsam mit der Familie gekauft, nach Hause gebracht und anschließend geschmückt. Doch wie gerechtfertigt ist es noch, sich einen Nadelbaum für nur kurze Zeit aufzustellen, der im Anschluss daran auf dem Müll landet? Kann man dieses Ritual überhaupt praktizieren, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen? Die Alternative: ein Baum aus Plastik? Etwa ein Zehntel der deutschen Haushalte hat echte Tannen gegen Plastikbäume ausgetauscht. Neben ihrem makellosen Wuchs und der Tatsache, dass diese nicht nadeln, spielen auch gesundheitliche Vorbehalte gegen Naturbäume eine Rolle in der Kaufentscheidung. Fakt ist jedoch, dass künstliche Bäume eine vergleichsweise schlechte Ökobilanz aufweisen – insbesondere günstige Exemplare aus China. Für Produktion und Anlieferung entstehen laut Studien ein Vielfaches an Kohlendioxid im Vergleich zu echten Bäumen. Erst nach etwa einem Jahrzehnt der Nutzung gleicht sich die Umweltbilanz aus. Viele Plastiktannen werden allerdings bereits deutlich früher wieder entsorgt. Der Klassiker unter den Nadelbäumen Am wohl ökologisch bedenklichsten sind hingegen Tannen von weit entfernten Plantagen, die unter Hinzugabe vieler Düngemittel und Pestizide gezüchtet werden. Die in Deutschland mit Abstand beliebteste Nordmanntanne stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wird genau unter derartigen Bedingungen auf riesigen, biologisch monotonen Flächen angebaut. Ihre aufwendige Zucht unter Einsatz von Insektiziden und Herbiziden schadet dabei nicht nur dem gesamten Ökosystem, sondern kann sogar eine Belastung für die Gesundheit darstellen, wenn sich die im Weihnachtsbaum gespeicherten chemischen Stoffe über Wochen im Zimmer ausbreiten. Weihnachtsbäume aus ökologischem Anbau Umweltfreundlicher gestaltet sich der Kauf eines Baums von einer Plantage, die beim Anbau auf Chemikalien verzichtet. Je nach Region einheimische Fichten, Kiefern oder Tannen werden auf mechanische Weise, etwa mit Hilfe von Nutztieren, von um sie herumwachsenden Gräsern und Gewächsen befreit. Dank der Zertifizierungssysteme wie FSC oder PEFC und der Bioland- und Naturland-Siegel wird Verbrauchern kenntlich gemacht, dass es sich um Bäume aus Ökoplantagen handelt. Wegen des Verzichts auf Dünger müssen eventuell gewisse optische Abstriche in puncto Symmetrie und Dichte gemacht werden, die Tannenbäume sind aber auf jeden Fall ökologisch und gesundheitlich unbedenklicher. Am besten aus der Region Die nachhaltigste Lösung ist der Kauf eines Weihnachtsbaumes, der natürlich in einem Wald in der Region gewachsen ist. Nun mag es manchem unter dem Eindruck von aktuellen Presseberichten zum Zustand des Waldes in Deutschland widerstreben, den ohnehin leidenden Bestand noch weiter auszudünnen. Doch tatsächlich ist es für ein gesundes Wachstum durchaus erforderlich, dass der Baumbestand nicht zu eng wird und die Bäume nicht zu dicht beieinanderstehen. Wer dennoch komplett auf das Fällen eines Baumes verzichten möchte, kann auf einen dekorativen Baumersatz setzen. Im Internet gibt es unzählige Alternativvorschläge, von der alten Holzleiter über Kork- und Bänderbäume bis hin zu Holzbäumen, die wie ihre natürlichen Vorbilder fantasievoll dekoriert werden können. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Ein Haustier für das Kind?

Familienleben

vom 23.06.2026

Ein Haustier für das Kind?

Richtig entscheiden - ein Haustier für das Kind? Kinder lieben Tiere und für viele fühlt sich die Familie nicht komplett an, solang noch ein Haustier zum Glück fehlt. Doch es gibt zum Thema Haustier so einiges zu bedenken. Und die Kernfrage ist wohl: Wer kümmert sich auf lange Sicht tatsächlich um das Tier ? Und wie verhält es sich im umgedrehten Fall? Das Haustier gehört schon lange zur Familie und nun gibt es durch ein Baby Familienzuwachs? Ein Haustier – das hört sich im ersten Moment ja einfach großartig an. Es soll das Immunsystem stärken und ebenso die sozialen Kompetenzen der Kinder. Ein Tier spendet Trost, ist Kuschelpartner, hat immer ein offenes Ohr (und behält alles für sich). Ein Haustier kann ein treuer Spielkamerad sein. Kein Wunder also, dass Kinder sich sehnlichst ein Haustier wünschen. Doch ein Tier nach Hause zu holen, ist auch mit vielerlei Pflichten und Einschränkungen verbunden. Dein, unser oder mein Haustier? Eltern sollte bewusst sein, dass die letztliche Verantwortung für das Tier bei Ihnen liegt. Viele können ein Lied davon singen, dass sie das Hasengehege säubern, bei Sturm und Regen Gassi gehen oder dafür Sorge tragen, das der Wellensittich jeden Tag frisches Wasser und Futter erhält. Dabei haben die Kinder Eide geschworen, dass sie sich um das Haustier kümmern werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass aus „unserem“ Haustier, euer alleiniges wird. Ein Haustier kostet Geld, macht Dreck und Arbeit, kann oft nicht mit in den Urlaub, wird krank und macht Sorgen. Es „fusselt“, bekommt eventuell Nachwuchs, einige verschwinden und brechen somit kleine Kinderherzen. Ein Haustier ist ein Familienmitglied für viele Jahre, einige kosten Steuern, werden haftpflichtversichert und so weiter…. Und dennoch… Wenn dies nicht abschreckend genug war, seid ihr eventuell doch die Haustiertypen, die ohne Tier nicht glücklich sind. Und wir wissen, dass Kinder sehr, sehr hartnäckig betteln und auch argumentieren können, wenn es um das Thema Haustier geht. Ab wie viel Jahren macht ein Haustier für das Kind überhaupt Sinn? 6 Jahre sollte dein Nachwuchs schon sein, wenn es sich um ein Haustier kümmern will. Du kennst dein Kind am besten. Was traust du ihm zu? Gibt es Haustiere, die dein Kind besonders liebt - faszinieren Vögel oder eher Fische? Ist dein Kind noch ein wenig „grobmotorisch“ unterwegs, eignet sich dann ein kleines, zierliches Tier für dein Kind? Und bitte bedenke, dass ihr kein nachtaktives Tier auswählt, das im heimischen Kinderzimmer erst in der Nacht so richtig erwacht. Kaninchen und Meerschweinchen sind keine Kuscheltiere Ja, sie sehen total putzig aus mit ihrem flauschigen Fell und den niedlichen Näschen. Doch solltest du deinem Kind unbedingt klar machen, dass diese flauschigen Freunde nicht zu sehr bedrängt werden dürfen. Die wenigsten Nager mögen es, durch die Gegend geschleppt oder ständig auf den Arm genommen zu werden. Gleiches gilt für permanentes Streicheln. Die Tiere hoppeln lieber durch den Käfig und ein großzügiges Gehege, als Spielpartner zu sein. Wichtig : Kaninchen und Meerschweinchen sind keine Einzelgänger und leiden, wenn ihr sie alleine haltet. Also bitte mindestens ein Paar, wenn nicht mehrere halten. Wellensittich und Co. Wellensittiche oder auch Kanarienvögel sind gesellige Tiere und sollten nicht einzeln gehalten werden. Den Vögeln sollte am Tag mehrere Stunden Freiflug geboten werden. Ein kleiner Käfig tut es nicht! Bitte informiert euch vorab, was ihr für die Haltung benötigt. Auch hier gilt es, dem Kind klar zu machen: Vögel sind keine Kuscheltiere und dürfen nicht fest gedrückt werden. Katze Katzen sind relativ pflegeleicht und werden von Kindern heiß geliebt. Die reinlichen Haustiere sind keine reinen „Stubentiger“, man sollte ihnen also den Auslauf draußen gewähren. Kinder müssen wissen, dass Katzen eigensinnig sein können. Bedrängt man sie im falschen Moment, kann es schon einmal einen Hieb mit der Pfote samt Krallen geben. Rückzugsräume der Tiere sollten also unbedingt respektiert werden, auch von ihren kleinen Besitzern. Hund Der Hund ist bei Kindern das beliebteste Haustier. Bei der Entscheidung, welche Rasse es sein soll, tut man gut daran, gründlich zu recherchieren. Welcher Hund passt gut zur Familie und zu den dazugehörigen Lebensbedingungen? Das Leben mit Hund erfordert mehrfaches Gassi gehen am Tag, zudem darf der Vierbeiner nicht allzu lange alleine bleiben, da ansonsten Kummer beim Hund vorprogrammiert ist. Ein Besuch der Hundeschule ist absolut empfehlenswert. Möchte die Familie anderswo den Urlaub verbringen, ist im Vorfeld abzuklären, ob der Hund mit auf Reisen gehen kann. Eltern sollten kleine Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Hund lassen. Wie bei Katzen gilt auch hier, niemals Kinder das Tier bedrängen lassen. Größere Kinder, ab 11, 12 Jahren können, wenn der Hund gut erzogen ist, mit dem Haustier Gassi gehen. Ein Haustier aus dem Tierheim oder Dogsharing Wir alle wissen, wie viele arme Tiere im Tierheim ihr Dasein fristen und auf neue Besitzer warten. Das Personal im Tierheim ist gut geschult und wird euch nach einem Beratungsgespräch sicherlich das passende Haustier vorschlagen können. Und das neue Familienmitglied wird unendlich dankbar für sein neues Zuhause sein. Dog-Sharing ist eine Möglichkeit für Familien, die tagsüber außer Haus sind, aber dennoch von einem Leben mit Hund träumen. Wie der Name des Konzeptes schon verrät, teilt ihr euch die Zeit mit Hund mit einer weiteren Person/Familie. So kann der Hund zum Beispiel den Vormittag und die Mittagsstunden bei seinem zweiten Besitzer verbringen. Ihr holt den Vierbeiner ab, wenn Arbeit und Schule am Nachmittag vorüber sind. Der umgedrehte Fall – erst war der Hund da, nun kommt das Baby Versetzen wir uns einmal in die Lage des Haustieres, was in vollen Zügen viele Freiheiten bei euch genießen durfte. Und vor allen Dingen: euch mit niemandem teilen musste… Das muss sich schon merkwürdig anfühlen, wenn dann ein Baby einzieht. Im besten Fall läuft alles völlig problemfrei. Der Hund ist nicht eifersüchtig und akzeptiert die aufgestellten Regeln. Es ist klug, sich darüber vorher Gedanken zu machen und nicht erst, wenn der Nachwuchs da ist. Soll das Kinderzimmer Tabu sein? Darf das Tier mit auf die Krabbeldecke? Wie verhält sich der Hund, wenn Babyspielzeug herumliegt? Irgendwann wird das Baby mobiler und krabbelt dem Haustier hinterher. Dein Kind kann nicht wissen, wie schmerzhaft ein beherztes Ziehen am Fell oder Schwanz ist. Lasse dein Haustier und dein Kind nie alleine miteinander und behalte die Beiden in den Augen. Mache deinem Hund klar, dass du entscheidest und er nicht die Verantwortung für das Baby trägt. Ein Baby kann auch Stress für das Tier bedeuten Viele Vierbeiner fühlen sich von der Situation gestresst, wenn sie sich für das Baby verantwortlich fühlen. Wenn eine Katze bei euch wohnt, solltet ihr vielleicht darauf achtgeben, dass die Katze sich nicht mit ins Babybett legt. Immer wieder liest man, das Hundebesitzer, die frischgebackene Eltern sind, eine Windel oder einen Strampler von der Entbindungsstation mitnehmen. So soll sich das Tier schon einmal an den Geruch des Babys gewöhnen kann. Andere mahnen zur Vorsicht, dass dieses Verhalten nur den Stresslevel des Tieres erhöht. Der Hund deutet die Geste als Übertragung der Verantwortung für das Baby. Kein Haustier Wer sich nach reiflicher Überlegung gegen ein Tier entscheidet, da man zum Beispiel nicht weiß, ob man eventuelle Tierarztkosten zahlen kann -tut gut daran. Oder vielleicht stören Tierhaare doch mehr als anfangs gedacht? Möchte man tatsächlich großen Aufwand wegen eines Tieres betreiben? Wer sich unsicher ist, sollte sich gegen ein Haustier entscheiden. Auch das ist Tierliebe, wenn man ehrlich sagt: Ich kann einem Tier nicht bieten, was es benötigt. Zu guter Letzt Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns wissen lasst, was Ihr zu Hause für Haustier-Erfahrungen sammeln durftet. Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit.

Cybermobbing erkennen und handeln: Tipps für Eltern und Kinder

Familienleben

vom 22.06.2026

Cybermobbing erkennen und handeln: Tipps für Eltern und Kinder

Cybermobbing erkennen und handeln: Tipps für Eltern und Kinder Das Internet und soziale Medien bereichern unseren Alltag, bieten jedoch auch Raum für unangenehme Erfahrungen wie Cybermobbing . Gerade in einer Zeit, in der digitale Kommunikation allgegenwärtig ist, ist es wichtig, über dieses Thema informiert zu sein und zu wissen, wie man sich dagegen schützen kann. Wir möchten dir wertvolle Informationen und praktische Tipps geben, um gemeinsam mit deinen Kindern eine sichere und respektvolle Online-Welt zu gestalten. Erfahre, wie du Cybermobbing erkennst , wie du richtig reagierst und wie du präventiv handeln kannst. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass das Internet ein Ort bleibt, an dem sich Kinder und Jugendliche sicher entfalten können. Was ist Cybermobbing? Cybermobbing ist eine ernstzunehmende Form digitaler Gewalt, bei der Menschen gezielt über das Internet oder andere digitale Medien schikaniert oder beleidigt werden. Diese Angriffe können verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel beleidigende Nachrichten, bedrohliche Kommentare, Verleumdungen in sozialen Netzwerken oder das unerlaubte Veröffentlichen peinlicher Fotos und Videos ohne Einwilligung der Betroffenen. Oft geschieht dies hinter dem Schutz der Anonymität oder unter falschen Identitäten, was es für die Betroffenen besonders schwer macht, die Täter zu identifizieren oder angemessen zu reagieren. Beleidigende Nachrichten und Kommentare sind häufige Formen von Cybermobbing. Hierbei werden Personen durch abfällige oder herabwürdigende Äußerungen absichtlich verletzt. Besonders in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder TikTok können solche Kommentare schnell eine große Reichweite erlangen und das Opfer öffentlich bloßstellen. Dies kann zu erheblichen psychischen Belastungen führen und das Selbstwertgefühl der Betroffenen stark beeinträchtigen. Verleumdungen stellen eine weitere Form des Cybermobbings dar. Falsche oder beleidigende Informationen werden über das Internet verbreitet, oft mit dem Ziel, das Ansehen und den Ruf einer Person zu schädigen. Dies geschieht häufig durch die Verbreitung von Gerüchten, unwahren Behauptungen oder manipulierten Bildern und Videos. Diese Inhalte können sich rasch verbreiten und sind schwer zu kontrollieren, was die Betroffenen in eine verzweifelte Lage bringen kann. Ein besonders gravierendes Beispiel für Cybermobbing ist das unerlaubte Veröffentlichen intimer oder peinlicher Fotos und Videos. Diese Form des Missbrauchs wird als Sexting bezeichnet, wenn es sich um intime Inhalte handelt, die ursprünglich im Vertrauen an eine andere Person gesendet wurden. Durch das unbefugte Teilen dieser Bilder oder Videos können massive Schäden für das Opfer entstehen, sowohl persönlich als auch beruflich. Zusammengefasst zeigt sich Cybermobbing als eine perfide Nutzung digitaler Medien, um andere gezielt zu verletzen oder zu schädigen. Es ist wichtig, diese Formen der Gewalt ernst zu nehmen und Strategien zu entwickeln, wie man sich dagegen schützen und im Fall der Fälle angemessen reagieren kann. Wie erkenne ich, ob mein Kind Opfer von Cybermobbing ist? Erkennen, ob dein Kind Opfer von Cybermobbing ist, kann schwierig sein, da die Anzeichen oft subtil sind. Achte auf Veränderungen im Verhalten wie plötzliche Stimmungsschwankungen, vermehrten Rückzug von sozialen Aktivitäten oder ungewöhnliche Ängste in Bezug auf das Internet oder das Smartphone. Wenn dein Kind plötzlich schulische Probleme entwickelt, die vorher nicht vorhanden waren, könnte dies ebenfalls ein Hinweis sein. Diese Anzeichen können darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt und dein Kind möglicherweise online belästigt wird. Als Eltern ist es wichtig, offen mit deinem Kind zu kommunizieren und ein offenes Ohr für seine Sorgen und Ängste zu haben. Indem du auf diese Signale achtest und dein Kind unterstützt, kannst du ihm helfen, sich sicherer im digitalen Raum zu fühlen und Cybermobbing effektiv zu bekämpfen. Was tun bei Cybermobbing? Sofort handeln und Unterstützung suchen Wenn dein Kind Opfer von Cybermobbing wird, ist schnelles Handeln wichtig, um weitere Belästigungen zu verhindern und Unterstützung zu erhalten. Als erste Sofortmaßnahme ist es entscheidend, nicht auf die belästigenden Nachrichten oder Kommentare zu antworten. Dies kann die Situation oft nur verschlimmern. Stattdessen solltest du Beweise sichern, indem du Screenshots von den beleidigenden Inhalten machst. Diese können später als Nachweis für rechtliche Schritte dienen und helfen, den Täter zu identifizieren. Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Blockieren des Täters auf allen relevanten Plattformen und sozialen Netzwerken. Dadurch kann weiterer Kontakt vermieden und das Risiko weiterer Belästigungen minimiert werden. Danach sollte das Cybermobbing beim Plattformbetreiber gemeldet werden. Viele soziale Netzwerke und Online-Plattformen bieten Möglichkeiten zur Meldung von Missbrauch oder Belästigung. Diese Meldungen können dazu beitragen, dass die beleidigenden Inhalte schnell entfernt werden und Maßnahmen gegen den Täter ergriffen werden. Neben der technischen Vorgehensweise ist es ebenso wichtig, emotionale Unterstützung für dein Kind zu bieten. Sprich mit ihm über das Geschehene und ermutige es, sich an Vertrauenspersonen wie Lehrer, Schulberatung oder psychologische Fachkräfte zu wenden. Der Austausch mit anderen kann helfen, das Erlebte zu verarbeiten und das Selbstvertrauen wieder zu stärken. In schwerwiegenden Fällen oder wenn das Cybermobbing nicht aufhört, sollten rechtliche Schritte erwogen werden. Dies kann die Anzeige bei der Polizei umfassen, um strafrechtliche Schritte einzuleiten. Es ist ratsam, sich auch rechtlich beraten zu lassen, um die beste Vorgehensweise zu wählen und das Kind während des gesamten Prozesses zu unterstützen. Cybermobbing ist eine ernste Angelegenheit, und es ist wichtig, dass Betroffene und deren Familien wissen, dass sie Unterstützung haben und dass es Wege gibt, sich effektiv dagegen zu wehren. Praktische Schritte für dich und dein Kind Nicht reagieren : Antworte nicht auf beleidigende Nachrichten oder Kommentare. Beweise sichern : Mache Screenshots oder sichere andere Beweise für die belästigenden Inhalte. Täter blockieren : Blockiere den Täter auf allen relevanten Plattformen und sozialen Netzwerken. Meldung bei Plattformbetreiber : Melde das Cybermobbing beim Betreiber der jeweiligen Plattform oder des sozialen Netzwerks. Unterstützung suchen : Biete emotionalen Beistand und ermutige dein Kind, sich an Vertrauenspersonen wie Lehrer oder Schulberatung zu wenden. Rechtliche Schritte erwägen : Bei schwerwiegendem Cybermobbing oder anhaltenden Belästigungen erwäge rechtliche Schritte wie die Anzeige bei der Polizei und hole rechtliche Beratung ein. Wie kann man sich gegen Cybermobbing schützen? Um sicher im Internet zu navigieren, ist es entscheidend, dass Kinder und Jugendliche regelmäßig ihre Datenschutzeinstellungen überprüfen. Dies bedeutet, dass sie kontrollieren, wer ihre Inhalte sehen kann und welche persönlichen Informationen öffentlich sind. Es ist ratsam, nur Personen, die sie persönlich kennen, als Kontakte hinzuzufügen und sicherzustellen, dass keine sensiblen oder persönlichen Informationen in öffentlichen Beiträgen preisgegeben werden. Diese einfachen Schritte helfen dabei, die Privatsphäre zu schützen und das Risiko von Cybermobbing zu minimieren. Für Eltern ist es besonders wichtig, ein offenes Gespräch mit ihren Kindern über deren Online-Aktivitäten zu führen. Indem sie echtes Interesse zeigen und die digitalen Erlebnisse ihrer Kinder verstehen möchten, schaffen Eltern Vertrauen. Gemeinsam können klare Regeln für die Internetnutzung festgelegt und regelmäßig überprüft werden. Solche Regeln fördern sicherere Online-Gewohnheiten und schützen Kinder vor potenziellen Gefahren im Netz. Wenn Eltern und Kinder gemeinsam an einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet arbeiten, können sie sicherstellen, dass das Internet ein Ort bleibt, an dem sich jeder sicher und respektiert fühlen kann. Unterstützung und Hilfe bei Cybermobbing finden Wenn du oder dein Kind Opfer von Cybermobbing geworden ist, gibt es verschiedene Anlaufstellen, die euch unterstützen können. Der WEISSE RING und andere Beratungsstellen stehen bereit, um Opfern von Cybermobbing mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie bieten individuelle Unterstützung und können euch helfen, die nächsten Schritte zu planen, um die Situation zu bewältigen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter den Nummern 0800 111 0111 und 0800 111 0222 erreichbar. Hier könnt ihr anonym und kostenfrei mit geschulten Beratern sprechen, die euch in schwierigen Zeiten zur Seite stehen und Hilfe anbieten. Für Kinder und Jugendliche gibt es speziell das Kinder- und Jugendtelefon unter der Nummer 0800 111 0333. Auch hier könnt ihr euch anonym an Berater wenden, die euch bei Problemen unterstützen und Lösungswege aufzeigen können. Die Polizei ist eine weitere wichtige Anlaufstelle. Sie kann nicht nur bei der Strafverfolgung helfen, sondern auch örtliche Hilfsangebote und Beratungsstellen empfehlen, die auf die Bedürfnisse von Opfern digitaler Gewalt spezialisiert sind. Sie vermittelt euch an kompetente Ansprechpartner, die euch weiterhelfen können. Cybermobbing trifft niemals die Schuld des Opfers. Es ist entscheidend, dass sowohl du als auch dein Kind verstehen, dass niemand es verdient, online belästigt oder bloßgestellt zu werden. Egal wie diese Situation entstanden ist, es erfordert Mut und ist wichtig, sich Unterstützung zu suchen. Diese Unterstützungsangebote stehen euch zur Verfügung, um euch durch diese belastende Zeit zu begleiten und euch dabei zu unterstützen, das Cybermobbing zu bewältigen.

Was tun, wenn dein Kind lügt?

Familienleben

vom 22.06.2026

Was tun, wenn dein Kind lügt?

Das ist doch gelogen - wenn Kinder lügen Irgendwann entdeckt ein jedes Kind, dass man nicht immer zwingend die Wahrheit sagen muss. Damit meinen wir keine Phantasiegeschichten im Kleinkinderalter, sondern bewusste Lügen , die Kinder ab 5, 6 Jahren zum Besten geben. Wie erklärt man seinem Nachwuchs den Unterschied zwischen Notlügen und „bösen“ Lügen ? Was lebst du deinen Kindern vor? Und was steckt hinter diesen Lügen, denn heißt es nicht, jede Lüge hat ihren Grund? Nur eine kleine Lüge Ein richtiges „Pokerface“ haben die Kinder noch nicht und meistens kann man ihnen bereits an der Nasenspitze ansehen, dass etwas nicht stimmt. Zudem fällt es Kindern in dem Alter schwer, eine Lüge aufrecht zu erhalten. Fliegt die Lüge auf oder wird sie vom Kind gestanden, stellt sich beim Nachwuchs danach große Erleichterung ein, denn sie empfinden die Lüge als große Belastung. Bei älteren Kindern hat das Lügen schon eine andere Qualität. Sie wissen, aufgrund ihrer Erfahrungen und Entwicklung, was der andere von Ihnen erwartet und können im Zusammenhang mit ihrer Lüge, den Schein besser wahren. Lügen haben immer ihren Grund Unsere Kinder oder auch wir, lügen aus den unterschiedlichsten Gründen. Das können ganz lapidare, kleine Gründe sein oder auch große, belastende Gründe. Es gibt Lügen, die entstehen aus Unsicherheit, Scham oder zum eigenen Schutz. Gelogen wird durch den Wunsch der Zugehörigkeit, aus Geltungsbedürfnis, ganz oft aus Angst oder aus Gründen der Loyalität. Wenn wir Erwachsenen ehrlich zueinander sind, wissen wir genau, dass wir auf einen Großteil unserer kleinen Notlügen verzichten könnten. Doch wenn wir uns ausmalen, was stattdessen geschieht, wählen wir den leichteren, wenn auch nicht den moralisch richtigen Weg der Lüge. Eltern Lügen im Alltag Das beginnt ja schon bei der Frage “Wie geht es dir?“. Stell dir vor, du triffst eine alte Bekannte auf dem Wochenmarkt und sie stellt dir eben diese Frage. Ein „Gut und dir?“ kommt so schnell hervorgeschossen, ohne das man auch nur darüber nachdenkt. Oder man hält kurz inne und realisiert, dass man dieser Person nun wirklich nicht erzählen möchte, wie es einem wirklich geht. Gerne macht man sich mit seinen Lügen auch klein. Vielleicht hat dich jemand gekränkt und du lässt ein „ Ach, nicht so schlimm.“ verlauten, obwohl du dich wirklich verletzt fühlst. Wieso wir an dieser Stelle so ausholen? Das Beschriebene ist nur ein klitzekleiner Auszug von den Unwahrheiten, die uns regelmäßig über die Lippen gehen. Kommen deine Kinder in das Alter, dass sie nichts interessanter finden, als die Gespräche der Erwachsenen (ja, das geschieht garantiert), solltest du dir ernsthaft Gedanken machen, was du deinem Kind in Sachen Lügen vorlebst. Flunkerst du hier und da ganz gerne, weil es deiner Meinung nach deine Welt ein wenig einfacher macht, darfst du dich nicht wundern, wenn dein Kind dir nacheifert. Gleichwohl kannst du dir ein „Warum Lügen nicht in Ordnung sind- Gespräch“ mit deinem Kind sparen, wenn du ein schlechtes Vorbild bist. Doch ist es das, was du dir für dein Kind wünschst? Kinder lügen meistens aus Angst Traurig ist das. Ganz häufig sagen Kinder nicht die Wahrheit aus Angst vor Schimpfereien und Bestrafungen. Zum Thema Lügen gibt es eine Menge Sprüche, die Kindern Angst einflößen: Vom Lügen bekommt man eine lange Nase, Lügen haben kurze Beine, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr…. Wird man als Kind dann bei einer Lüge ertappt oder malt sich als Kind die Folgen davon aus, macht es dies den Kleinen doppelt schwer, geständig zu sein. Zu aller erst sollte dein Kind immer das ganz, ganz sichere Gefühl haben, jederzeit und mit allem zu dir kommen zu können. Erwischt du also dein Kind beim Lügen und es sucht ein Gespräch mit dir, weil es mächtig geflunkert hat, lautet die erste und wohl wichtigste Regel NICHT SCHIMPFEN! Wie kann ich meinem Kind erläutern, warum man nicht lügen sollte? Das wohl Schwierigste daran ist, den Unterschied zwischen Notlügen und schlechten Lügen zu erklären. Warum fällt und das so schwer? Wahrscheinlich, weil wir tief in unserem Herzen wissen, dass das Aufrichtigste wäre, immer wahre Worte zu sprechen. Gut ist, das ungute, flaue Gefühl, wenn man gelogen hat, für das Kind noch einmal in Worte zu fassen und genau zu beschreiben. Steht das Kind das nächste Mal vor der Entscheidung Wahrheit oder Lüge, erinnert es sich vielleicht an das schlechte Bauchgefühl und bleibt sich treu. Warum hast du gelogen? Es ist nicht damit getan, sein Kind für die Lüge zu tadeln und es anzuhalten jetzt stets die Wahrheit zu sagen. Die Frage nach dem Warum ist wesentlich wichtiger. Gehe auf Nummer sicher und versuche herauszufinden, warum dein Kind gelogen hat. Ist es unglücklich? Hat es Sorgen? Lass dein Kind nicht mit eventuellem Kummer alleine und biete Hilfestellung an. Findet dein Kind alleine den Weg zu dir und gesteht dir seine Lüge, lobe es für seinen Mut und seine Geradlinigkeit. Wenn das Lügen überhand nimmt Flunkert dich dein Kind wiederholt an, solltest du etwas unternehmen. Sprich mit deinem Kind und erkläre ihm, dass durch vermehrtes Lügen, das Vertrauensverhältnis bröckeln kann. Lügt dein Kind dich immer wieder bei der gleichen Sache an, zum Beispiel: „Hausaufgaben sind fertig.“, gibt es fortan eine Hausaufgabenkontrolle, bis alles reibungslos läuft. Solltest du dir gar nicht mehr zu helfen wissen oder du wünscht neue Impulse für eine Lösung, sind der Kinderarzt oder eine Hilfestelle sind immer gute Anlaufstellen.