Bio-Anfangsmilch 1, 400 g
400 g
Einsatzzeitpunkt: ab der 1. Flasche.
Eigenschaften: im Eiweiss adaptiert. Alleinnahrung von Geburt an oder im Anschluss an das Stillen. Leicht verdaulich und wohlschmeckend, glutenfrei , ohne Kristallzucker.
Zutaten: Entrahmte Milch** (Deutschland), Molkenpulver* teilentmineralisiert, pflanzliche Öle* (Palmöl*, Rapsöl*, Sonnenblumenöl*), Maltodextrin*, Calciumcarbonat, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Vitamin C, Vitamin E, Eisenlactat, Zinksulfat, Niacin, Ca-D-Pantothenat, Kupfersulfat, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B6, Mangansulfat, Vitamin B2, Kaliumjodat, Folsäure, Vitamin K, Natriumselenat, Vitamin D.
*aus biologischer Landwirtschaft
**aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft
Anwendung: Schnelle und einfache Zubereitung. Das Milchpulver wird nur mit abgekochtem Wasser verschüttelt. Herstellung: Holle Bio Säuglingsmilchnahrung 1 besteht zu über 99 % aus Zutaten der biologischen Landwirtschaft, z.B. aus Bio-Vollmilch von Kühen die artgerecht gehalten werden Qualität: Bio
Herstellung: Für die Herstellung der Holle Bio-Säuglingsmilchnahrungen wird hochwertige Demeter- Milch verwendet. Demeter-Bauern berücksichtigen die artenspezifischen Eigenheiten von Pflanzen und Tieren. Auf das schmerzhafte Enthornen der Kühe wird konsequent verzichtet. Durch das Weiden auf biologisch-dynamisch gepflegten Wiesen bleibt das Futter unbelastet - unsere Garantie für eine hohe Milchqualität in den Holle Milchnahrungen. Die Bio-Pflanzenöle liefern wichtige Fettsäuren, Maltodextrin (aus Bio-Maisstarke) macht die Nahrung besonders sämig. Die restlichen ca. 1% der Zutaten sind Vitamine und Mineralstoffe, die der Säugling benötigt.
Qualität: Demeter
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Anmerkung der Redaktion: Aktuelle Ökotest-Berichte bewerteten dieses Produkt, wie auch alle anderen Anfangs- und Folgemilchnahrungen anderer Hersteller mit "mangelhaft" beziehungsweise "befriedigend". Dies hat den Grund, dass die Nahrung Bestandteile von 3-MCPD-Estern beinhaltet. Diese Substanz entsteht bei der Herstellung aus den Komponenten Fett und Salz. Zurzeit ist eine Herstellung dieser Nahrungen ohne Bestandteile von 3-MCPD nicht möglich, es wird aber alles getan um den Gehalt deutlich abzusenken. Laut Auskunft von Holle ist der Wert an 3-MCPD zwischenzeitlich von 30,9-fach auf unter 5-fach rediziert worden.
Weiterhin geben wir Ihnen hier folgend die Stellungnahme des Diätverbandes zu 3-MCPD-Estern:
Stellungnahme des DIÄTVERBANDES zu 3-MCPD -Estern
Bundesinstitut empfiehlt: "Mütter sollten ihre Säuglinge wie gewohnt füttern"
3-Monochlor-1,3-propandiol (3-MCPD) entsteht bei der Herstellung von Würzsoßen und Backwaren aus den Komponenten Fett und Salz. In Babynahrungen kommt diese Substanz nicht vor. Vor kurzem wurde eine neue Verbindung dieser Substanz gefunden, der so genannte 3-MCPD-Ester. Diese neu nachgewiesene Substanz entsteht natürlicherweise bei der Reinigung von Fetten und Ölen mit Wasserdampf. Da Fette und Öle in vielen Lebensmitteln als Zutat eingesetzt werden, ist der Stoff weit verbreitet, darunter auch in Säuglingsmilch.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat am 11.12.2007 eine erste Stellungnahme abgegeben und empfohlen, die Gehalte an 3-MCPD-Estern in Säuglings- und Folgemilch zu senken. Das BfR kommt bei seiner gesundheitlichen Bewertung zu dem Schluss, dass
- eine akute Gesundheitsgefahr nicht besteht und
- kein Anlass gegeben ist, auf Anfangs- und Folgenahrung vorsorglich zu verzichten.
- das BfR empfiehlt vielmehr, dass "Mütter ihre Säuglinge wie gewohnt füttern sollten".
- "Für Säuglinge, die nicht gestillt werden können, gibt es keine Alternative zu Anfangs- und Folgenahrung."
Die im Diätverband zusammengeschlossenen Hersteller von Babynahrungen schließen sich dieser Einschätzung des BfR vollumfänglich an.
Lebensmittelsicherheit hat für die Hersteller von Babynahrungen die höchste Priorität. Deshalb arbeiten die Hersteller von Babynahrung bereits gemeinsam mit ihren Vorlieferanten und in enger Abstimmung mit den Behörden an einer Lösung.
So wird eine gezielte Minimierung voin 3-MCPD-Estern angestrebt. 2 Ansatzpunkte wurden identifiziert, an denen gearbeitet werden kann, um eine Minimierung herbeizuführen. Auf Fette und Öle kann in Säuglinsmilch nicht verzichtet werden, da sie erforderlich sind, um die richtige Zusammensetzung an Fettsäuren sicherzustellen, die auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt ist.
Um die Arbeiten an den Minimierungskonzepten unter Einbeziehung der verschiedenen Branchen der Lebensmittelgewerkschaft zu koordinieren, hat das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) 3 Arbeitsgruppen eingerichtet.
DIätverband e.V.
Bonn, 18. Dezember 2007
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