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Den Advent bewusst mit Kindern genießen: Ideen für achtsame Momente

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vom 11.02.2026

Den Advent bewusst mit Kindern genießen: Ideen für achtsame Momente

Den Advent mit Kindern bewusst erleben: Rituale, Ideen und Inspirationen Die Vorweihnachtszeit ist gefüllt mit vielen Aufgaben und Terminen. Vielleicht machst du dir Gedanken, wie du deinem Kind möglichst vielfältige weihnachtliche Aktivitäten bieten kannst. Auf der anderen Seite ist da aber oft die Sehnsucht nach Ruhe und Innehalten und möglicherweise fragst du dich: Wie kann es gelingen, den Vorweihnachts-Alltag besinnlicher zu gestalten. Hier findest du einige inspirierende Ideen und Anregungen, wie du den Advent ganz bewusst genießen und gestalten kannst und für dein Kind wunderschöne Erinnerungen schaffst: Kleine Momente der Bewusstheit und Achtsamkeit Vielleicht möchtest du euch Zeit für achtsame Momente schenken: Kreativ mit Leichtigkeit: Basteln und Malen mit Kindern im Advent Auch Kreativ-Sein ist eine wunderschöne Möglichkeit, um eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnlichkeit zu schaffen. Wähle dafür einfache Bastel- und Mal-Aktionen, frei von komplizierten Anweisungen. Das nimmt Perfektionsdruck raus und schafft Leichtigkeit. Im Zentrum steht so das gemeinsame Tun, die Zeit miteinander. Hier sind einige Inspirationen dazu: Lass dich bei allem von der Kreativität deines Kindes überraschen und anstecken. Um seine Erfahrungen zu vertiefen, kannst du dein Kind leiten, die Materialien, mit denen es arbeitet, bewusst wahrzunehmen: ihre Texturen zu ertasten, daran zu riechen, zu lauschen … Der Fokus auf die sinnliche Wahrnehmung bringt uns ganz in den Augenblick – und Weihnachten ist schließlich ein Fest der Sinne. 🎄🧘‍♀️ Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Das erste Weihnachten mit Baby – 7 kleine Tipps für Harmonie und liebevolle Achtsamkeit

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vom 11.02.2026

Das erste Weihnachten mit Baby – 7 kleine Tipps für Harmonie und liebevolle Achtsamkeit

Das erste Weihnachten mit Baby – 7 kleine Tipps für Harmonie und liebevolle Achtsamkeit Dein erstes Weihnachtsfest mit Baby – das ist ein ganz besonderes Ereignis! Es verbindet die Magie von Lichterglanz und Vorfreude mit der tiefen Freude über dieses kleine Wunder, das euer Leben nun bereichert. Mit einem Baby verändert sich zumeist, wie das große Fest erlebt wird: Der Fokus rückt weg von der perfekten Inszenierung hin zu dem, was wirklich zählt. Was macht dieses Fest für euch besonders? Was ist wirklich wichtig für diese Tage? Nehmt euch einen Moment, diese Fragen zu beantworten, um herauszufinden, wie Ihr die besondere Zeit mit eurem Baby gestalten möchtet. Nehmt euch Zeit, um wahrzunehmen, was dein Baby bezaubert und wie verbunden ihr euch miteinander fühlt. Die vielen Weihnachtseindrücke sind spannend für die Kleinen – aber sie sind auch anstrengend. Damit es nicht von einer Flut an Reizen überwältigt wird, schenke deinem Baby immer wieder Ruhepausen und deine schützende Nähe, damit es die vielen Empfindungen und Erfahrungen verarbeiten kann. Geht den Tag in eurem eigenen Tempo an, ohne euch zu viel vorzunehmen. Eigene Weihnachtstraditionen schaffen Mit dem ersten Baby-Weihnachten entstehen ganz eigene Familien-Rituale, die euch über die Jahre begleiten können. Vielleicht ist es das gemeinsame Aufhängen der ersten Weihnachtskugel oder das Vorlesen einer Weihnachtsgeschichte unter dem Tannenbaum. Vielleicht gehört für euch auch das Kreative dazu: Ein Handabdruck wird zum Andenken an das erste Weihnachten mit Baby oder startet ihr ein Fotoprojekt, das jedes Jahr wächst. Wenn dein Kind älter wird, bastelt ihr vielleicht zusammen neuen Baumschmuck oder gestaltet eure Dekoration ganz individuell. Diese kleinen Traditionen entwickeln sich mit eurem Kind und werden über die Jahre zu wunderschönen Erinnerungen. Es sind nicht immer die großen Gesten, sondern genau diese kleinen Rituale, die euch verbinden. Das Festmahl – einfach und babyfreundlich Ein edles Weihnachtsmahl ist sehr verlockend, aber mit einem Baby kann das Kochen schnell stressig werden. Vielleicht findest du ein Menü, das sich unkompliziert vorbereiten lässt – das erleichtert euch die Feiertage enorm. Oder schaut nach Rezepten, die nicht nur lecker, sondern auch schnell und einfach zuzubereiten sind. Auch dein Baby kann schon eigene kleine Köstlichkeiten genießen – wie Brei oder Fingerfood, je nachdem, in welchem Alter es ist. Gut ist es, bei euren Planungen die Essens- und Schlafenszeiten eures Babys zu berücksichtigen, dann kann der Tag entspannt und ruhig verlaufen. Erwartungen loslassen – was wirklich zählt Vielleicht hast du dir nun schon ein Bild davon gemacht, wie euer erstes Weihnachten als Familie sein könnte. Es braucht keine große Inszenierung; setzt euch nicht unter Druck, alles perfekt zu machen. Weihnachten darf aus kleinen, achtsamen Momenten entstehen. Es ist euer Fest, und es wird besonders, weil es mit Liebe gefüllt ist. Dies ist der Beginn eurer ganz eigenen Weihnachtsgeschichte – voller Wärme, Nähe und kleiner Wunder. 🎄 Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Krippenweg gestalten: Liebevolles Adventsritual für dein Kind

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vom 11.02.2026

Krippenweg gestalten: Liebevolles Adventsritual für dein Kind

Was Kinderherzen im Advent bewegt: Der Krippenweg Möchtest du eure Adventszeit einmal auf besondere Weise gestalten ? Dann haben wir hier eine wunderschöne Anregung für dich: Der Krippenweg – er lässt dein Kind auf einzigartige Weise die Weihnachtsgeschichte entdecken. Und er schenkt euch täglich einen kleinen Moment der Besinnlichkeit . Worum geht es? Das kleine Adventsritual ist einfach umzusetzen: Du baust mit ein paar Utensilien eine kleine Krippenszene an einem Ort auf, der etwas Platz bietet – auf einer Fensterbank, einer Kommode oder auf dem Boden im Wohnzimmer. Die Hauptakteure sind die Krippenfiguren Maria und Josef , die sich auf den Weg zur Krippe nach Bethlehem machen. Diesen Weg legst du mit 24 Wegmarken – zum Beispiel Baum- oder Filzscheiben, die zur (noch leeren) Krippe führen. Die Wegpunkte stehen für jeden Tag des Advents. Dort, auf der ersten Scheibe, beginnt am 1. Dezember für Maria und Josef ihre Reise und euer Krippenweg. Jeden Tag bewegt dein Kind die beiden Figuren eine Wegmarke weiter in Richtung Krippe – es spürt unmittelbar, wie das große Fest immer näher rückt. Besonders schön ist es, wenn ihr für diesen Moment als Familie zusammenkommt; Anregungen, wie ihr das zu einem kleinen Ritual machen könnt, findest du weiter unten. Wie du den Krippenweg gestalten kannst Der Krippenweg bietet dir vielfältige Möglichkeiten der Umsetzung – hier sind ein paar Anregungen: Wer baut den Krippenweg auf? Möglichkeit 1: Du baust den Krippenweg für dein Kind am Abend des 30. November als bezaubernde Überraschung für den ersten Dezembermorgen auf. Möglichkeit 2: Du gestaltest den Weg am 1. Dezember zusammen mit deinem Kind – das ist ein wunderschöner gemeinsamer Einstieg in die Adventszeit. Beide Varianten haben ihren ganz eigenen Reiz – schau, was für dich und euch als Familie am besten passt. Die Wegmarken Für sie kannst du verschiedene Materialien verwenden. Wichtig ist, dass die Figuren darauf einen sicheren Stand finden: Kleine Baumscheiben: Sie passen sehr gut zu einer Krippe aus Holz. Wenn sie groß genug sind, finden Maria und Josef bequem gemeinsam Platz darauf. Hast du nur kleinere Scheiben zur Hand, lege einfach je zwei für beide Reisenden nebeneinander. Filz: Filz fühlt sich warm an und bringt eine schöne Haptik in die Szenerie. Du kannst ihn als einfache Kreise, Ovale oder – noch schöner – in geschwungenen Steinformen zuschneiden. Dickes Tonpapier: Vor allem, wenn es schnell gehen soll und du weniger Aufwand möchtest, ist dies eine perfekte und einfache Lösung. Egal, welche Variante du wählst: Besonders schön sieht es aus, wenn du euren Wegmarken-Pfad so auslegst, dass er sich sanft mäandernd wie ein natürlicher Weg zur Krippe windet. Die Landschaft Die Landschaft gestalten: Du könntest die Umgebung, in der die Szene spielt, andeuten. Leicht gerafft ausgelegte Spieltücher in Gelb- oder Grüntönen eignen sich zum Beispiel, um Wüste oder Weiden anzudeuten. Naturmaterialien einbauen: Ein paar kleine Steine, Moos oder Ästchen am Wegesrand können eurem Krippenweg eine sehr schöne, naturverbundene Atmosphäre verleihen. Tiere hinzufügen: Auch Schafe, Esel, Ochse oder ein Kamel könnten in eurer kleinen Landschaft platziert werden. Achte aber darauf, dass die Szene klar und übersichtlich bleibt. Gerade, wenn dein Kind noch klein ist, ist es gut, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Die Beleuchtung Einen besonderen Zauber erhält euer Krippenweg durch Beleuchtung: Eine LED- Lichterkette , die du dezent integrierst, oder eine Kerze in einer Laterne schaffen eine besonders andächtige Stimmung, die perfekt zum Anlass passt. Das tägliche Ritual Die Figuren auf dem Krippenweg zu bewegen, jeden Tag einen Schritt, kann zu eurem verbindenden Familien-Ritual im Advent werden – als ein liebevoller Augenblick des gemeinsamen Innehaltens . Ein guter Zeitpunkt ist vor oder nach dem Abendessen oder auch vor dem Zubettgehen, wenn der Tag langsam endet. Kommt an eurem Krippenweg zusammen und schaut, wie dein Kind ganz achtsam Maria und Josef zum nächsten Wegpunkt führt. Um diesen Moment zu gestalten , gibt es viele schöne Ideen: Ihr könnt darüber sprechen, was Maria und Josef wohl heute auf ihrem Weg erlebt haben. Du kannst einen kleinen Teil der Weihnachtsgeschichte oder etwas aus einem Kinderbuch vorlesen. Oder dein Kind darf jetzt das Türchen zu seinem Adventskalender öffnen Vielleicht lasst ihr den Krippenweg auch mit einem Weihnachtslied ausklingen. Bestimmt findet ihr eure ganz eigene Form für das kleine Ritual. Der Weihnachtstag – die Ankunft Die lange, gespannte Wartezeit findet am 24. Dezember ihren Höhepunkt. Wie könnt ihr den Krippenweg enden lassen? Auch dafür haben wir ein paar Anregungen: Am Morgen des Heiligen Abends führt ihr euer Ritual ein letztes Mal aus: Dein Kind setzt Maria und Josef auf den letzten Wegpunkt, der 24. Wegmarke – die Spannung steigt, denn nun steht das große Fest unmittelbar bevor. Der große Moment an Heiligabend – bevor ihr mit der Bescherung beginnt, besucht noch einmal die Krippe. Dort sind Maria und Josef nun in den Stall eingezogen – und da liegt es in ihrer Mitte: das lang ersehnte Jesuskind! Die große Geschichte ist vollendet. Wenn dein Kind älter wird, kannst du den Krippenweg nach und nach erweitern. Beginne damit, auch die Hirten mit ihren Schafen – anfangs noch ein wenig abseits – dazu zu stellen. An Heiligabend erscheint ihnen dann der wunderschöne Weihnachtsengel. Er verkündet die frohe Botschaft – und voller Neugier folgen die Hirten mit ihren Tieren dem Engel zur Krippe. Und am Ende dürfen sich schließlich auch die Drei Könige auf den Weg machen, um am 6. Januar der Heiligen Familie feierlich ihre Geschenke zu überbringen. Auf diese Weise lebt euer Krippenweg weit über Heiligabend hinaus und erzählt die ganze Weihnachtsgeschichte.

Taschengeld für Kinder

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vom 11.02.2026

Taschengeld für Kinder

Wie war das damals bei euch? Taschengeld-Sparfuchs oder dauerpleite? Könnt ihr euch noch erinnern? Seid ihr gut mit eurem Taschengeld über die Runden gekommen? Oder gab es zum Monatsende immer zähe Verhandlungen zwischen euren Eltern und euch, mit dem Ziel einen Taschengeldvorschuss zu ergattern? Damit das Thema Taschengeld nicht zu einer leidigen Angelegenheit wird, sondern für euer Kind ein tolle Möglichkeit darstellt, den ersten Umgang mit seinen Finanzen zu üben, haben wir hier Infos und Hilfreiches rund um das Thema „ Kinder und Taschengeld “ für euch zusammengestellt. Häufig beginnen Kinder mit ca. fünf, sechs Jahren sich für das Thema Geld zu interessieren. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Kleinen mit den unterschiedlichen Geldstücken und Geldscheinen vertraut zu machen. Zu Beginn genügt ein kleiner Taschengeld Betrag wie 50 Cent oder 1 €/Woche und vielleicht ein Sparschwein oder Kindertresor, in dem das Taschengeld gehortet werden kann. Oftmals fangen die Kinder nun beim gemeinsamen Einkaufen an, nach den Preisen von Lebensmitteln, Süßigkeiten, Comic-Heften etc. zu fragen und staunen nicht schlecht: ganz schön teuer! Nun entwickelt sich zum ersten Mal ein Gefühl für den Wert der Dinge. Taschengeld – in welcher Höhe und lieber wöchentlich oder einmal im Monat? Passt die Taschengeldhöhe euren Möglichkeiten an. Orientiert euch nicht an anderen Eltern, die ein astronomisch hohes Taschengeld zur Verfügung stellen, sondern wählt einen Betrag, der zu eurer finanziellen Situation passt. Kleine Kinder sollten Ihr Taschengeld wöchentlich erhalten. Kinder im Kindergarten- oder Vorschulalter fällt es noch schwer, ihr Geld für einen Monat einzuplanen. Bei Grundschulkindern kann das Taschengeld dann monatlich ausgezahlt werden. Solltet ihr feststellen, dass das Taschengeld immer viel zu früh aufgebraucht ist, könnt ihr eurem Kind in einem Gespräch Hilfe und Lösungswege anbieten, damit es sein Taschengeld besser einteilen kann. Vielleicht sollte auch der Taschengeldbetrag überdacht werden. Ist der Betrag vielleicht zu niedrig angesetzt? Sinnvoll ist es, das Taschengeld schrittweise mit dem Alter zu erhöhen. Ausgaben, die zum Alltag gehören wie zum Beispiel Busfahrgeld, Kleidung oder Schulmaterial sollten von den Eltern weiterhin übernommen werden. Klare Absprachen helfen, künftige Diskussionen zu vermeiden. Übernehmen die Eltern nach einer Taschengelderhöhung weiterhin die Kosten für Kinokarten oder ein schickes, teures T-Shirt? No Go: Taschengeld Entzug Sobald mit dem Kind besprochen worden ist, wann und wieviel Taschengeld es gibt, sollte dieser Betrag, ohne zusätzliche Aufforderung durch das Kind, pünktlich ausgezahlt werden. Benutzt das Taschengeld nie als Druckmittel. Heißt: Drohungen wie „Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es auch kein Taschengeld.“ sind Tabu. Gleichwohl solltet ihr euch Bemerkungen zu, in euren Augen unsinnigen Käufen, verkneifen und euch nicht in die „Taschengeld-Angelegenheiten“ eures Kindes einmischen. Nur so entsteht ein gewisser Lerneffekt, zum Beispiel, dass das erworbene Plastik-Spielzeug doch nur in der Ecke liegt oder es im Nachhinein ärgerlich ist, wenn man sein komplettes Taschengeld in Süßigkeiten investiert hat. Taschengeld ist halt auch ein wenig Geld zum Üben, damit später, im Erwachsenenalter, ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld leichter fällt. Mama, hast du mal Geld? Auch wenn es noch so schwer fällt, tut euch und eurem Nachwuchs einen Gefallen und schießt kein Taschengeld vor. Sobald euer Kind verinnerlicht hat, dass ein leeres Portemonnaie gar nicht dramatisch ist, da Mama und Papa sich immer weichklopfen lassen, ist der Lerneffekt gleich Null. Warum sparsam sein und das Geld einteilen, wenn man doch, bei Bedarf, zusätzliches Geld von den Eltern erhält? Möchte euer Kind sich einen größeren Wunsch erfüllen, ist dies eine gute Gelegenheit für euch, gemeinsam einen Sparplan zu erstellen und ist das Sparziel erreicht, ist die Freude riesig. Zusätzliche Einnahmen Oftmals wird zu Anlässen wie Geburtstag oder Weihnachten Geld verschenkt. Ältere Kinder verdienen sich mit kleinen Jobs etwas hinzu. Erhält dein Kind eine größere Summe oder hat einen bereits hohen Betrag angespart, sollte das Geld auf eine Sparbuch oder Kinderkonto eingezahlt werden und nicht zu Hause in der Spardose liegen. Übrigens: Kleine Aufgaben im Haushalt solltet ihr nicht mit Geld entlohnen. Das jeder in der Familie hier und da seine Aufgaben zu erfüllen hat, sollte eine Selbstverständlichkeit bleiben. Ein Kinder- oder Schülerkonto Viele Banken und Sparkassen bieten speziell auf Kinder zugeschnittene Konten an. Für Kinder ist ein eigenes Konto ein Stückchen mehr Selbstständigkeit und eine tolle Gelegenheit, erste Erfahrungen mit dem Bankwesen zu sammeln. Wenn ihr ein Konto eröffnen möchtet, achtet darauf, dass euch keinerlei Zusatzkosten entstehen. Ist eine EC Karte gewünscht? Soll es ein Auszahlungslimit geben? Ist Online Banking nötig? Ist all dies geklärt und das Konto eröffnet, kann das Taschengeld nun von den Eltern als Dauerauftrag beauftragt und auf das Kinderkonto angewiesen werden. Das euer Kind ins Minus rutschen könnte, braucht euch nicht zu sorgen, denn Konten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen sich ausschließlich im Guthabenbereich bewegen. Verzicht auf Taschengeld Zahlungen Es gibt auch genügend Familien, die auf eine Auszahlung von Taschengeld verzichten. Dort gibt es Zuhause zum Beispiel ein Schälchen mit Kleingeld, in das jedes Familienmitglied sein Münzgeld hineinlegt. Sind kleinere Ausgaben nötig, kann sich jeder aus der Familie das Geld hierfür aus dem Schälchen entnehmen. Anderen Eltern gefällt der Gedanke einer Taschengeldauszahlung nicht, da sie dem Kind ein Gefühl der Abhängigkeit und eine Machtdemonstration durch die Eltern vermittelt. Warum sollte es dem Kind nicht gut gehen, wenn es den Eltern gut geht? Im Umkehrschluss heißt es dann aber genauso: „Wenn wir gerade knapp bei Kasse sind, müssen wir alle an einem Strang ziehen und auf unnötige Ausgaben verzichten.“ Ausgaben und Wünsche werden innerhalb der Familie gemeinsam besprochen und, wenn sinnvoll und möglich, umgesetzt. Wie handhabt ihr das Zuhause? Welche Erfahrung habt ihr gesammelt? Wir freuen uns über jede Rückmeldung von euch.

Warum Vorlesen für dein Kind so wichtig ist

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vom 11.02.2026

Warum Vorlesen für dein Kind so wichtig ist

Warum Vorlesen für dein Kind so wichtig ist Vorlesezeit ist wahre Qualitytime für dich und dein Kind. Vorlesen fördert dein Kind in seiner positiven, gesunden Entwicklung, schult seinen Wortschatz, stärkt seine Empathie und hilft ihm, eine blühende Phantasie und eine große Vorstellungskraft zu entwickeln. Wie dir das Vorlesen gut gelingt und was du dabei beachten solltest, erfährst du hier. Ab welchem Alter soll ich meinem Kind vorlesen? Wie liest man gut vor? Woran erkenne ich ein gutes Kinderbuch? Ist Vorlesen überhaupt noch nötig? Es gibt doch so viele tolle digitale Inhalte. Was wird beim Vorlesen gefördert? Wie lange sollte ich vorlesen? Ab welchem Alter sollte ich meinem Kind vorlesen? Einfache Bilderbücher, also speziell für Babys und Kleinkinder hergestellte Pappbilderbücher mit simplen Illustrationen, sind für Kinder unter einem Jahr geeignet. Macht es euch gemütlich und erkläre deinem Baby, Seite für Seite, was es auf den Bildern zu sehen gibt. Das ist nicht nur gemütlich, dein Kind genießt auch den Klang deiner Stimme und horcht ganz genau hin, wenn du Laute und Wörter von dir gibst. Ab 2 Jahren kannst du deinem Kind dann schon die ersten kleinen Geschichten vorlesen. Es gibt Vorlesebücher für die Allerkleinsten, mit einfacher Handlung und in der richtigen Länge. Übrigens lieben es Kleinkinder (größere natürlich auch), gemeinsam mit dir, die dazugehörigen Bilder zu betrachten und etwas zu dem Gezeigten zu erzählen. Wie liest man gut vor? Nicht jeder ist ein guter Vorleser, aber lass dir gesagt sein: In den Augen deines Kindes bist du der allerbeste Vorleser. Also keine fremde Scheu! Lass dein Kind das Buch auswählen. Wenn es sich für das ausgesuchte Buch begeistert, fällt es ihm leichter zuzuhören und konzentriert zu bleiben. Lies langsam und nicht zu hastig. Lass beim Vorlesen deine Mimik arbeiten: reiße die Augen auf, ziehe die Brauen hoch, lese mit einem Lächeln, wenn der Protagonist sich freut. Ähnlich verhält es sich mit deiner Stimme. Sei nicht schüchtern. Verstelle deine Stimme, übertreibe ein bisschen mit der Betonung. Lies laut oder ganz leise, gerade so, wie es zum Text passt. Hat dein Kind Fragen zum Text, beantworte sie geduldig. Woran erkenne ich ein gutes Kinderbuch? Buchempfehlungen von erfahrenen Eltern sind natürlich Gold wert. Doch was dem einen Kind gefällt, muss nicht das Richtige für dein Kind sein. Gut ist, wenn du auf Kinderbücher aus renommierten Verlagen achtest. Die Illustrationen sollten alters- und kindgerecht und liebevoll gestaltet sein. Auch inhaltlich sollte das Buch zu dem Alter deines Kindes passen. Also: Achte auf die Altersempfehlung, aber lege auch ein Augenmerk auf den persönlichen Entwicklungstandes deines Kindes. Gib acht bei Kinderbuchklassikern. „Bewährte“ Bücher für Kinder wie „Max und Moritz“, Grimms Märchen oder „Der Struwwelpeter“ sind nicht nur voller Moral, sondern zum Teil auch brutal und grausam. Ein guter Richtwert sind auch die Kinderbücher, die du heiß und innig als Kind geliebt hast. Der Charakter des Buches sollte glaubwürdig sein, damit dein Kind sich mit ihm identifizieren kann. Ist Vorlesen überhaupt noch nötig? Es gibt doch so viele digitale Inhalte. Ein tolle Kinderserie oder eine liebevoll gestaltete Kinderapp, die eine Geschichte erzählt, finden alle Kinder großartig. Heutzutage ist es bestimmt überholt, seinem Kind noch vorzulesen, nicht wahr? Die Antwort lautet: Überhaupt nicht! Eine vorgelesene Geschichte kann durch kein Video und keine App ergänzt werden. Eine Geschichte aus einem Buch gibt deinem Kind beim Zuhören kaum etwas vor. Deinem Kind steht es völlig frei, wie es sich die Geschichte vorstellen möchte. Die kindliche Phantasie und Vorstellungskraft läuft beim Vorlesen auf Hochtouren und das ist wunderbar. Ein weiterer wichtige Aspekt ist das Beisammensein. Lesezeit ist Kuschelzeit. Macht es euch beim Vorlesen so richtig gemütlich. Alles Störende hat jetzt keinen Platz. Genießt die gemeinsame Zeit ohne Handyklingeln und Flimmerkiste oder anderen Störungen von außen. 10 Gründe fürs Vorlesen - Was wird beim Vorlesen gefördert? Der Wortschatz und die Artikulation werden geschult und dein Kind profitiert von besseren Kommunikationsfähigkeiten und einer erhöhten Schreibfähigkeit und kann daraus sein Leben lang Vorteile ziehen. Die Liebe zu Büchern und zum Lesen wird geweckt. Lesen und Vorlesen trainiert die kognitiven Fähigkeiten. Dein Kind versetzt sich in die Figuren der Geschichte, wird so empathischer, einfühlsamer und schult seine emotionale Intelligenz. Vorlesen schult die Konzentration und gutes Zuhören. Dem Gegenüber gut zuhören zu können ist unendlich viel wert. Lesen ist Wissen - Beim Vorlesen entdeckt dein Kind viel Unbekanntes und lernt jede Menge Neues. Lesen und Vorlesen baut Stress ab. Die Minuten und Stunden, in denen vorgelesen oder gelesen wird, sind für Geist und Seele gesünder als Zeit vor dem Display. Lesen und Vorlesen fördert die Vorstellungskraft und Phantasie deines Kindes. Die gemeinsame Zeit beim Vorlesen ist unbezahlbar. Ihr seid euch nahe und teilt eine besondere, wohltuende Zeit miteinander. Eine feste Vorlesezeit, zum Beispiel vor dem Schlafengehen, stärkt die Verbindung zwischen deinem Kind und dir und Rituale schenken deinem Kind Halt. Wie lange sollte ich vorlesen? Das ist ganz unterschiedlich. Bei Kleinkindern genügen Geschichten mit einer Länge zwischen 5 und 15 Minuten. Es gibt Tage, an denen sich dein Kind nicht gut konzentrieren kann oder lieber Dinge besprechen will, die es beschäftigen. Das ist völlig in Ordnung. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Menschen in jedem Alter, genießen es, etwas vorgelesen zu bekommen.

Cybermobbing erkennen und handeln: Tipps für Eltern und Kinder

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vom 11.02.2026

Cybermobbing erkennen und handeln: Tipps für Eltern und Kinder

Cybermobbing erkennen und handeln: Tipps für Eltern und Kinder Das Internet und soziale Medien bereichern unseren Alltag, bieten jedoch auch Raum für unangenehme Erfahrungen wie Cybermobbing . Gerade in einer Zeit, in der digitale Kommunikation allgegenwärtig ist, ist es wichtig, über dieses Thema informiert zu sein und zu wissen, wie man sich dagegen schützen kann. Wir möchten dir wertvolle Informationen und praktische Tipps geben, um gemeinsam mit deinen Kindern eine sichere und respektvolle Online-Welt zu gestalten. Erfahre, wie du Cybermobbing erkennst , wie du richtig reagierst und wie du präventiv handeln kannst. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass das Internet ein Ort bleibt, an dem sich Kinder und Jugendliche sicher entfalten können. Was ist Cybermobbing? Cybermobbing ist eine ernstzunehmende Form digitaler Gewalt, bei der Menschen gezielt über das Internet oder andere digitale Medien schikaniert oder beleidigt werden. Diese Angriffe können verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel beleidigende Nachrichten, bedrohliche Kommentare, Verleumdungen in sozialen Netzwerken oder das unerlaubte Veröffentlichen peinlicher Fotos und Videos ohne Einwilligung der Betroffenen. Oft geschieht dies hinter dem Schutz der Anonymität oder unter falschen Identitäten, was es für die Betroffenen besonders schwer macht, die Täter zu identifizieren oder angemessen zu reagieren. Beleidigende Nachrichten und Kommentare sind häufige Formen von Cybermobbing. Hierbei werden Personen durch abfällige oder herabwürdigende Äußerungen absichtlich verletzt. Besonders in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder TikTok können solche Kommentare schnell eine große Reichweite erlangen und das Opfer öffentlich bloßstellen. Dies kann zu erheblichen psychischen Belastungen führen und das Selbstwertgefühl der Betroffenen stark beeinträchtigen. Verleumdungen stellen eine weitere Form des Cybermobbings dar. Falsche oder beleidigende Informationen werden über das Internet verbreitet, oft mit dem Ziel, das Ansehen und den Ruf einer Person zu schädigen. Dies geschieht häufig durch die Verbreitung von Gerüchten, unwahren Behauptungen oder manipulierten Bildern und Videos. Diese Inhalte können sich rasch verbreiten und sind schwer zu kontrollieren, was die Betroffenen in eine verzweifelte Lage bringen kann. Ein besonders gravierendes Beispiel für Cybermobbing ist das unerlaubte Veröffentlichen intimer oder peinlicher Fotos und Videos. Diese Form des Missbrauchs wird als Sexting bezeichnet, wenn es sich um intime Inhalte handelt, die ursprünglich im Vertrauen an eine andere Person gesendet wurden. Durch das unbefugte Teilen dieser Bilder oder Videos können massive Schäden für das Opfer entstehen, sowohl persönlich als auch beruflich. Zusammengefasst zeigt sich Cybermobbing als eine perfide Nutzung digitaler Medien, um andere gezielt zu verletzen oder zu schädigen. Es ist wichtig, diese Formen der Gewalt ernst zu nehmen und Strategien zu entwickeln, wie man sich dagegen schützen und im Fall der Fälle angemessen reagieren kann. Wie erkenne ich, ob mein Kind Opfer von Cybermobbing ist? Erkennen, ob dein Kind Opfer von Cybermobbing ist, kann schwierig sein, da die Anzeichen oft subtil sind. Achte auf Veränderungen im Verhalten wie plötzliche Stimmungsschwankungen, vermehrten Rückzug von sozialen Aktivitäten oder ungewöhnliche Ängste in Bezug auf das Internet oder das Smartphone. Wenn dein Kind plötzlich schulische Probleme entwickelt, die vorher nicht vorhanden waren, könnte dies ebenfalls ein Hinweis sein. Diese Anzeichen können darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt und dein Kind möglicherweise online belästigt wird. Als Eltern ist es wichtig, offen mit deinem Kind zu kommunizieren und ein offenes Ohr für seine Sorgen und Ängste zu haben. Indem du auf diese Signale achtest und dein Kind unterstützt, kannst du ihm helfen, sich sicherer im digitalen Raum zu fühlen und Cybermobbing effektiv zu bekämpfen. Was tun bei Cybermobbing? Sofort handeln und Unterstützung suchen Wenn dein Kind Opfer von Cybermobbing wird, ist schnelles Handeln wichtig, um weitere Belästigungen zu verhindern und Unterstützung zu erhalten. Als erste Sofortmaßnahme ist es entscheidend, nicht auf die belästigenden Nachrichten oder Kommentare zu antworten. Dies kann die Situation oft nur verschlimmern. Stattdessen solltest du Beweise sichern, indem du Screenshots von den beleidigenden Inhalten machst. Diese können später als Nachweis für rechtliche Schritte dienen und helfen, den Täter zu identifizieren. Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Blockieren des Täters auf allen relevanten Plattformen und sozialen Netzwerken. Dadurch kann weiterer Kontakt vermieden und das Risiko weiterer Belästigungen minimiert werden. Danach sollte das Cybermobbing beim Plattformbetreiber gemeldet werden. Viele soziale Netzwerke und Online-Plattformen bieten Möglichkeiten zur Meldung von Missbrauch oder Belästigung. Diese Meldungen können dazu beitragen, dass die beleidigenden Inhalte schnell entfernt werden und Maßnahmen gegen den Täter ergriffen werden. Neben der technischen Vorgehensweise ist es ebenso wichtig, emotionale Unterstützung für dein Kind zu bieten. Sprich mit ihm über das Geschehene und ermutige es, sich an Vertrauenspersonen wie Lehrer, Schulberatung oder psychologische Fachkräfte zu wenden. Der Austausch mit anderen kann helfen, das Erlebte zu verarbeiten und das Selbstvertrauen wieder zu stärken. In schwerwiegenden Fällen oder wenn das Cybermobbing nicht aufhört, sollten rechtliche Schritte erwogen werden. Dies kann die Anzeige bei der Polizei umfassen, um strafrechtliche Schritte einzuleiten. Es ist ratsam, sich auch rechtlich beraten zu lassen, um die beste Vorgehensweise zu wählen und das Kind während des gesamten Prozesses zu unterstützen. Cybermobbing ist eine ernste Angelegenheit, und es ist wichtig, dass Betroffene und deren Familien wissen, dass sie Unterstützung haben und dass es Wege gibt, sich effektiv dagegen zu wehren. Praktische Schritte für dich und dein Kind Nicht reagieren : Antworte nicht auf beleidigende Nachrichten oder Kommentare. Beweise sichern : Mache Screenshots oder sichere andere Beweise für die belästigenden Inhalte. Täter blockieren : Blockiere den Täter auf allen relevanten Plattformen und sozialen Netzwerken. Meldung bei Plattformbetreiber : Melde das Cybermobbing beim Betreiber der jeweiligen Plattform oder des sozialen Netzwerks. Unterstützung suchen : Biete emotionalen Beistand und ermutige dein Kind, sich an Vertrauenspersonen wie Lehrer oder Schulberatung zu wenden. Rechtliche Schritte erwägen : Bei schwerwiegendem Cybermobbing oder anhaltenden Belästigungen erwäge rechtliche Schritte wie die Anzeige bei der Polizei und hole rechtliche Beratung ein. Wie kann man sich gegen Cybermobbing schützen? Um sicher im Internet zu navigieren, ist es entscheidend, dass Kinder und Jugendliche regelmäßig ihre Datenschutzeinstellungen überprüfen. Dies bedeutet, dass sie kontrollieren, wer ihre Inhalte sehen kann und welche persönlichen Informationen öffentlich sind. Es ist ratsam, nur Personen, die sie persönlich kennen, als Kontakte hinzuzufügen und sicherzustellen, dass keine sensiblen oder persönlichen Informationen in öffentlichen Beiträgen preisgegeben werden. Diese einfachen Schritte helfen dabei, die Privatsphäre zu schützen und das Risiko von Cybermobbing zu minimieren. Für Eltern ist es besonders wichtig, ein offenes Gespräch mit ihren Kindern über deren Online-Aktivitäten zu führen. Indem sie echtes Interesse zeigen und die digitalen Erlebnisse ihrer Kinder verstehen möchten, schaffen Eltern Vertrauen. Gemeinsam können klare Regeln für die Internetnutzung festgelegt und regelmäßig überprüft werden. Solche Regeln fördern sicherere Online-Gewohnheiten und schützen Kinder vor potenziellen Gefahren im Netz. Wenn Eltern und Kinder gemeinsam an einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet arbeiten, können sie sicherstellen, dass das Internet ein Ort bleibt, an dem sich jeder sicher und respektiert fühlen kann. Unterstützung und Hilfe bei Cybermobbing finden Wenn du oder dein Kind Opfer von Cybermobbing geworden ist, gibt es verschiedene Anlaufstellen, die euch unterstützen können. Der WEISSE RING und andere Beratungsstellen stehen bereit, um Opfern von Cybermobbing mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie bieten individuelle Unterstützung und können euch helfen, die nächsten Schritte zu planen, um die Situation zu bewältigen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter den Nummern 0800 111 0111 und 0800 111 0222 erreichbar. Hier könnt ihr anonym und kostenfrei mit geschulten Beratern sprechen, die euch in schwierigen Zeiten zur Seite stehen und Hilfe anbieten. Für Kinder und Jugendliche gibt es speziell das Kinder- und Jugendtelefon unter der Nummer 0800 111 0333. Auch hier könnt ihr euch anonym an Berater wenden, die euch bei Problemen unterstützen und Lösungswege aufzeigen können. Die Polizei ist eine weitere wichtige Anlaufstelle. Sie kann nicht nur bei der Strafverfolgung helfen, sondern auch örtliche Hilfsangebote und Beratungsstellen empfehlen, die auf die Bedürfnisse von Opfern digitaler Gewalt spezialisiert sind. Sie vermittelt euch an kompetente Ansprechpartner, die euch weiterhelfen können. Cybermobbing trifft niemals die Schuld des Opfers. Es ist entscheidend, dass sowohl du als auch dein Kind verstehen, dass niemand es verdient, online belästigt oder bloßgestellt zu werden. Egal wie diese Situation entstanden ist, es erfordert Mut und ist wichtig, sich Unterstützung zu suchen. Diese Unterstützungsangebote stehen euch zur Verfügung, um euch durch diese belastende Zeit zu begleiten und euch dabei zu unterstützen, das Cybermobbing zu bewältigen.

Was tun, wenn dein Kind lügt?

Familienleben

vom 11.02.2026

Was tun, wenn dein Kind lügt?

Das ist doch gelogen - wenn Kinder lügen Irgendwann entdeckt ein jedes Kind, dass man nicht immer zwingend die Wahrheit sagen muss. Damit meinen wir keine Phantasiegeschichten im Kleinkinderalter, sondern bewusste Lügen , die Kinder ab 5, 6 Jahren zum Besten geben. Wie erklärt man seinem Nachwuchs den Unterschied zwischen Notlügen und „bösen“ Lügen ? Was lebst du deinen Kindern vor? Und was steckt hinter diesen Lügen, denn heißt es nicht, jede Lüge hat ihren Grund? Nur eine kleine Lüge Ein richtiges „Pokerface“ haben die Kinder noch nicht und meistens kann man ihnen bereits an der Nasenspitze ansehen, dass etwas nicht stimmt. Zudem fällt es Kindern in dem Alter schwer, eine Lüge aufrecht zu erhalten. Fliegt die Lüge auf oder wird sie vom Kind gestanden, stellt sich beim Nachwuchs danach große Erleichterung ein, denn sie empfinden die Lüge als große Belastung. Bei älteren Kindern hat das Lügen schon eine andere Qualität. Sie wissen, aufgrund ihrer Erfahrungen und Entwicklung, was der andere von Ihnen erwartet und können im Zusammenhang mit ihrer Lüge, den Schein besser wahren. Lügen haben immer ihren Grund Unsere Kinder oder auch wir, lügen aus den unterschiedlichsten Gründen. Das können ganz lapidare, kleine Gründe sein oder auch große, belastende Gründe. Es gibt Lügen, die entstehen aus Unsicherheit, Scham oder zum eigenen Schutz. Gelogen wird durch den Wunsch der Zugehörigkeit, aus Geltungsbedürfnis, ganz oft aus Angst oder aus Gründen der Loyalität. Wenn wir Erwachsenen ehrlich zueinander sind, wissen wir genau, dass wir auf einen Großteil unserer kleinen Notlügen verzichten könnten. Doch wenn wir uns ausmalen, was stattdessen geschieht, wählen wir den leichteren, wenn auch nicht den moralisch richtigen Weg der Lüge. Eltern Lügen im Alltag Das beginnt ja schon bei der Frage “Wie geht es dir?“. Stell dir vor, du triffst eine alte Bekannte auf dem Wochenmarkt und sie stellt dir eben diese Frage. Ein „Gut und dir?“ kommt so schnell hervorgeschossen, ohne das man auch nur darüber nachdenkt. Oder man hält kurz inne und realisiert, dass man dieser Person nun wirklich nicht erzählen möchte, wie es einem wirklich geht. Gerne macht man sich mit seinen Lügen auch klein. Vielleicht hat dich jemand gekränkt und du lässt ein „ Ach, nicht so schlimm.“ verlauten, obwohl du dich wirklich verletzt fühlst. Wieso wir an dieser Stelle so ausholen? Das Beschriebene ist nur ein klitzekleiner Auszug von den Unwahrheiten, die uns regelmäßig über die Lippen gehen. Kommen deine Kinder in das Alter, dass sie nichts interessanter finden, als die Gespräche der Erwachsenen (ja, das geschieht garantiert), solltest du dir ernsthaft Gedanken machen, was du deinem Kind in Sachen Lügen vorlebst. Flunkerst du hier und da ganz gerne, weil es deiner Meinung nach deine Welt ein wenig einfacher macht, darfst du dich nicht wundern, wenn dein Kind dir nacheifert. Gleichwohl kannst du dir ein „Warum Lügen nicht in Ordnung sind- Gespräch“ mit deinem Kind sparen, wenn du ein schlechtes Vorbild bist. Doch ist es das, was du dir für dein Kind wünschst? Kinder lügen meistens aus Angst Traurig ist das. Ganz häufig sagen Kinder nicht die Wahrheit aus Angst vor Schimpfereien und Bestrafungen. Zum Thema Lügen gibt es eine Menge Sprüche, die Kindern Angst einflößen: Vom Lügen bekommt man eine lange Nase, Lügen haben kurze Beine, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr…. Wird man als Kind dann bei einer Lüge ertappt oder malt sich als Kind die Folgen davon aus, macht es dies den Kleinen doppelt schwer, geständig zu sein. Zu aller erst sollte dein Kind immer das ganz, ganz sichere Gefühl haben, jederzeit und mit allem zu dir kommen zu können. Erwischt du also dein Kind beim Lügen und es sucht ein Gespräch mit dir, weil es mächtig geflunkert hat, lautet die erste und wohl wichtigste Regel NICHT SCHIMPFEN! Wie kann ich meinem Kind erläutern, warum man nicht lügen sollte? Das wohl Schwierigste daran ist, den Unterschied zwischen Notlügen und schlechten Lügen zu erklären. Warum fällt und das so schwer? Wahrscheinlich, weil wir tief in unserem Herzen wissen, dass das Aufrichtigste wäre, immer wahre Worte zu sprechen. Gut ist, das ungute, flaue Gefühl, wenn man gelogen hat, für das Kind noch einmal in Worte zu fassen und genau zu beschreiben. Steht das Kind das nächste Mal vor der Entscheidung Wahrheit oder Lüge, erinnert es sich vielleicht an das schlechte Bauchgefühl und bleibt sich treu. Warum hast du gelogen? Es ist nicht damit getan, sein Kind für die Lüge zu tadeln und es anzuhalten jetzt stets die Wahrheit zu sagen. Die Frage nach dem Warum ist wesentlich wichtiger. Gehe auf Nummer sicher und versuche herauszufinden, warum dein Kind gelogen hat. Ist es unglücklich? Hat es Sorgen? Lass dein Kind nicht mit eventuellem Kummer alleine und biete Hilfestellung an. Findet dein Kind alleine den Weg zu dir und gesteht dir seine Lüge, lobe es für seinen Mut und seine Geradlinigkeit. Wenn das Lügen überhand nimmt Flunkert dich dein Kind wiederholt an, solltest du etwas unternehmen. Sprich mit deinem Kind und erkläre ihm, dass durch vermehrtes Lügen, das Vertrauensverhältnis bröckeln kann. Lügt dein Kind dich immer wieder bei der gleichen Sache an, zum Beispiel: „Hausaufgaben sind fertig.“, gibt es fortan eine Hausaufgabenkontrolle, bis alles reibungslos läuft. Solltest du dir gar nicht mehr zu helfen wissen oder du wünscht neue Impulse für eine Lösung, sind der Kinderarzt oder eine Hilfestelle sind immer gute Anlaufstellen.

Osterhase, bunte Eier und das Osterfeuer – Was bedeuten unsere Osterbräuche?

Familienleben

vom 11.02.2026

Osterhase, bunte Eier und das Osterfeuer – Was bedeuten unsere Osterbräuche?

Osterhase, bunte Eier und das Osterfeuer – Was bedeuten unsere Osterbräuche? Zu Ostern denken wir nicht nur an die Auferstehung Jesu – auch unsere Osterbräuche mit den gefärbten Eiern, Osterhasen und dem Osterfeuer spielen eine zentrale Rolle. Vielleicht fragst du dich, wie sie Teil des Osterfestes geworden sind und welche Bedeutung sie eigentlich haben? Die Antworten darauf sind spannend – und manchmal überraschend. Hier erfährst du mehr: Vielleicht entdeckst du Geschichten, von denen du deinem Kind erzählen möchtest – und möglicherweise spürt ihr, wie sehr wir immer noch mit den uralten Bildern verbunden sind. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Liebevolle Großeltern sind ein Segen fürs Kind

Familienleben

vom 11.02.2026

Liebevolle Großeltern sind ein Segen fürs Kind

Liebevolle Großeltern sind ein Segen fürs Kind Oma und Opa, Eltern und Kinder – drei Generationen. Liebevolle Großeltern sind ein Segen für die ganze Familie, für die Enkelkinder natürlich am allermeisten. Und auch den Großeltern tut es unendlich gut, Zeit mit den Enkeln zu verbringen. Doch diese Konstellation bietet auch jede Menge Reibungspunkte . Für Kinder ist es wunderschön einen zweiten Anker, neben den Eltern, zu haben. Oma und Opa haben meistens mehr Zeit als Mama und Papa, sind ein wenig entspannter, hören oftmals besser zu und erlauben mehr als die Eltern. Großeltern zu werden und zu sein genießen Senioren in vollen Zügen. Enkelkinder bringen neuen, bzw. zusätzlichen Schwung in ihr Leben und da ist jemand, den sie mit Liebe und Hingabe verwöhnen können – ihr Enkelkind. Oma und Opa können noch einmal Kind sein Versetze dich in die Lage der Großeltern – wie muss es sein, nach so langer Zeit wieder ein Baby, das eigene Enkelkind, auf dem Arm zu halten? Wie fühlt es sich an, wieder zu malen, Verstecken zu spielen, zu basteln und herrlich albern zu sein? Sehr wahrscheinlich: wunderbar! Das solche Erlebnisse wie ein Jungbrunnen wirken können, ist gut vorstellbar. Omas und Opas kommen, dank ihrer Enkelkinder, aus ihrer Komfortzone heraus und entdecken Neues und von früher Altvertrautes. Das kann nur gut tun. Oma und Opa sind viel gemütlicher... Im Alltag der Großeltern läuft vieles viel „entschleunigter“. Die Senioren haben keine zahlreichen Termine wie die Eltern und können sich ganz bewusst Zeit nehmen für das Enkelkind. Kinder haben dafür feine Antennen und finden es bei Oma oder Opa viel gemütlicher. Opas lesen unendlich viel vor , beim Spazierengehen können etliche Zwischenstopps eingelegt werden, um Dinge zu betrachten, weil Oma nie in Hetze ist. Traumhaft. Opa nimmt die Kinder mit zum Angeln und Oma zeigt, wie man einen Blumenkranz für den Kopf flechtet oder Blumen presst . Und überhaupt – bei Oma schmeckt das Essen immer am besten (das könnte daran liegen, dass Oma ausschließlich die Lieblingsgerichte der Kinder kocht). „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ Je mehr liebevolle Bezugspersonen ein Kind um sich hat, umso besser. Bei den Großeltern finden die Kleinen Zuwendung, Halt und Zuspruch. Kinder und Jugendliche können einen Rat von Oma und Opa vielleicht besser annehmen als von den eigenen Eltern. Zudem können die Großeltern über Erfahrungen aus ihrem Leben berichten, die die Eltern in dieser Form nicht erlebt haben. Großeltern bieten quasi jede Menge wertvollen Input für die kindliche Entwicklung, geben eigene Werte und Haltungen mit, eröffnen neue Wege der Konfliktlösungen und sind für Kinder ein Ruhepol im stürmischen Alltag. Eltern und Großeltern Rund ein Drittel der Großeltern in Deutschland übernehmen einen Teil der Kinderbetreuung. Für berufstätige Eltern ist das eine riesige Erleichterung und Hilfe. Oma und Opa werden von den Kindern heiß und innig geliebt und sie benötigen keine Fremdbetreuung in der Zeit, wenn die Eltern Termine wahrnehmen oder arbeiten sind. Wichtig sind hier klare Absprachen, damit keine Missverständnisse und Unstimmigkeiten entstehen, zudem sollten sich die Großeltern nicht als kostenloser Babysitter ausgenutzt fühlen. Die Sache mit den Regeln bei Oma und Opa Bevor überhaupt Frust auf einer Seite aufkommen kann, tut man gut daran, gewisse Absprachen zu treffen. Bitte denke daran, dass deine Eltern auch ihr eigenes Privatleben haben und nicht sofort „ bei Fuß stehen“ können, wenn Not am Mann ist. So sollten Betreuungszeiten rechtzeitig miteinander besprochen werden. Wenn du ganz feste Regeln für deine Kinder hast, bei denen du auch kein Pardon kennst, besprich dies mit deinen Eltern und bitte sie darum, auch auf die Einhaltung zu achten, wenn sie mit ihren Enkelkindern beisammen sind. Doch nicht nur du solltest dich dazu äußern, auch deine Eltern haben sicherlich den ein oder anderen Wunsch, an was für Dinge sich die Kinder halten sollten, wenn sie bei Oma und Opa zu Besuch sind oder einen Ausflug mit ihnen unternehmen. Mehr Gelassenheit Nehmen wir mal an, du hast deine Eltern schon drei Mal darum gebeten, dein Kind, wenn es zum Schlafbesuch bei Ihnen ist, nicht so spät ins Bett zu schicken. Dies hat wieder nicht geklappt und dein Nachwuchs kommt müde bei dir an. Du bist genervt und Frust steigt in dir auf. Aber was wäre, wenn du in solchen Situationen einmal ganz tief durchatmest und dich ehrlich fragst, ob es nun so dramatisch ist, dass dein Kind in einer Nacht 1,5 Stunden weniger Schlaf bekommen hat? Gleiches gilt für etwas mehr Süßigkeiten oder ausgelassenes auf dem Bett herumspringen bei deinen Eltern. Du würdest dich wundern, wie schnell Kinder von ganz alleine verstehen, dass bei Oma und Opa andere Regeln herrschen als zu Hause. Und keine Bange: Was bei deinen Eltern okay ist, setzt dein Kind bei euch zu Hause nicht eins zu eins um. Kommunikation ist das A und O Frisch gebackene Eltern stellen vielfach fest, dass das Band zwischen ihren Eltern und ihnen wieder mehr zusammenwächst. Sie selbst haben durch ihre neue Elternrolle mehr Verständnis für ihre Eltern und können Ängste, Nöte und Unsicherheiten, die Eltern manchmal beschäftigen, besser verstehen. Die neuen Großeltern freuen sich, dass die Kinder ihr eigenes Familienleben aufbauen und erkennen vieles wieder, wie sie es damals erlebt haben. Und was gibt es Schöneres als sich gemeinsam über das neue Erdenkind zu freuen und es auf seinem Weg zu begleiten? Um Konflikte zu vermeiden sind Transparenz und Kommunikation wohl die Mittel erster Wahl. So gelingt es ganz sicher, dass 3 Generationen ein harmonisches Familienleben führen können.

Wenn das große Kind eifersüchtig auf das Baby ist

Familienleben

vom 11.02.2026

Wenn das große Kind eifersüchtig auf das Baby ist

Wenn das Kind eifersüchtig aufs Geschwisterchen ist Du wünschst dir nichts sehnlicher als eine harmonische Geschwisterbeziehung zwischen deinen Kindern? Seitdem das Baby da ist, eifersüchtelt das größere Geschwisterkind? Erfahre, wie du dein Kind auf ein Geschwisterchen vorbereitest, wie du Eifersucht vorbeugen kannst und wie du dich bei Streit zwischen größeren Geschwistern verhalten solltest. Ist Eifersucht unter Geschwistern normal? Wir bekommen ein Baby. Wie bereite ich das große Kind darauf vor? Was kann ich tun, damit mein Kind keine Eifersucht empfindet? Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind eifersüchtig ist? Wie verhalte ich mich, wenn die Kinder miteinander streiten? Ist Eifersucht unter Geschwistern normal? Rivalität und Eifersucht zwischen Geschwisterkindern sind völlig normal. Geschwister buhlen unbewusst um die Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern. Teilweise kann man dieses Konkurrenzdenken bis ins Erwachsenenalter bei Geschwistern beobachten. Für Kleinkinder ist es besonders schwierig, wenn ein Geschwisterkind geboren wird. Das gesamte Familiengefüge gerät ins Wanken. Als Eltern solltet ihr euch bewusst machen, dass das nicht nur eine neue Situation für euch, sondern auch für euer Kind ist. Die Nächte sind unruhig. Das Baby schreit und weint viel. Es wird weniger Zeit mit dem Kind verbracht. Das Kind muss Rücksicht aufs Baby nehmen. Die Eltern sind erschöpfter als sonst. Das und mehr prasselt auf den großen Bruder oder die große Schwester ein. Ganz schön viel, nicht wahr? Für Kleinkinder soll der Einzug eines Babys besonders verunsichernd sein. Mit drei Jahren versteht man schon viel, aber eben auch noch nicht alles. Das Kind steckt mitten in der Trotzphase, ein neues Familienmitglied zieht ein und alles, was im Familienalltag vorher so vertraut war, verändert sich. Unsicherheit und Verlustangst machen sich im Gefühlsleben des Kindes breit. Wir bekommen ein Baby. Wie bereite ich das große Kind darauf vor? Ist dein Kind bereits 2 Jahre alt, könnt ihr euch zu dem Thema altersgerechte Bilderbücher ansehen. Bereite dein Kind sanft darauf vor, dass du einige Tage im Krankenhaus sein wirst und welche Bedürfnisse ein Baby hat. Es ist nicht nötig, dass du deinem Kind in den ersten Monaten von der Schwangerschaft erzählst. Ist dein Bauch bereits groß und rund kann dein Kind besser verstehen, dass darin ein Baby heranwächst. Mit einem älteren Kind kannst du dir zum Beispiel Babyfotos von dir oder von ihm ansehen. Wenn dein Kind möchte, kann es die Hand auf deinen Bauch legen, um Kindsbewegungen zu spüren. Mit einem Teddy oder einer Puppe könnt ihr spielerisch das Wickeln üben. Ihr könnt Babykleidung und Babyspielzeug gemeinsam auswählen. So fühlt sich dein Kind ernst genommen und die Vorfreude aufs Baby steigt. Bitte kündige das Baby nicht als neuen Spielkameraden an. Das weckt nur falsche Erwartungen. Denn für eine lange Zeit ist es nicht möglich, wirklich mit dem Baby zu spielen. Was kann ich tun, damit mein Kind keine Eifersucht empfindet? Pflegt eure Familienrituale, die bereits vorher Bestand hatten, weiter. Verbringe Exklusiv-Zeit mit deinem Kind. Lass dein Kind bei der Babypflege mit kleinen Aufgaben helfen. Achte darauf, dass Besuch als erstes dein Kind und nicht das Baby begrüßt. Sei sparsam mit dem Spruch: Du bist doch schon ein großes Kind. Bringe aus dem Krankenhaus ein kleines Geschenk für dein Kind mit. Sieh und höre genau hin, was dein Kind, besonders in dieser Phase, mitteilen will. Gib ihm das Gefühl: „Ich sehe dich.“ Geize nicht mit Lob, wenn dein Kind sich lieb gegenüber dem Baby verhält. Hat dein Kind Fragen zum Baby, beantworte sie altersgerecht. Binde enge Bezugspersonen mehr mit ein. Das können die Großeltern, Freunde oder lieb gewonnene Nachbarn sein. Vielleicht können sie Ausflüge mit ihm unternehmen oder eine Bastelstunde mit deinem Kind einlegen. Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind eifersüchtig ist? Genaues Hinsehen und Hinhören sind in dieser neuen Familienphase gefragt. Dein Kind kann vielleicht noch nicht alles in Worte fassen oder ist sich über seine Gefühle nicht im Klaren. Zudem verhält es sich so, wie du es von ihm erwartest. Umso wichtiger ist es acht zu geben, ob dein Kind sich zurückzieht oder häufiger traurig ist. Frage hier und da nach, wie es deinem Kind geht und was es von dem Leben mit Baby hält. Sprich mit deinem Kind über seine Gefühle. Erkläre ihm, dass du solche Gefühle auch ab und zu empfindest und erzähle, was dir dann hilft. Zeig dich geduldig, sanft und liebevoll. Erinnere dich daran, dass dein Kind dich damit nicht ärgern will, sondern Angst und Unsicherheit empfindet. Wenn dein Kind das kleinere Kind schubst, zwickt oder gar beißt, stelle in ruhigem Ton fest, dass sich bei euch im Haus nicht weh getan wird. Dein Kind benötigt jetzt besonderen Halt. Kuschelt viel, stärke es und sag ihm, wie sehr du es liebst. Wie verhalte ich mich, wenn die Kinder miteinander streiten? Die Zeit wird kommen, dass dein Baby zum Kleinkind wird. Und jetzt können sich die Geschwister schon besser miteinander beschäftigen. Doch zwischen Geschwistern herrscht keinesfalls immer eitel Sonnenschein. Streiten, Zetern, Petzen stehen immer wieder auf der Tagesordnung. Die Kinder fordern ein, dass du dich auf eine Seite stellst und Partei ergreifst. Das ist anstrengend für die Kinder, ebenso für die Eltern. Versuche nicht einzugreifen, wenn deine Kinder eine Meinungsverschiedenheit haben. Auch Streiten will gelernt sein. Du wirst staunen, wie häufig sie ihre Konflikte selbstständig lösen können. Eskaliert völlig die Situation, kannst du dich zwischen die Kinder setzen und warten, bis sie sich wieder beruhigen. Hüte ich davor, Partei zu ergreifen. Ging dir der Streit entschieden zu weit, sprich später noch einmal, ganz in Ruhe, mit deinen Kindern. Wir wünschen uns für unsere Kinder eine harmonische Geschwister-Beziehung Geschwister, sind nach den Eltern, häufig der nächste Anker. Da man als Geschwister in vielen Jahren Höhen und Tiefen miteinander durchlebt und immer wieder neu zueinander finden muss, können Geschwister ein richtig festes Band miteinander haben. Dies geschieht meistens ganz ohne das Zutun der Eltern. Wie du sie dabei sanft unterstützt, weißt du ja nun.

Fünf kleine Oster-Tipps und -Bräuche für Familie und Kinder

Familienleben

vom 11.02.2026

Fünf kleine Oster-Tipps und -Bräuche für Familie und Kinder

Fünf kleine Oster-Tipps und -Bräuche für eure Familie Besonders zu Ostern gibt es viele wunderschöne Aktivitäten, die ihr als Familie gemeinsam erleben könnt. Neben dem Ostereier-Suchen gibt es noch andere kleine Rituale und Ostertraditionen , die du deinem Kind als wertvolle Kindheitserinnerungen mit auf den Weg geben kannst. Vielleicht findest du hier die ein oder andere tolle Idee, mit der du euer Fest bereichern kannst: Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Ein Haustier für das Kind?

Familienleben

vom 11.02.2026

Ein Haustier für das Kind?

Ravensburger Wo die Tiere wohnen Band 46Richtig entscheiden - ein Haustier für das Kind? Kinder lieben Tiere und für viele fühlt sich die Familie nicht komplett an, solang noch ein Haustier zum Glück fehlt. Doch es gibt zum Thema Haustier so einiges zu bedenken. Und die Kernfrage ist wohl: Wer kümmert sich auf lange Sicht tatsächlich um das Tier ? Und wie verhält es sich im umgedrehten Fall? Das Haustier gehört schon lange zur Familie und nun gibt es durch ein Baby Familienzuwachs? Ein Haustier – das hört sich im ersten Moment ja einfach großartig an. Es soll das Immunsystem stärken und ebenso die sozialen Kompetenzen der Kinder. Ein Tier spendet Trost, ist Kuschelpartner, hat immer ein offenes Ohr (und behält alles für sich). Ein Haustier kann ein treuer Spielkamerad sein. Kein Wunder also, dass Kinder sich sehnlichst ein Haustier wünschen. Doch ein Tier nach Hause zu holen, ist auch mit vielerlei Pflichten und Einschränkungen verbunden. Dein, unser oder mein Haustier? Eltern sollte bewusst sein, dass die letztliche Verantwortung für das Tier bei Ihnen liegt. Viele können ein Lied davon singen, dass sie das Hasengehege säubern, bei Sturm und Regen Gassi gehen oder dafür Sorge tragen, das der Wellensittich jeden Tag frisches Wasser und Futter erhält. Dabei haben die Kinder Eide geschworen, dass sie sich um das Haustier kümmern werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass aus „unserem“ Haustier, euer alleiniges wird. Ein Haustier kostet Geld, macht Dreck und Arbeit, kann oft nicht mit in den Urlaub, wird krank und macht Sorgen. Es „fusselt“, bekommt eventuell Nachwuchs, einige verschwinden und brechen somit kleine Kinderherzen. Ein Haustier ist ein Familienmitglied für viele Jahre, einige kosten Steuern, werden haftpflichtversichert und so weiter…. Und dennoch… Wenn dies nicht abschreckend genug war, seid ihr eventuell doch die Haustiertypen, die ohne Tier nicht glücklich sind. Und wir wissen, dass Kinder sehr, sehr hartnäckig betteln und auch argumentieren können, wenn es um das Thema Haustier geht. Ab wie viel Jahren macht ein Haustier für das Kind überhaupt Sinn? 6 Jahre sollte dein Nachwuchs schon sein, wenn es sich um ein Haustier kümmern will. Du kennst dein Kind am besten. Was traust du ihm zu? Gibt es Haustiere, die dein Kind besonders liebt - faszinieren Vögel oder eher Fische? Ist dein Kind noch ein wenig „grobmotorisch“ unterwegs, eignet sich dann ein kleines, zierliches Tier für dein Kind? Und bitte bedenke, dass ihr kein nachtaktives Tier auswählt, das im heimischen Kinderzimmer erst in der Nacht so richtig erwacht. Kaninchen und Meerschweinchen sind keine Kuscheltiere Ja, sie sehen total putzig aus mit ihrem flauschigen Fell und den niedlichen Näschen. Doch solltest du deinem Kind unbedingt klar machen, dass diese flauschigen Freunde nicht zu sehr bedrängt werden dürfen. Die wenigsten Nager mögen es, durch die Gegend geschleppt oder ständig auf den Arm genommen zu werden. Gleiches gilt für permanentes Streicheln. Die Tiere hoppeln lieber durch den Käfig und ein großzügiges Gehege, als Spielpartner zu sein. Wichtig : Kaninchen und Meerschweinchen sind keine Einzelgänger und leiden, wenn ihr sie alleine haltet. Also bitte mindestens ein Paar, wenn nicht mehrere halten. Wellensittich und Co. Wellensittiche oder auch Kanarienvögel sind gesellige Tiere und sollten nicht einzeln gehalten werden. Den Vögeln sollte am Tag mehrere Stunden Freiflug geboten werden. Ein kleiner Käfig tut es nicht! Bitte informiert euch vorab, was ihr für die Haltung benötigt. Auch hier gilt es, dem Kind klar zu machen: Vögel sind keine Kuscheltiere und dürfen nicht fest gedrückt werden. Katze Katzen sind relativ pflegeleicht und werden von Kindern heiß geliebt. Die reinlichen Haustiere sind keine reinen „Stubentiger“, man sollte ihnen also den Auslauf draußen gewähren. Kinder müssen wissen, dass Katzen eigensinnig sein können. Bedrängt man sie im falschen Moment, kann es schon einmal einen Hieb mit der Pfote samt Krallen geben. Rückzugsräume der Tiere sollten also unbedingt respektiert werden, auch von ihren kleinen Besitzern. Hund Der Hund ist bei Kindern das beliebteste Haustier. Bei der Entscheidung, welche Rasse es sein soll, tut man gut daran, gründlich zu recherchieren. Welcher Hund passt gut zur Familie und zu den dazugehörigen Lebensbedingungen? Das Leben mit Hund erfordert mehrfaches Gassi gehen am Tag, zudem darf der Vierbeiner nicht allzu lange alleine bleiben, da ansonsten Kummer beim Hund vorprogrammiert ist. Ein Besuch der Hundeschule ist absolut empfehlenswert. Möchte die Familie anderswo den Urlaub verbringen, ist im Vorfeld abzuklären, ob der Hund mit auf Reisen gehen kann. Eltern sollten kleine Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Hund lassen. Wie bei Katzen gilt auch hier, niemals Kinder das Tier bedrängen lassen. Größere Kinder, ab 11, 12 Jahren können, wenn der Hund gut erzogen ist, mit dem Haustier Gassi gehen. Ein Haustier aus dem Tierheim oder Dogsharing Wir alle wissen, wie viele arme Tiere im Tierheim ihr Dasein fristen und auf neue Besitzer warten. Das Personal im Tierheim ist gut geschult und wird euch nach einem Beratungsgespräch sicherlich das passende Haustier vorschlagen können. Und das neue Familienmitglied wird unendlich dankbar für sein neues Zuhause sein. Dog-Sharing ist eine Möglichkeit für Familien, die tagsüber außer Haus sind, aber dennoch von einem Leben mit Hund träumen. Wie der Name des Konzeptes schon verrät, teilt ihr euch die Zeit mit Hund mit einer weiteren Person/Familie. So kann der Hund zum Beispiel den Vormittag und die Mittagsstunden bei seinem zweiten Besitzer verbringen. Ihr holt den Vierbeiner ab, wenn Arbeit und Schule am Nachmittag vorüber sind. Der umgedrehte Fall – erst war der Hund da, nun kommt das Baby Versetzen wir uns einmal in die Lage des Haustieres, was in vollen Zügen viele Freiheiten bei euch genießen durfte. Und vor allen Dingen: euch mit niemandem teilen musste… Das muss sich schon merkwürdig anfühlen, wenn dann ein Baby einzieht. Im besten Fall läuft alles völlig problemfrei. Der Hund ist nicht eifersüchtig und akzeptiert die aufgestellten Regeln. Es ist klug, sich darüber vorher Gedanken zu machen und nicht erst, wenn der Nachwuchs da ist. Soll das Kinderzimmer Tabu sein? Darf das Tier mit auf die Krabbeldecke? Wie verhält sich der Hund, wenn Babyspielzeug herumliegt? Irgendwann wird das Baby mobiler und krabbelt dem Haustier hinterher. Dein Kind kann nicht wissen, wie schmerzhaft ein beherztes Ziehen am Fell oder Schwanz ist. Lasse dein Haustier und dein Kind nie alleine miteinander und behalte die Beiden in den Augen. Mache deinem Hund klar, dass du entscheidest und er nicht die Verantwortung für das Baby trägt. Ein Baby kann auch Stress für das Tier bedeuten Viele Vierbeiner fühlen sich von der Situation gestresst, wenn sie sich für das Baby verantwortlich fühlen. Wenn eine Katze bei euch wohnt, solltet ihr vielleicht darauf achtgeben, dass die Katze sich nicht mit ins Babybett legt. Immer wieder liest man, das Hundebesitzer, die frischgebackene Eltern sind, eine Windel oder einen Strampler von der Entbindungsstation mitnehmen. So soll sich das Tier schon einmal an den Geruch des Babys gewöhnen kann. Andere mahnen zur Vorsicht, dass dieses Verhalten nur den Stresslevel des Tieres erhöht. Der Hund deutet die Geste als Übertragung der Verantwortung für das Baby. Kein Haustier Wer sich nach reiflicher Überlegung gegen ein Tier entscheidet, da man zum Beispiel nicht weiß, ob man eventuelle Tierarztkosten zahlen kann -tut gut daran. Oder vielleicht stören Tierhaare doch mehr als anfangs gedacht? Möchte man tatsächlich großen Aufwand wegen eines Tieres betreiben? Wer sich unsicher ist, sollte sich gegen ein Haustier entscheiden. Auch das ist Tierliebe, wenn man ehrlich sagt: Ich kann einem Tier nicht bieten, was es benötigt. Zu guter Letzt Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns wissen lasst, was Ihr zu Hause für Haustier-Erfahrungen sammeln durftet. Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit.